2. Fastenpredigt Zum Nachhören oder Lesen

Sonntag, 15.03. | mit David Nassler | Johanniskirche Lauf

Das Thema der diesjährigen Fastenpredigten: „Seid getrost und unverzagt – Zuversicht in bewegten Zeiten?!“

Was hält uns innerlich stabil, wenn außen alles in Bewegung gerät? David Naßler, Geschäftsführer eines Laufer Unternehmens, teilt in dieser Fastenpredigt aus der Johanniskirche ehrlich und lebensnah, wie er in einer turbulenten Unternehmensphase gelernt hat, was Resilienz wirklich bedeutet – und warum das Bild vom Weizenkorn mehr ist als ein frommer Gedanke. Eine Predigt über stille Wurzeln, das Loslassen von Kontrolle und die Zuversicht, dass Gott auch dort wirkt, wo wir noch nichts sehen.

Text der Predigt:

Kennen Sie den „Stehaufmännchen-Effekt“? … Liebe Gemeinde, das ist gelebte „Resilienz“.

Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit, – Krisen, Stress oder traumatische Erlebnisse ohne dauerhafte Beeinträchtigung zu bewältigen.

Als ich gefragt wurde, ob ich eine Fastenpredigt über Resilienz halten möchte, habe ich erst einmal gezögert.

Nicht wegen des Themas – „Seid getrost und unverzagt“ klingt ja erstmal gut.
Sondern weil ich dachte:
Ein Unternehmer auf der Kanzel – das kann in zwei Richtungen gehen.

Entweder es wird eine Predigt…
oder ein Management-Meeting mit Chorbegleitung 😊

Keine Sorge – es wird keine PowerPoint geben.

Und ich verspreche Ihnen:
Es gibt heute keine Excel-Auswertung zur Resilienzquote der Gemeinde.

Mein Name ist David Naßler und ich stehe heute hier nicht als Theologe.
Ich habe zwar schon einige Jugendfreizeiten begleitet und war auch lange Jahre im Jugendausschuss der evang. Kirche.


Aber vor allem bin ich in meiner jetzigen Lebenssituation Geschäftsführer des Softwareunternehmens intex in Lauf.

55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, international agierend und doch ein bodenständiges Familienunternehmen.

Wenn man in der Wirtschaft über „bewegte Zeiten“ spricht,
dann meint man meistens:

Die Märkte sind volatil, die Prozesse ineffizient
… und irgendjemand hat wieder an einem Freitagabend ein Update beim Kunden eingespielt, und nichts geht mehr!

Aber im Ernst:

Hinter all diesen Begriffen steckt eine sehr echte Frage.
„Wie bleibt man innerlich stabil, wenn außen vieles wackelt?“

Oder in den Worten dieses Sonntags:

Wie kann man getrost und unverzagt sein – in bewegten Zeiten?

Und ich möchte diese Frage heute nicht theoretisch beantworten.

Sondern mit einer Story aus dem letzten Jahr im Spätsommer.

Ich bin seit wenigen Tagen offiziell zum Geschäftsführer der intex berufen worden.

Noch nicht lange genug im Amt, um alles gelassen zu sehen … das bin ich heute noch nicht!
Aber lange genug, um zu spüren,
dass Verantwortung Gewicht hat.

Und plötzlich schien es, als würde es überall gleichzeitig brennen.

Kunden eskalierten.
Nicht, weil sie ungeduldig waren – sondern weil wir nicht geantwortet hatten.

Wir hatten zu wenig Personal in der technischen Kundenberatung.
Zu viele Projekte gleichzeitig.
Zu viele Anfragen.

Unser vorgesehener Vertriebsleiter, ein guter Freund von mir, kündigte bei uns.
Ein strategischer Baustein, auf den wir gesetzt hatten – weg.

Und über allem schwebte eine Frage:
Wie geht es weiter?

Es war keine dramatische Krise mit Schlagzeilen in der Zeitung.
Aber es war eine dieser Phasen, in denen man morgens ins Büro fährt
und spürt:
Das hier ist mehr als nur operative Unruhe.

Das hier ist einer dieser Momente, die entscheiden,
ob etwas trägt – oder bricht.

Die innere Seite von Verantwortung

In solchen Zeiten merkt man schnell:
Unternehmerische Verantwortung ist keine abstrakte Größe.

Sie ist sehr konkret.

