Zur Zeit gibt es für einige Straße keine Austräger. Wer von Ihnen noch Kapazitäten frei hat oder jemanden kennt, der diesen Dienst übernehmen möchte: Bitte melden Sie sich bei mir im Pfarramt: Karin Kempf, 09123 2201,
Ab 20. Februar | Freitags 19:00 Uhr | Gemeindehaus Christuskirche
Gemeinsam dem Sinn des Lebens auf der Spur. Acht spannende Abende und ein Samstagvormittag, die Ihnen den christlichen Glauben näher bringen und viel Platz für Ihre Fragen haben.
20.02.26 ALPHA-SCHNUPPERABEND: Hat das Leben mehr zu bieten? 27.02.26 Wer ist Jesus? 06.03.26 Warum musste Jesus sterben? 13.03.26 Wie kann ich sicher sein, dass ich Christ bin? 20.03.26 Ist die Bibel glaubwürdig – wie kann ich sie lesen? 27.03.26 Beten – Macht oder Ohnmacht? Wie kann ich beten lernen? 28.03.26 Alpha-Vormittag SAMSTAG von 9.30 – 13.00 Uhr: Wer ist der Heilige Geist und was wirkt er in meinem Leben? Wie werde ich erfüllt vom Heiligen Geist? 10.04.26 Wie erkenne ich den Willen Gottes? 17.04.26 Welche Bedeutung hat die Gemeinde für mein Leben? 19.04.26 Abschluss-Gottesdienst SONNTAG: „Wie wir Hoffnungsmenschen werden“
Was ist Alpha?
Alpha ist der Name für eine Reihe von Treffen, bei denen der christliche Glaube in entspannter Atmosphäre entdeckt werden kann. Bei jedem Treffen werden Fragen rund um das Leben und den christlichen Glauben thematisiert. Alpha gibt es auf der ganzen Welt und wird in Cafés, Kirchen, Universitäten, Gefängnissen, Jugendclubs, zu Hause – überall wo Menschen sind – veranstaltet. Alle sind willkommen!
Gestartet wird
mit einem Essen
Egal, ob es mal eine gemütliche Mahlzeit bei Freunden am Küchentisch ist oder ein spontanes Treffen im Café bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen: Essen bringt Menschen zusammen. Bei Alpha ist das nicht anders.
Impuls
Impulse sind so gestaltet, dass sich daraus ein spannendes Gespräch entwickeln kann. Jeder Impuls ist ca. 20 bis 30 Minuten lang und wird entweder als Live-Vortrag gehalten oder als Video-Clip abgespielt. In den Impulsen während des Alpha-Kurses geht es um die großen Fragen des Lebens und des christlichen Glaubens.
Gespräche
Der wichtigste Teil bei Alpha. Hier ist der Ort um deine eigenen Gedanken und Fragen zum Thema in einer kleinen Gruppe zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. Es ist die Chance, von anderen zu hören und mit deiner eigenen Perspektive in einer ehrlichen, freundlichen und offenen Atmosphäre zum Gespräch beizutragen.
ab Dienstag, den 24.02.2026 I 19.00-21.00 Uhr I Pfarrzentrum St. Otto
Gestalten Sie die Fastenzeit ganz bewusst und gönnen Sie sich Zeit für sich und mit Gott!
Die ökumenischen Alltagsexerzitien stehen 2026 unter dem Motto „Wagemut“. Wir nehmen uns täglich ein wenig Zeit für die Impulse aus dem Exerzitienbuch und treffen uns einmal pro Woche zum Austausch.
Die Gruppentreffen in Lauf sind jeweils am Dienstag, 19.00 im Pfarrzentrum St. Otto, Ottogasse 10
24.02./03.03./10.03./17.03./24.03.
Wir laden Sie schon jetzt wieder ganz herzlich dazu ein!
