Gemeindeleben  >  Gebetswoche der Evangelischen Allianz 2011
Vom 09.-16. Januar 2011 fand die internationale Gebetswoche der evangelischen Allianz statt. Auch in Lauf beteiligten sich die evangelische Kirchengemeinde, die Freie evangelische Gemeinde, die Landeskirchliche Gemeinschaft und der Christliche Verein junger Menschen daran.
In der weltweiten evangelische Allianz arbeiten Allianzen aus 128 Ländern aus allen Kontinenten zusammen. Der europäischen evangelischen Allianz gehören 36 nationale Allianzen an. Die Evangelische Allianz versteht sich als Netzwerk von evangelisch-reformatorisch gesinnten Christen aus verschiedenen Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die sich im gemeinsamen Glauben verbunden wissen.
 
Jedes Jahr im Januar lädt die evangelische Allianz zu einer internationalen Gebetswoche ein. Die diesjährige Woche stand unter dem Motto „Gemeinsam beten und dienen“. Der Auftaktgottesdienst fand in der Christuskirche statt. Pfarrer Hofmann beantwortete in seiner Predigt die Frage „Warum gemeinsam beten und dienen?“ mit „Weil Jesus es will!“. Jesus bittet im hohepriesterlichen Gebet darum, dass wir Christen untereinander eins sind, wie er es mit dem Vater ist. Wir sollen ebenso wie Jesus für diese Einheit bitten. Wie haben einen gemeinsamen Auftrag, diese Einheit zu leben, damit die Welt glaubt und erkennt, dass Jesus von Gott gesandt wurde und er die Menschen liebt.
Leider werden im Laufe eines Jahres die Gemeinsamkeiten nur an wenigen Stellen deutlich, z. B. bei der Gebetswoche. Im Rest des Jahres überwiegt das Trennende. In einem kleinen Anspiel wurde angedeutet, dass es auch zwischen den Christen in Lauf Trennendes und Missverständnisse gibt.
Am Bild eines Wagenrades zeigte Pfarrer Hofmann die Verbindung der verschiedenen Kirchen und Glaubensgemeinschaften mit Jesus und untereinander. Die Nabe in der Mitte ist Jesus. Die Speichen sind die verschiedenen Kirchen. Je näher wir dabei der Nabe – Jesus – sind, desto näher sind wir uns auch einander. Festen Halt finden wir aber alle bei Jesus in der Mitte.
 
Die weiteren Abende fanden
  • am 12.01. im CVJM-Haus „Gemeinsam beten und dienen – weil wir nicht für uns selber da sind.“

  • am 14.01. in der Freien evangelischen Gemeinde „Gemeinsam beten und dienen – trotz Widerständen und Rückschlägen.“

  • am 16.01. in der Landeskirchlichen Gemeinschaft „Gemeinsam beten und dienen – damit die Welt glaubt“ statt.

An diesen Abenden stand vor allem das gemeinsame Gebet im Mittelpunkt. Die jeweiligen Redner gaben in den Andachten zum Tagesmotto, Impulse für die Gebetsgemeinschaften.
Die Veranstaltungen waren gut besucht und wurden von den Besuchern sehr gut bewertet, hätten aber noch mehr „Wanderer zwischen den Gemeinden“ vertragen.
Mir ist bei der Veranstaltung wieder neu deutlich geworden, welch großer Wert im neuen Testament auf die Einheit der Christen gelegt wird und wie oft wir an dem Auftrag Jesu scheitern. Deshalb ist es wichtig, dass wir gemeinsame Veranstaltungsangebote nutzen um trotz alle Verschiedenheit zueinander zu wachsen und der Einheit näher zu kommen.
 
Lasst uns deshalb die von Jesus gestiftete Einheit ernster nehmen als uns selbst und unsere Unterschiede.
 
Joachim Wartha