Sie sitzt mit am Tisch.
Sie schaut dich an.
Sie wartet auf eine Richtung.

Ich habe damals viel über das Wort „Resilienz“ nachgedacht.
Nicht als Trendbegriff.
Sondern als existenzielle Frage:

Wie bleibt man innerlich ruhig,
wenn außen alles in Bewegung ist?

Wie führt man Menschen,
wenn man selbst nicht jede Antwort hat?

Der biblische Satz „Seid getrost und unverzagt.“ kann hier eine religiöse Ermutigung sein.

Aber es ist keine Aufforderung zur Härte. Nicht als spirituelles „Reiß dich zusammen.“ zu verstehen.

Sondern als Einladung:
Lass dich nicht von der Unruhe regieren.

Das Krisenmeeting

Wir haben damals ein Krisenmeeting einberufen.
Nicht, um Schuldige zu suchen.
Sondern um ehrlich hinzusehen.

Wir haben aufgeschrieben, was ist.

Zu viele E-Mails.
Zu viele Projekte.
Zu wenig Mitarbeiter-Ressourcen.
Eskalationen wegen fehlender Kommunikation.
Produkte, die nicht klar aus Kundensicht entwickelt waren.
Alte Versionen, die uns im Support blockierten.

Es war kein schönes Bild.

Aber es war ein ehrliches.

Und dann haben wir gefragt:
Was jetzt?

Nicht theoretisch.
Sondern konkret.

Wir haben ein Frühwarnsystem etabliert,
damit Eskalationen nicht mehr „aus heiterem Himmel“ kommen und wir diese besser nachverfolgen können, bis der Kunde zufrieden ist.

Wir beginnen nun, alte Software-Versionen abzukündigen,
um Erwartungshaltungen zu klären und Ressourcen zu entlasten.

Keine revolutionären Ideen.
Aber klare Schritte.

Und während wir diese und andere Maßnahmen formulierten,
passierte etwas Entscheidendes.

Die Stimmung im Raum änderte sich.

Nicht, weil das Problem weg war.
Sondern weil wir nicht mehr passiv waren.

Resilienz beginnt nicht mit einem Motivationsspruch.
Sie beginnt mit Ehrlichkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber dem Unbekannten.

Das Weizenkorn

Jesus spricht im Johannesevangelium vom Weizenkorn.

Ein Korn, das in die Erde fällt. Es verschwindet.
Und es verliert seine bisherige Form.

Und genau dadurch bringt es Frucht.

Dieses Bild ist ein theologisches Gleichnis.
Aber man kann darin auch ein unternehmerisches Prinzip sehen.

Es gibt Momente, in denen ein System erst einmal „in die Erde“ muss.

In denen man zugibt:
So wie wir es bisher gemacht haben, funktioniert es nicht mehr.

In denen man Gewohnheiten loslässt.
Strukturen überprüft.
Rollen neu denkt.

Von außen sieht das manchmal wie Schwäche aus.

Intern fühlt es sich an wie Kontrollverlust.

Aber vielleicht ist genau das der Moment,
in dem echte Substanz entsteht.

Das Weizenkorn bleibt nicht, wie es war.
Und genau darin liegt das Wachstum.

Nach dem Krisenmeeting im Spätsommer war nicht plötzlich alles gut.
Die Maßnahmen standen.
Die Struktur war klarer.
Aber die Verantwortung war nicht kleiner.

Und in dieser Zeit habe ich etwas über mich gelernt.

Ich hatte oft das Gefühl,
ich müsse jetzt alles selbst tragen.

Jede Eskalation.
Jeden Konflikt.
Jede unangenehme Konfrontation.
Sogar einen laufenden Gerichtsprozess.

Und innerlich entstand dieser Druck:

Jetzt bist du Geschäftsführer.
Jetzt musst du liefern.
Jetzt darfst du nicht zurückweichen.

Und dann gab es Gespräche mit meinem Vater, der ja auch noch Geschäftsführer der intex ist.

Er ist für mich da oft ein Mentor.

Es gibt Situationen, da sagt er zu mir:

„Dieses Gespräch führe ich nicht mehr.
Das ist nicht mehr meine Aufgabe.
Danke, David, dass du das übernimmst.“

Und ich spüre:
Das ist keine Schwäche.
Das ist gewachsene Resilienz.

Er weiß, was er noch tragen will –
und was nicht mehr.