5 Abende | Beginn: Donnerstag, 26.02.26 | 20.00 Uhr | Gemeindezentrum St. Jakob
Herzliche Einladung zu vier+eins Abenden mit dem Kurs „Stufen des Lebens“.
Diesmal geht es um das Thema: „Alles hat seine Zeit – Josefsgeschichten”
Alles hat seine Zeit: die Kindheit, die Jugend, das Erwachsenenalter, die Lebensmitte, das Alter. Jede Lebensstufe bringt Schönes und Schweres, hat Krisen und Chancen.
Was morgen sein wird, hat seine Wurzeln oft schon im Gestern. Und heute wird sich klären müssen, ob das Morgen trittfest ist. Wie gehen wir mit unserer Zeit um? Jagen wir bloß vom einen zum andern?
Wie erleben wir die uns gegebene Zeit? Zerrinnen die Tage nur so?
Im Alten Testament wird die Geschichte von Josef erzählt, eine Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen. Die verschiedensten Zeiten im Leben des Josef sind durchzogen vom Geheimnis der Treue Gottes.
Ich lade Sie herzlich ein zu unserem Kurs, in dem wir anhand der Josefsgeschichte die verschiedenen Lebensstufen genauer anschauen wollen.
Ihr Pfarrer Thomas Reuß und Mitarbeiterinnen
Wie funktioniert der Kurs Stufen des Lebens?
Hier ein Zitat eines Teilnehmers: „Es ist ein sehr wohltuender, ganzheitlicher und nicht aufdringlicher Ansatz, um Glaubensfragen persönlich zu bedenken. Neue Impulse, Einsichten und Anregungen stellen sich auf diese Art oft wie von selbst ein. Die Einheiten leben von den Bodenbildern, die biblische Geschichten visualisieren und Lebensthemen mit biblischen Texten in Verbindung bringen.“ (aus Jubiläumsschrift 30 Jahre Segen, S. 40).
Wenn Sie neugierig geworden sind, dann melden Sie sich schriftlich bei Pfarrer Reuß an.
Email: Peter-Henlein-Straße 21 in Lauf.
Die Kursgebühr beträgt 10 €. Anmeldeflyer bekommen Sie im Pfarramt, bei Pfarrer Reuß oder in den Häusern und Kirchen unserer Gemeinde oder per Mailanfrage als pdf-Datei bei Pfarrer Reuß Pfarrer Thomas Reuß (1831638)
Termine
Die vier + eins Treffen sind immer donnerstags im Februar und März im Gemeindezentrum St. Jakob (Breslauer Straße 21).
26.02. + 05.03. + 12.03. + 19.03. jeweils von 20-22 Uhr.
Am 26. März feiern wir den Festabend zum Abschluss der Reihe.
Thema: „Seid getrost und unverzagt – Zuversicht in bewegten Zeiten?!“
Das JohannisTeam ging in sich, bei der Auswahl des Themas für 2026. Das, was sofort und organisch ganz oben lag, war die schwierige Situation in Welt und Gesellschaft. „Man mag gar keine Nachrichten mehr anschauen“ sagte einer spontan auf die Frage, was jede und jeden gerade so beschäftige. Das war im September und nach meiner Beobachtung hat sich an diesem Gefühl der Weltbeschreibung nicht so viel geändert.
Diesem Gefühl sollen nun ein Hoffen und Sehnen nach Bewältigung und Umgang gegenübergestellt werden.
So entstand schnell das Thema der diesjährigen Fastenpredigten:
„Seid getrost und unverzagt – Zuversicht in bewegten Zeiten?!“
Unsere zwei Prediger und unsere Predigerin kommen aus unterschiedlichen Bereichen des Lebens. Die Gestaltung und Bewältigung des Lebens im Bereich einer Ordensgemeinschaft, einer Software-Firma und einer Firma im sozial-kirchlichen Bereich sind der Hintergrund der Prediger und der Predigerin. Und natürlich bringen sie auch ihren ganz individuellen Blick auf das Leben und ihre individuelle Art und Strategie ein, wie sie persönlich mit den Herausforderungen des Lebens umgehen als Christ oder Christin. Nach den Gottesdiensten in der Johanniskirche können Sie den PredigerInnen beim Kirchenkaffee im Johannissaal begegnen.
