Hilfe für Indien

Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf

Berlin/Nürnberg, 28.04.2021. Während die ersten internationalen Hilfslieferungen Indien erreichen, stockt auch die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Hilfe in dem schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Land weiter auf. „Die Berichte, die uns aus indischen Krankenhäusern erreichen, sind erschütternd“, sagt Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. „Die Weltgemeinschaft muss nun gemeinsam alle Kraft aufbringen, um zehntausende Tote in Indien zu verhindern. Wir werden unseren Beitrag leisten und rufen dringend zu Spenden für unsere Corona-Hilfe auf.“

Dabei geht es nicht nur um medizinische Hilfe. Die indische Regierung hat angekündigt, wieder harte Ausgangsbeschränkungen erlassen zu wollen. Daher müssen besonders Wanderarbeiter und Menschen, die in anderen informellen Berufen arbeiten, unterstützt werden. „Die angekündigten – und absolut verständlichen – Ausgangsbeschränkungen führen dazu, dass die Menschen in akute Not fallen. Wir müssen ihnen mit Sofortmaßnahmen zur Seite stehen“, so Pruin. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit vielen Jahren in Indien aktiv und hat die Hilfe seit Beginn der Pandemie im März 2020 auf Corona-Hilfen fokussiert. Über seinen lokalen Partner verteilt das Hilfswerk etwa Mahlzeiten, aber auch Gesichtsmasken und Hygiene-Artikel.

Nun steht das Gesundheitssystem des Landes angesichts der zweiten Covid-Welle vor dem Kollaps. Viele europäische Länder – darunter Deutschland – haben erklärt, Sauerstoffkonzentratoren und Beatmungsgeräte zu schicken. „Wir begrüßen, dass sich viele Länder solidarisch mit Indien zeigen, doch medizinisches Gerät allein reicht nicht“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Wir dürfen auch die Präventionsmaßnahmen nicht aus dem Blick verlieren. Gerade die Ärmsten der Gesellschaft müssen dringend vor einer Infektion geschützt werden.“ Millionen Menschen in Indien leben in Slums und haben keinen geregelten Zugang zum staatlichen Gesundheitssystem.

Die Diakonie Katastrophenhilfe steht in ständigem Kontakt mit ihrer indischen Partnerorganisation CASA – einem großen, kirchlichen Hilfswerk. Auch die Mitarbeitenden werden von der Welle an Infektionen schwer getroffen. „Unser Partner berichtet, dass sich die Situation von Tag zu Tag weiter zuspitzt“, sagt Keßler. „Leider haben wir auch die Nachricht erhalten, dass einige Kollegen unseres Partners vor Ort an COVID-19 erkrankt sind.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden

  • Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
  • Evangelische Bank,
  • IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
  • BIC: GENODEF1EK1
  • Stichwort: Corona-Hilfe weltweit

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Unterstützung der St. Salvator-Stiftung

Wer möchte gerne Unterstützer des Salvatorfriedhofs werden?

BAUMPATENSCHAFT : 30 unterschiedlichste Baumarten wurden angepflanzt. Die Patenschaft kann erworben werden mit einer einmaligen Investition von 400 Euro.

BANKSPONSOREN: Drei große Rundbänke werden auf dem 6500m² großen Geländer um neu angepflanzte Parkbäume angelegt. Investition 4500€. Eine Plakette kann angebracht werden.

GRABPATENSCHAFT : Übernehmen Sie die Pflege für ein besonderes denkmalgeschütztes Grab, damit es erhalten werden kann. Kosten je nach Aufwand.

GLOCKENPATENSCHAFT: Die Salvator-Glocke hat einen neuen Antrieb und Steuerung erhalten. Kosten 1500€