Und gleichzeitig gibt es Momente,
in denen ich vor einem Gespräch stehe
und denke:

Dafür habe ich nicht die Erfahrung.
Nicht das Alter.
Nicht die grauen Haare.

Und ich sage zu ihm:
„Ich weiß nicht, ob ich das kann.“

Und dann sagt er dann etwas sehr Einfaches:

„Du musst nicht alles machen.
Bürde dir doch nicht alles auf.“

Dieser Satz war für mich überraschend.

Weil ich dachte, Resilienz heißt,
möglichst viel auszuhalten.

Aber vielleicht heißt Resilienz auch,
Grenzen zu akzeptieren.

Nicht jede Konfrontation selbst zu führen.
Nicht jede Baustelle persönlich zu betreuen.
Nicht jede Last auf die eigenen Schultern zu legen.

Ich habe verstanden:

Zwischen „Ich kann das nicht mehr“
und „Ich kann das noch nicht“
liegt ein Entwicklungsraum.

Und Resilienz wächst genau dort.

Persönliche Praxis

In dieser Phase habe ich begonnen, bewusster auf mich zu achten.

Nicht spektakulär.
Sondern sehr schlicht.

Ich stehe morgens früher auf.
Gehe spazieren oder fahre Fahrrad.
Direkt nach dem Aufstehen.

Bewegung, bevor die erste E-Mail kommt.

Dann nehme ich mir Zeit für Stille.
Atemübungen – versuchen Sie mal 2 Minuten nur auf Ihren Atem zu achten – Aber bitte erst nach meiner Ansprache!

Achtsamkeit.
Gebet.

Einfach bewusst nichts tun.

Das klingt unspektakulär.
Aber für jemanden, der Verantwortung trägt,
ist bewusstes Nicht-Tun fast schon eine geistliche Übung

Ich beschäftige mich mit gesunder Ernährung,
mit dem, was meinem Körper gut tut.

Nicht aus Perfektionismus.
Sondern weil ich merke:

Wenn ich meinen Körper dauerhaft ignoriere,
meldet er sich irgendwann.

Es gelingt mir nicht immer.
Es gibt Wochen, da rutscht alles wieder durcheinander.

Aber ich merke:
Wenn ich diese Routinen ernst nehme,
werde ich resilienter.

Nicht dramatisch, nicht sofort.

Sondern von Woche zu Woche.

Wie beim Weizenkorn.

Man sieht nicht jeden Tag Wachstum.
Aber irgendwann merkt man:
Da sind Wurzeln entstanden.

Theologische Verdichtung

Ich glaube, Resilienz ist keine Technik.
Sie ist eine Haltung.

Und als Christ würde ich sagen:
Sie ist auch eine Vertrauensfrage.

Wenn ich glaube,
dass alles an mir hängt,
werde ich irgendwann zerbrechen.

In einem Social Media Post habe ich letztens gelesen:

„Arbeite, als ob alles davon abhängen würde. Bete, als ob alles davon abhängen würde.“

Wenn ich glaube,
dass Gott auch dort wirkt,
wo ich nichts sehe,
kann ich loslassen.

„Seid getrost“ heißt für mich heute:

Du musst nicht die ganze Welt tragen.
Du darfst tragen, was dir anvertraut ist.
Und Gott trägt dich.

Das verändert Führung.
Und das verändert das eigene Herz.

Das Schlussbild

Vielleicht ist Resilienz nicht das laute „Ich schaffe das“.
Vielleicht ist Resilienz das stille Wissen:

Ich wachse.
Auch wenn ich es gerade nicht sehe.

Und vielleicht ist das Weizenkorn deshalb so ein starkes Bild.

Es macht keinen Lärm.
Es kämpft nicht gegen die Erde.
Es bleibt.
Es treibt Wurzeln.
Es wächst.

Und erst später wird sichtbar,
was längst begonnen hat.

Unter der Oberfläche geschieht etwas Entscheidendes: Es entstehen Wurzeln.

Und vielleicht ist genau das die Botschaft dieses Sonntags:

Zuversicht in bewegten Zeiten heißt nicht,
dass alles schnell wieder sichtbar gut wird.

Zuversicht heißt,
dass unter der Oberfläche Wurzeln wachsen.