Die Termine:
Sonntag 01.03.2026 – Fastenprediger Br. Christian Hauter
Freitag, 6. März 2026 I 19.00 Uhr I Christuskirche
Willkommen beim Weltgebetstag 2026
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Interessierte,
herzlich laden wir Sie wieder ein, gemeinsam den Weltgebetstag 2026 zu feiern. In diesem Jahr steht das Land Nigeria im Mittelpunkt. Christinnen aus Nigeria haben die Liturgie vorbereitet und nehmen uns mit in ihre Lebenswirklichkeit, ihren Glauben, ihre Hoffnungen und Herausforderungen.
Der Weltgebetstag verbindet Menschen weltweit im Gebet und im Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Auch bei uns in Lauf trifft sich in alter Tradition alljährlich eine ökumenische Gruppe von Frauen, um diesen Gottesdienst vorzubereiten und dann mit Ihnen/Euch – Männern wie Frauen- zu feiern und Teil dieser weltweiten Gemeinschaft zu sein.
„Kommt! Bringt eure Last“ lautet der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2026. Beschlossen wurde er auf der Komiteesitzung im November 2024.
Im Fokus des Gottesdienstes steht die Einladung aus Matthäus 11,28-30.
Kommt alle her, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft und meine Last leicht.
„In einer Zeit, in der Menschen auf der ganzen Welt schwere Lasten zu tragen haben, bieten unsere nigerianischen Schwestern tiefgründige Erkenntnisse darüber, wie man in Gott Ruhe und Erholung findet“, schreibt Katie Reimer, Geschäftsführerin des Internationalen Weltgebetstagkomitees.
Titelbild zum Weltgebetstag 2026
Das Bild mit dem Titel “Rest for the Weary” (Erholung für die Müden) stammt von der jungen nigerianischen Künstlerin Gift Amarachi Ottah.
Im Hintergrund sind Frauen aus ländlichen Gegenden auf dem Weg zu ihren Farmen zu sehen – ein gefährlicher Weg, da sie Übergriffe und Hindernisse aller Art befürchten müssen. Im Vordergrund sind drei Frauen in typischer, traditioneller Kleidung abgebildet. Sie sollen die vielfältigen Kulturen Nigerias repräsentieren.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir herzlich zu einer Begegnung mit landestypischen Kostproben im Gemeindehaus ein.
Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen, auf gemeinsames Beten, Singen und Begegnen – über Länder- und Kulturgrenzen hinweg.
Herzliche Grüße vom Ökumenischen Weltgebetstagsteam
Samstag, 07.03.2026 | 11.00-13.00 Uhr | Gemeindezentrum St. Jakob
Wer Lust hat, kaum getragene, neuwertige, gewaschene, also auf jeden Fall GUT ERHALTENE Textilien zu tauschen und ganz nebenbei etwas für die Umwelt zu tun, ist herzlich eingeladen.
Bis zu 10 (bitte nicht mehr!) Kleidungsstücke jeder Größe, Accessoires oder Schuhe für Damen können zur Tauschbörse mitgebracht werden. Im Gegenzug darf mitgenommen werden, was gefällt. Umkleidemöglichkeiten sind vorhanden.
Klamotten, die am Ende hängen bleiben, werden einem guten Zweck zugeführt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Und damit es noch gemütlicher wird, gibt es an unserer Bar Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis.
Durch den Tausch der Kleidung sorgst du für die Wiederverwendung bestehender und gut erhaltener Kleidung und vermeidest gleichzeitig die zusätzliche Produktion neuer Fast-Fashion Ware. Und mit etwas Glück findest du vielleicht sogar deine neue Lieblingsklamotte!
