„Was bleibt?“ – Ruhe sanft

Alternative Bestattungsformen

Webinare mit Zoom. Interaktiv aus St. Jakob

  • Freitag, den 12. März 2021
  • um 19.30 Uhr

Prof. Dr.theol. Thomas Klie, Universität Rostock

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Die Beziehung zum Tod und seinen Folgen hat bei uns in Deutschland längst schon Anteil an der allgemeinen kulturellen Beschleunigung. Dabei werden auch die sterblichen Überreste mehr und mehr zu einer »Sache«, mit der man so oder so umgehen kann. Dass es sich bei Toten um »Sach-Verhalte« handelt, wird immer selbstverständlicher. Die Formen des Umgangs mit dem Leichnam bzw. der Kremierungsasche werden zu fakultativen Gestaltungsvarianten. Man kann heute wählen. Aber – und dies merken viele erst beim Gespräch mit dem Bestatter – man muss auch wählen.

In diesem Vortrag soll der Wandel der Bestattungskultur im Kontext der sich wandelnden Alltagskultur beschrieben werden: naturreligiöse Formen kommen auf, parallel dazu ist eine übersteigerte Äthetik zu beobachten. Und quer zu beiden Entwicklungen gibt es den Trend zu anonymen bzw. teil-anonymen Beisetzungen.

Der Friedhof als traditioneller Totenort büßt dabei an Attraktivität ein. Umfragen erwecken den Anschein, als brauche die Trauer keinen identifizierbaren Ort mehr. Hier ist die Kirche als immer noch größter Friedhofsträger gefragt, auf menschenfreundlichem wie zeitgenössischem Wege zu zeigen, wie sie das Zeitliche segnet.


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