„Seid getrost und unverzagt.“

Nicht, weil es keine Krisen gibt.
Nicht, weil Entscheidungen leicht sind.
Nicht, weil wir alles kontrollieren.

Sondern weil wir glauben dürfen,
dass Gott auch im Verborgenen wirkt.

Wie bei einem Weizenkorn.

Und vielleicht gehen wir heute hier heraus
nicht mit fertigen Lösungen,
aber mit einem inneren Bild:

Dass kein Krisenmoment verloren ist, dem wir uns stellen und gestärkt daraus hervorgehen.
Dass kein Auseinandersetzen mit einer Unsicherheit sinnlos ist, denn wir lernen daraus.
Dass kein Korn in Gottes Erde vergeblich fällt.

Und das ist mehr als Optimismus – Das ist Hoffnung.

Amen.

Bilder aus dem Gottesdienst

David Nassler stellt sich vor

Liebe Gemeindeglieder,

mein Name ist David Naßler, ich bin 35 Jahre alt, glücklich verheiratet und lebe mit meiner Familie in Simonshofen. Beruflich bin ich Geschäftsführer eines Familienunternehmens, das ich in zweiter Generation mitgestalte und weiterführen darf.

Ich engagiere mich immer wieder gerne mit meiner Zeit und Expertise ehrenamtlich, besonders bei kirchlichen Themen und im Familienhaus Lauf e.V.. Außerdem betreibe ich gemeinsam mit David Geitner den Podcast „Der doppelte David“, in dem wir über Glauben, Business und Persönlichkeitsentwicklung sprechen.

Zu meinen Hobbys gehören Sport (Joggen, Wandern, Schwimmen), handwerkliche Projekte und Elektrotechnik. Und seit der Geburt meines Sohnes habe ich ein neues Lieblingshobby entdeckt: alles, was mit ihm zu tun hat.

Außerdem beschäftige ich mich leidenschaftlich gerne mit technischen KI-Lösungen – ein Feld, das mich fasziniert und in dem ich viel experimentiere.

Am 15. März werde ich im Gottesdienst die Fastenpredigt übernehmen. Unter dem Thema „Seid getrost und unverzagt – Zuversicht in bewegten Zeiten?!“, möchte ich von meinem eigenen Alltag erzählen – als Vater, als jemand, der Verantwortung im Beruf trägt, und als Christ – und dabei Brücken zu biblischen Bildern der Hoffnung schlagen.

Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen und euch.

Herzliche Grüße

David Naßler

“blick”- Ausgabe April-Mai

Hier geht’s zum neuen “blick” (Klick aufs Bild):

Ab Donnerstag, 26.03.2026, kann der neue Gemeindebrief im Pfarramt abgeholt werden.

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Gemeindebrief zu unseren Öffnungszeiten abzuholen, dann melden Sie sich unter

Tel. 09123 / 2201 oder
Mail: 

Austräger gesucht

Zur Zeit gibt es für einige Straße keine Austräger. Wer von Ihnen noch Kapazitäten frei hat oder jemanden kennt, der diesen Dienst übernehmen möchte: Bitte melden Sie sich bei mir im Pfarramt:
Karin Kempf, 09123 / 2201, 

Haben Sie Lust alle zwei Monate diesen Dienst zu übernehmen, dann melden Sie sich bei uns im Pfarramt. (Tel. 09123-2201) Wir freuen uns aus Sie.

Für folgende Straßen suchen wir Austräger:innen:

  • Aussiger Straße, Leitmeritzer Straße – ca. 30 Hefte
  • Altdorfer Straße, Distlerweg, Dr.-Völker-Straße, Georg-Scherber-Straße, Waldluststraße – ca. 60 Hefte
  • Nürnberger Straße – ca. 40 Hefte
  • Kehrstraße, Albert-Büttner-Straße – ca. 20 Hefte

Für folgende Straßen suchen wir Urlaubsvertretungen im Mai:

  • Kriemhildstraße – ca. 80 Hefte

Tägliche Andachten in der Karwoche

30.03. – 04.04.2025 (außer am Gründonnerstag) I 19.00 – 19.30 Uhr I Kunigundenkirche

Es ist eine alte christliche Tradition, sich in der Woche vor Ostern, der Karwoche, auf Ostern vorzubereiten. Dabei führt der Weg durch die Woche über den Karfreitag hin bis zur Auferstehungsfreude am Ostermorgen.

