3. Fastenpredigt

Sonntag, 22.03. um 9:15 Uhr | Judith Herbst | Johanniskirche Lauf

Die Laufer Fastenpredigten 2026 in der Johanniskirche

Das JohannisTeam ging in sich, bei der Auswahl des Themas für 2026. Das, was sofort und organisch ganz oben lag, war die schwierige Situation in Welt und Gesellschaft. „Man mag gar keine Nachrichten mehr anschauen“ sagte einer spontan auf die Frage, was jede und jeden gerade so beschäftige. Das war im September und nach meiner Beobachtung hat sich an diesem Gefühl der Weltbeschreibung nicht so viel geändert.

Diesem Gefühl sollen nun ein Hoffen und Sehnen nach Bewältigung und Umgang gegenübergestellt werden.

So entstand schnell das Thema der diesjährigen Fastenpredigten:

„Seid getrost und unverzagt – Zuversicht in bewegten Zeiten?!“

Unsere zwei Prediger und unsere Predigerin kommen aus unterschiedlichen Bereichen des Lebens. Die Gestaltung und Bewältigung des Lebens im Bereich einer Ordensgemeinschaft, einer Software-Firma und einer Firma im sozial-kirchlichen Bereich sind der Hintergrund der Prediger und der Predigerin. Und natürlich bringen sie auch ihren ganz individuellen Blick auf das Leben und ihre individuelle Art und Strategie ein, wie sie persönlich mit den Herausforderungen des Lebens umgehen als Christ oder Christin. Nach den Gottesdiensten in der Johanniskirche können Sie den PredigerInnen beim Kirchenkaffee im Johannissaal begegnen.

Vorstellung Judith Herbst

Judit Herbst – seit einem Jahr Geschäftsführerin der Diakonie Unteres Pegnitztal gGmbH mit ambulanter Pflege für Lauf und Umgebung sowie einer Tagespflege in Lauf.

Vor ihrem Start in Lauf war sie im Sigmund-Faber-Haus in Hersbruck beschäftigt, hat Haushalts- und Dienstleitungswissenschaften studiert und sich durch ein berufsbegleitendes Studium in Gesundheits- und Sozialmanagement weiterqualifiziert.

Seit ich im Januar 2025 meinen Dienst in der Diakonie angetreten habe, darf ich hier im Büro und auch über Telefon oder bei Terminen viele wunderbare Menschen treffen und kennenlernen. Unsere Pflegedienstleitung, Frau Daniela Brückner, organisiert alles im pflegerischen Bereich gemeinsam mit ihrer Stellvertretung, Alexandra Weber.

Die Gewinnung von Personal ist eine große Herausforderung. Auch die Diakonie Unteres Pegnitztal stößt immer wieder an Kapazitätsgrenzen. Gerade bei Pflegefachkräften ist es besonders einschneidend, wenn jemand das Team – renten- oder krankheitsbedingt – verlässt.

Das Team, über alle Tätigkeitsbereiche hinweg, leistet eine wertvolle Arbeit, Menschen mit Unterstützungs-, Pflege- und Beratungsbedarf in ihrem Zuhause gut zu versorgen und zu begleiten.

Diese Arbeit am Menschen tun sie mit viel Zuneigung und Persönlichkeit, jede und jeder ganz individuell.

Kirchlich bin ich in der Pfarrei Högenbach-Hirschbachtal zu Hause und bringe mich dort vor allem in der Asylarbeit ein und gestalte Kinderstunden.