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Die Laufer Stadtstreicher

sind ein Streichorchester mit derzeit ca. 25 Mitgliedern, viele davon Jugendliche.
Sie spielen Musik aller Stilrichtungen, das Repertoire reicht von der Bachkantate, oder einer klassischen Sinfonie bis hin zu Gospel- und Filmmusik.
 
 

Musik und noch viel mehr

 
Warum die Laufer Stadtstreicher seit 20 Jahren mit viel Engagement und Freude zusammenspielen, hat sicher mehrere Gründe. Zunächst natürlich die Musik. Aber auch die Struktur der Gemeinschaft zeigt, wie hier jeder vom anderen profitiert: Das Miteinander junger und älterer Musiker, derer, die noch am Anfang der musikalischen Karriere stehen und den anderen, die schon ausgebildete Instrumentallehrer sind. Die Musik verbindet und schafft zudem noch mehr: Das wertschätzende Aufeinanderzugehen und eine herzliche Gemeinschaft, die trägt.
 
Projekte 2016:
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Die Stadtstreicher proben derzeit für kleinere Auftritte in den Sommermonaten, daneben aber auch für das Großprojekt im Dezember 2016, die Aufführung des berühmten „Messiah“ von Georg Friedrich Händel.
Sonntag, 4. Dezember 2016 (2. Advent), 17 Uhr, Johanniskirche Lauf
Georg Friedrich Händel, Der Messias
mit dem Projektchor der Johanniskantorei Lauf
Gesamtleitung: Markus Kumpf
 
Auszug aus der Berichterstattung über das diesjährige Muttertagskonzert am 8. Mai 2016 von Hermann Hatzelmann:
Zum Muttertag – eine Liebeserklärung in Noten
Was wäre Muttertag hierzulande ohne das traditionelle, weil so beliebte frühabendliche Konzert im Dehnberger Hoftheater, zu dem ein weiteres Mal die Laufer Stadtstreicher unter Heidi Braun, verstärkt um befreundete Holz- und Blechbläser, einluden. Ein insgesamt unverkennbar junges Ensemble, das zu Ehren ihrer anwesenden eigenen und allen anderen Müttern samt Anhang alle Spielkunst und –freude aufbot, das übervolle Auditorium zu verwöhnen mit wahren Glanzlichtern der Musikgeschichte und –literatur: Dem Romantiker Felix Mendelssohn-Bartholdy, seinem bekannten Violinkonzert e-moll, das der hochbegabten jungen Geigerin und langjährigen „Stadtstreicherin“ Sophia Maiwald Raum gab für großen solistischen Auftritt und, nach einer kleinen moderneren Tanzsuite der ebenso lebhaften wie kurzen „Pariser Sinfonie“ von W. A. Mozart.
    Seit Anfang Januar wurde fleißig geprobt, verrät H. Braun. Dass, was lange währte, an Mutters Ehrentag auch hervorragend gelungen ist, daran hat die Laufer Musikpädagogin keinen geringen Anteil: wie sie anleitet und das Ensemble formt, dass „jeder vom anderen profitiert“ im Miteinander junger und älterer Musiker, solcher, die ganz am Anfang der Ausbildung – vielleicht der Karriere – stehen oder schon fertige Instrumentallehrer sind. Auch Verstärkung könnte das Ensemble vertragen, wie die Leiterin verrät.
    Eine solche junge Geigenkünstlerin, seit ihrem 6. Lebensjahr unter den Fittichen von H. Braun, aufgewachsen in Rückersdorf und nach vielen Jugend-Musikpreisen mittlerweile hoffnungsvolle Musikstudentin in Lübeck, ist Sophia Maiwald. Bevor sie wieder „ins Glied“ geht zu gemeinsamem Ensemblespiel, auf das sie sich angeblich so freute, vermittelt die junge sympathisch-bescheidene Künstlerin eine Ahnung ihrer Begabung. F.M.-Bartholdy (1808–1847), das große romantische Genie, gibt ihr mit seinem hinreißenden-e-moll-Violinkonzert (op.64) die Gelegenheit und die große Bühne, ein Exempel ihrer Spielkunst, Virtuosität und Ausdrucksintensität zu geben. Sei es im Dialog mit orchestralem Tutti oder Solo, etwa der vom Komponisten in den 1. Satz gelegten langen, ausdrucksstarken Solokadenz. (…)“
Weitere Impressionen finden sich in den gescanten Artikeln der lokalen Presse und den Aufnahmen, die im Dehnberger Hof Theater entstanden.
Beiträge von Herrn Hatzelmann
in NZ/PZ
in Wir im Pegnitztal (WiP)
 
Bericht im WiP, 19.05.2016: „WiP+19.05.2016+DHT-Muttertagskonzert“



Auszug aus bisherigen Konzertprogrammen
·        Joh.Seb. Bach Weihnachtsoratorium in Teilen K1-3 und 4-6
         (in Zusammenarbeit mit der erweiterten Johanniskantorei
          unter Leitung des jeweiligen Kantors)      
·        W. A. Mozart, Jupitersinfonie, diverse Sinfonien, Requiem
         (wie oben)
·        L. v. Beethoven: 1. Sinfonie
·        div. Solokonzerte: A. Vivaldi, „Frühling“ und „Winter“
         aus den „Vier Jahreszeiten“
·        Filmmusik: Medleys aus
        „Fluch der Karibik - am Ende der Welt“,
        „Charlie und die Schokoladenfabrik“,
        „Harry Potter und der Orden des Phönix“
 
PROBEN
Das Orchester probt jeden Donnerstag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Evang. Gemeindehaus, Luitpoldstr. 5, außer in den Schulferien.
 
KONTAKT
Wer gerne Näheres erfahren möchte, kann sich gern telefonisch mit der Musikpädagogin und Dirigentin  Heidi Braun in Verbindung setzen (Tel. 09123/75251).