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Jubelkonfirmationen im Sommer 2018

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Vorbereitung auf die Konfirmation 2019


Konfirmation und Konfirmandenzeit

Bei der Konfirmation geht es neben der vollen Kirchenmitgliedschaft, der Einführung ins Abendmahl v. a. um ein Festmachen des Glaubens und um eine Stärkung / Bestärkung (lat. confirmare bedeutet „festmachen, stärken“). Die Kirche will die Jugendlichen stärken an der Schwelle zum Erwachsenwerden ebenso wie später an den Schwellen zur zweiten Lebenshälfte und zum Herbst des Lebens (Silberne und Goldene Konfirmation).
In der Konfirmandenzeit geht es um einen nachgeholten Taufunterricht, in dem die jungen Menschen sich mit den zentralen Glaubensinhalten intensiv auseinandersetzen sollen, Gemeinschaft in der Gruppe erfahren, die Gemeinde kennenlernen und sich darin zurechtfinden sollen. Sie lernen einige Kerntexte des Glaubens auswendig. Sie absolvieren ein kurzes Gemeindepraktikum. Ein oder zwei Wochenendfreizeiten, die in der Regel unvergesslich bleiben, gehören zum Unterrichtsprogramm dazu. Den Abschluss der Konfirmandenzeit bilden der Vorstellungsgottesdienst, den die Konfirmandinnen und Konfirmanden maßgeblich mitgestalten, und die Konfirmation selbst.
Jugendliche fragen in dieser Lebensphase verstärkt: Wer bin ich? Die Erinnerung an die Taufe kann helfen: „Gott liebt mich und hat mich angenommen. Er sagt Ja zu mir.“ In der Konfirmation sprechen die Jugendlichen dann ihrerseits ihr bekennendes Ja zu diesem Gott und Glauben. Daraufhin wird ihnen die Liebe und Nähe unseres Gottes zugesprochen, der mitgeht durch alle Höhen und Tiefen des Lebens und sie dabei zum Ziel führt: Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist gebe dir seine Gnade, Schutz und Schirm vor allem Bösen, Stärke und Hilfe zu allem Guten, dass du bewahrt werdest zum ewigen Leben. Weil zum Leben als Christ immer auch die Gemeinschaft der Glaubenden gehört, werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden ermuntert, am Leben der Gemeinde teilzunehmen. Die jungen Menschen brauchen die Gemeinde, und die Gemeinde braucht gerade auch sie mit ihrer Lebendigkeit, ihren Ideen und ihrem Widerspruch. Deshalb versuchen wir stets Brücken zu bauen zu unserer Jugendarbeit und zum CVJM.
Die selbständige Teilnahme der Jugendlichen am Abendmahl im Rahmen der Konfirmation bestätigt ihre volle Mitgliedschaft in der Kirche. Nach der Einweisung in das Abendmahl im Zuge des Unterrichts erhalten sie in unserer Gemeinde aber bereits vorab das Brot und den Kelch.
Jugendliche, die nicht getauft sind, können am Konfirmandenunterricht teilnehmen, müssen aber, wenn sie konfirmieren wollen, vor oder bei der Konfirmation selbst getauft werden.
Als Konfirmierte können die Jugendlichen das Patenamt übernehmen und sich bereits ab dem 14. Lebensjahr an Kirchenvorstandswahlen beteiligen.
 
Pfr. Armin Kübler am 3.11.05