„We are Family“: Ökumenisches Familienangebot Kirche Kunterbunt am 15. März
Mit diesem neuen Format von Kirche werden alle Generationen und vor allem junge Familien angesprochen. Es ist kein Familiengottesdienst, bei dem man stillsitzen muss. Es ist ein Aktions-Nachmittag. An verschiedenen Stationen können Jung und Alt gemeinsam basteln, Experimente machen, werken und spielen. Bei einem kurzen Impuls wird die biblische Geschichte oder das christliche Thema kunterbunt und lebendig für Erwachsene und Kinder näher betrachtet. Wichtig ist uns außerdem die Zeit für Gemeinschaft bei einem kleinen Essen. Kirche Kunterbunt lebt Gastfreundschaft, ist generationenübergreifend, gibt Raum für Kreativität und will einen Zugang zum Glauben ermöglichen. Kirche Kunterbunt ist ein gemeinsames Angebot von St. Otto, der evangelischen Kirchengemeinde und dem CVJM Lauf.
Die nächste Kirche Kunterbunt findet am Sonntag, den 15. März, um 15:30 Uhr zum Thema „Familie“ in der Christuskirche (Martin-Luther-Str. 15 in Lauf) statt. Die Veranstaltung endet nach einem gemeinsamen Essen um 18:00 Uhr.
Weitere Termine der Kirche Kunterbunt im Jahr 2026, jeweils von 15:30 bis 18:00 Uhr:
So., 14.06.2026 (5. Geburtstag)
So., 04.10.2026
So., 29.11.2026
Nähere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Alle Familien mit Kindern bis ca. 12 Jahren (mit Eltern, Großeltern oder Paten) sind herzlich eingeladen!
Die Band Café Rooibos lädt zu einem besonderen Konzertabend ein. Dagmar Brandt (Gesang), Thorsten Franke (Gitarre und Gesang) und Gabriele Netal-Backöfer (Bratsche, Geige) präsentieren Coverversionen von Liedern, die sie berühren – feinfühlig, persönlich und auf ihre ganz eigene Weise interpretiert. Ergänzt wird das Programm durch mehrere eigene Songs. Im Mittelpunkt stehen Geschichten vom Leben mit all seinen Höhen und Tiefen.
Unter der Überschrift „Suitcase of Memories“ wird an diesem Abend ein Koffer voller Erinnerungen geöffnet, um gemeinsam zurückzublicken, nachzuspüren – und am Ende den roten Faden zu entdecken, der alles verbindet.
Dagmar Brandt:
Gesangsunterricht bei u.a. bei Angelique Verdel (deutsche-Pop-Nürnberg), Master stimmtherapeutische Weiterbildung 2019. Lehrgang abgeschlossen BDG an der Hochschule für Musik in Osnabrück “Gesangspädagogik für populären Gesang” mit den Dozenten Prof. Sascha Wienhausen, Prof. Noelle Turner, Petra Scheeßer und Alexander Gelhausen.
Juli 2019 die Meisterklasse von Prof. Sascha Wienhausen in Eisenstadt (Österreich) besucht. Gemeinsame Auftritte mit Christoph Zehendner und HERTHA.
Thorsten Franke: Diakon, Dozent für Religionspädagogik an der Ev. Fachakademie für Sozialpädagogik Nürnberg und leidenschaftlicher Gitarrist und Gründungsmitglied von Cafe Rooibos und dort neben der Gitarre für Gesang und Kaffee zuständig.
Gabriele Netal-Backöfer, Gemeindereferentin und u. a. Autorin des Musicals „Maria von Magdala und Mary Ward“, das im Rahmen des Heinrichsfestes 2023 im Bamberger Dom uraufgeführt wurde. Das Musical ist eine Mischung aus Musik, Tanz, Theater, Licht und perkussiven Elementen. Sie ist u.a. Leiterin des Chores Inspiration.
Das Konzert findet statt in der Johanniskirche am 21.03.2026 um 19:30 Uhr.