Deshalb finden auch heuer wieder die meditativen Karwochenandachten in der Kunigundenkirche statt. Gestaltet werden sie mit Gesängen aus dem Gesangbuch, aus der orthodoxen Tradition und aus Taizé, mit Lesungen zum Passionsgeschehen und Momenten der Stille. Das Kreuz in der Mitte erinnert an das heilbringende Leiden und Sterben Jesu.

Feierabendmahl am Gründonnerstag

Donnerstag, 02.04. I 19.00 Uhr I Gemeindezentrum St. Jakob

Mit schöner Musik, in festlichem Ambiente, mit biblischen Texten und einem einfachen, aber leckeren Mahl (z.B. Brot, Wein, Käse, gegrilltes Gemüse…) wollen wir dieses Jahr wieder am Gründonnerstag, dem 02.04.2026 um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum St. Jakob ein Feierabendmahl miteinander feiern.

Wir werden auf Gottes Wort hören, zur Ruhe kommen und vor allem Gemeinschaft untereinander und mit Gott haben.


Aufgrund der begrenzten Plätze und der Planbarkeit ist eine Anmeldung (im Pfarramt: 09123 2201 oder ) für uns hilfreich, sie dürfen aber auch spontan vorbeikommen.

Online anmelden und mitfeiern:


Wir wollen an jenen Abend denken, an dem Jesus mit denen, die ihm nahestanden, das letzte Mahl feierte. Wir werden vom Brot des Lebens hören, zusammen Essen und Trinken und ein besonderes Abendmahl miteinander feiern. Die Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden.

Thorsten Franke

Auferstehungsfeier am Salvatorfriedhof

Ostersonntag, 05.04. I 8.30 Uhr I Salvatorfriedhof

An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu, wir feiern, dass das Leben stärker ist als der Tod. Wo könnte man das schöner erleben als auf dem Salvatorfriedhof, wo Tod und Leben so nahe begegnen?

Die Feier wird musikalisch begleitet von der Johanniskantorei.

Diakoniesonntag 2026

Sonntag 19.04.2026 | 10.00 Uhr | Johanniskirche, Kirchenplatz 1

Beginn ausnahmsweise um 10.00 Uhr statt um 9.15 Uhr.

„Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.“ (Johannes 10,14)

Gemeinsam mit den MitarbeiterInnen und Mitgliedern der Diakonie Unteres Pegnitztal und der Albrecht Franz Stiftung gestaltet Pfarrer Jan-Peter Hanstein am Sonntag Misericordias Domini diesen festlichen Gottesdienst. Im Mittelpunkt stehen Nächstenliebe, Verlässlichkeit und die Sorge füreinander – spielerisch und kreativ. Musikalisch wird der Gottesdienst gestaltet von Kantor Andreas Schmitt sowie Heidi Braun an der Violine. Im Anschluss lädt das Johannis Team herzlich zum Kirchenkaffee und zu Begegnung und Austausch ein.

Die Diakoniesonntage sollen auf Anregung des Kirchenvorstands jedes Jahr am Sonntag Misericordias Domini
stattfinden.

Fahrradfahren – gut für Klima, Körper und Geist

Wer das Auto stehen lässt und stattdessen aufs Fahrrad steigt, tut gleich doppelt Gutes – der Umwelt und sich selbst.

Im Vergleich zum motorisierten Verkehr verursacht das Fahrrad weder Abgase noch Lärm. Jede gefahrene Strecke mit dem Rad verringert den CO₂-Ausstoß und trägt dazu bei, die Luftqualität in Städten zu verbessern. Kurze Wege ohne Auto bedeuten weniger Staus, weniger Flächenverbrauch und mehr Platz für Grünflächen.

Doch nicht nur das Klima profitiert. Regelmäßiges Radfahren stärkt Herz und Kreislauf, kräftigt die Muskeln und baut Stress ab.

Fahrradfahren trägt so auch zur Entspannung bei. Der gleichmäßige Rhythmus des Tretens wirkt beruhigend, und kann den Kopf sprichwörtlich freimachen. Fahrradfahren ist damit nicht nur ein Beitrag zu einer gesünderen Umwelt, sondern auch zu einem gesunden Körper und einem klaren, ausgeglichenen Geist.

