Religions for future

Eine Silberlinde als Zeichen der Hoffnung und des Friedens für unsere Schöpfung steht auf dem Schild vor dem jungen Baum. Er wurde gemeinsam von Mitgliedern der evangelischen, katholischen, griechisch-orthodoxen und der muslimischen Gemeinden in Lauf gepflanzt.

Es war am Samstag, den 30. November 2019, als sich die Mitglieder der vier Glaubensgemeinschaften bei herrlichen Spätherbstwetter nahe des Parkplatzes Pegnitzwiesen trafen, um die Pflanzaktion vor der Kulisse der Kaiserburg durchzuführen. Friede und Bewahrung der Schöpfung war das Thema, das alle Religionen verbindet. So brachten es die Repräsentanten der vier Religionsgemeinschaften zum Ausdruck. Es waren Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici von der evangelischen Kirchengemeinde, Gemeindereferentin Netal-Backöfer von der katholischen Pfarrei St. Otto, Imam Saruhan Senol und Özlem Ödemis von der muslimischen Gemeinde sowie Nikos Sopolidis als Vertreter der griechisch-orthodoxen Gemeinde.

Für den Baum war zuvor im Rahmen des Friedensgebetes der Religionen gesammelt worden. So passten der Sonnengesang von Franz von Assisi neben Gedanken von Papst Franziskus und Suren aus dem Koran ganz zum Thema der Schöpfung. Auch mit dem Zitat „jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig“ aus der Rede von Chief Seattle (1854) wurde das Anliegen der vier Glaubensgemeinschaften untermauert, das heute aktueller ist, denn je. Zum Ausdruck der interkulturellen Verbundenheit und als Ermutigung zum gegenseitigen Helfen und gemeinsamen Handeln haben sich die Teilnehmer an den Händen gefasst und einen Kreis um die Silberlinde gebildet.

Erster Bürgermeister Bisping hat die Veranstaltung gewürdigt und von einem glücklichen und zukunftsweisenden Tag gesprochen.

Hans-Dieter Munker