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Moderne für die Kirche - Klassische Qualität für die Orgel

Der Krieg von 1939 bis 1945 ging relativ schonend mit der Kirche um. Hauptschaden war die Zerstörung der Fenster in der Südwand des Kirchenschiffes.
Mit den sparsamen Möglichkeiten der Nachkriegszeit wurde zunächst ein einfacher Ersatz geschaffen. Wie bei allen alten Kirchen bleibt Substanzerhaltung eine immerwährende Aufgabe. Größere Maßnahmen in dieser Richtung erfolgten bis 2001. Doch zieht auch modernere Technik in das alte Gemäuer ein. Dazu zählen die Audioanlage und die zentrale Licht- und Läutsteuerung. Für Konzerte und religiöse Laienspiele wird ein flexibles Chorpodest beschafft. Elektronische Klaviere/Keyboards sorgen für den passenden Sound von Gospelkonzerten und Kindermusicals mit religiösem Hintergrund.
Mit Spenden und öffentlichen Geldern wird 1990 die Orgel (von der Windmaschine abgesehen) wieder dem Stand und dem Geschmack von 1699 angepasst.
2005 ermöglicht eine Einzelspende das große Paulusfenster in der Südwand zwischen Kanzel und Südempore.
Für den Chorraum werden dem Geist der Zeit entsprechend ein (Oster-) Kerzenständer und ein Lektorpult in Nürnberg in Auftrag gegeben. Der gleiche Künstler schafft 2009 ein modernes Edelstahlbecken für den mittelalterlichen Taufstein. Eine größere Aufmerksamkeit erhielt in jüngerer Zeit auch die Beschaffung einer 'Truhenorgel' (auch Positiv genannt), das insbesondere zur Continuo-Unterstützung von Barockkonzerten gewünscht wurde.

Bei aller Rückwärtsorientierung sind all dies Zeichen einer lebendigen christlichen Gemeinde im 21.Jahrhundert.
 

Sanctuary-Glory-Gospel2010