Radeln für den Klimaschutz! – Sternfahrt am 02. Mai 2026

Am 2. Mai veranstaltet ein breites Bündnis, zu dem auch die Evangelische Gemeinde gehört, die Aktion „Radeln für den Klimaschutz“. Geplant ist eine Sternfahrt aus verschiedenen Teilen des Landkreises mit dem Ziel Lauf. Dort findet auf dem Marktplatz, um 14.00 Uhr, die Abschlussveranstaltung statt.

In Lauf startet die Tour als „Kidical-Mass“ um 13.00 Uhr, auf der Heldenwiese, zu der ganz besonders Familien eingeladen sind. Die Tour wird von der Polizei begleitet.

Stadtradeln vom 02. bis 22. Mai 2026

Am Samstag, den 02. Mai, wird auf dem Marktplatz in Lauf, um 14.00 Uhr auch die Aktion: „Stadtradeln“ eröffnet. Drei Wochen lang werden Menschen aller Altersgruppen ermutigt, so viel wie möglich mit dem Fahrrad zu fahren und damit einen aktiven Beitrag für die eigene Gesundheit und für das Klima zu leisten.

Die Evang. Kirchengemeinde Lauf hat auch in diesem Jahr eine eigene Fahrradgruppe und hoffentlich melden sich wieder viele dazu an (https://www.stadtradeln.de/registrieren). Im letzten Jahr sind 23 Radelnde im Team der Evangelischen Gemeinde stolze 3844 km gefahren. Wäre toll, wenn wir das 2026 noch steigern könnten!

Rückfragen bei Pfr. i.R. Kuno Hauck, E-Mail: , Tel.: 0176 21 10 22 50

Südafrika – Szenen aus einem gebeutelten Land

Dienstag, 12. Mai 2026 I 19.30 Uhr I Christuskirche

Franz Wiehler lädt am 12. Mai zu einem Vortrag über Südafrika
in die Christuskirche ein.

Nachdem ich drei Jahre im Großraum Johannesburg gelebt habe, möchte ich Eindrücke aus dem faszinierenden Südafrika teilen, das in etlichen Disziplinen Weltrekordhalter ist, darunter in so traurigen Kategorien wie der größten Ungleichverteilung zwischen Arm und Reich oder der höchsten Jugendarbeitslosigkeit. Wie spiegeln sich diese Umstände im täglichen Leben der Menschen, wie gehen sie damit um und – am wichtigsten was macht dennoch viel Hoffnung für Südafrika, so dass Menschen, die dieses spannende Land kennen, es unisono als “einfach wunderbar” bezeichnen?

Vortrag von Franz Wiehler
Gemeindehaus Christuskirche, Martin-Luther-Str. 15
Dienstag, 12. Mai, um 19.30 Uhr

Gottesdienst an Himmelfahrt mit anschließendem Grillen

Donnerstag 14.05. um 10.45 Uhr | Gemeindezentrum St. Jakob, Breslauer Str. 21

Auch in diesem Jahr findet der Gottesdienst am Himmelfahrtstag, 14. Mai um 10.45 Uhr im schönen Garten des Gemeindezentrum St. Jakob statt. Begleitet von den Klängen unseres Posaunenchors Johannis Brass wollen wir Gott in unserer Mitte feiern.

Im Anschluss laden wir, wie in den vergangenen Jahren, ein zum gemeinsamen Grillen.

Bitte bringen Sie, wenn möglich, ihr eigenes Grillgut mit und einen Salat für das Buffet.

Für Brot und Getränke ist gesorgt.

Mitarbeiter-Jahresempfang 2026

Donnerstag, 21. Mai I 18.00 Uhr I Christuskirche, Martin-Lutherstr. 17

Kirche und Gemeinde wird lebendig, wo Menschen sich vom Geist Jesu bewegen lassen,
um seine Liebe weiterzugeben. Auch Sie tragen durch Ihr Engagement und Ihre
Gaben in vielfältiger Weise dazu bei. Dafür möchten wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder
Dank sagen und laden Sie herzlich ein am

Donnerstag, 21.05.26
um 18:30 Uhr
in der Christuskirche

Wir freuen uns sehr auf die Begegnungen mit Ihnen!
Der Ehrenamtsausschuss und die Hauptamtlichen:
Jan-Peter Hanstein – Pfarrer
Lisa Nikol-Eryazici – Pfarrerin
Thomas Reuß – Pfarrer
Katrin Laschtowitz – Diakonin
Anne Richter – Vikarin