Einlass um 18:45 Uhr.
Der Eintritt beträgt 15 € (Schüler/Studenten 10 €)
Karten im Vorverkauf können im Pfarramt ( ) erworben werden.
20.11.25 | Ein Gespräch mit Soldaten und Kriegsdienstverweigerern
HORCH AMOL – Gespräche im Wirtshaus
Zum Zweiten Mal wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „VerständigungsOrte“ von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Lauf und dem CVJM Lauf ins Wirtshaus zum „Wollner“ in Heuchling eingeladen. Diesmal ging es um das hochaktuelle Thema „STELL DIR VOR ES IST KRIEG UND KEINER GEHT HIN“.
Der Wollner war brechend voll. Über 80 Interessierende hatte das Thema angelockt. Sie erlebten einen spannenden Abend voller kontroverser Gedanken und fairer Debatten. Es wurde leidenschaftlich über die Themen Wehrpflicht, Pazifismus und Friedensicherung in einer Welt voller Spannungen mit vier eingeladenen Gästen und dem Publikum diskutiert. Professionell moderiert wurde der Abend von Christian Kempf vom CVJM. An einem Wirtshaustisch saßen die vier Gäste und der Moderator. Auf einem weiteren, freien Stuhl konnten im Wechsel Gäste aus dem Publikum Platz nehmen.
Einführungsrunde
Die vier eingeladenen Diskussionsgäste hatten Gelegenheit, kurz ihren Hintergrund sowie ihre Haltung zum Thema darzustellen.
Christian H. Werner (45) ist Familienvater, gläubiger Katholik und Reserveoffizier. Er hat sich vorübergehend freiwillig zur Bundeswehr gemeldet und ist derzeit Kompanie-Chef der Panzerbrigade 45 „Litauen“. Er bringt Erfahrung aus Ehrenämtern ein. Seine Haltung begründet er damit, dass es die aktuelle geopolitischen Lage erforderlich mache, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung zu schützen und zu verteidigen. „Aus Freiheit erwächst Verantwortung.“
Leon Utz (27) ist als Oberleutnant aktiver Soldat auf Zeit, absolviert gerade die Ausbildung zum Jugendoffizier und befasst sich mit sicherheitspolitischer Bildung. Er ist 2017 als Gebirgsjäger zur Bundeswehr gekommen. Er schätzt die Bundeswehr als Ort, an dem junge Menschen Führungsverantwortung übernehmen und sich persönlich weiterentwickeln können.
Diakon Siegfried Laugsch (74) engagiert sich in der kirchlichen Friedensarbeit und war hauptamtlich in der Begleitung von Kriegsdienstverweigerern tätig. Er ist der Überzeugung, dass Konflikte regelbasiert und ohne Waffen gelöst werden müssen. „Wer das Schwert führt, wird durch das Schwert umkommen.“
Magnus Nockemann (21) ist ehrenamtlich im CVJM Lauf aktiv und sagt: „Ich würde nicht zur Bundeswehr gehen“. Er sieht seinen Beitrag zur Gesellschaft nicht in der Waffe, sondern im Stärken demokratischer Werte. „Wir sind keine Feiglinge – wir riskieren unser Leben für den Frieden.“
Gibt es aktuell eine akute Bedrohungslage?
Ein Gast aus dem Publikum setzte sich an den Wirtshaustisch und ergriff das Wort. Er sei lange Zeit davon ausgegangen, dass die Bundeswehr unnütz sei. Er stellte sich die Frage, warum es eine Armee in Friedenszeiten brauche? Aber mit dem Angriffskrieg Putins auf die Ukraine habe sich seine Meinung geändert. Er sehe jetzt angesichts der Bedrohungslage ebenfalls die Gefahr für unsere freiheitliche Werteordnung. Es entstand eine lebhafte Diskussion. Laugsch meinte, „der Russe stehe nicht vor unserer Tür“ und die Bedrohungslage sei nicht so relevant, wie sie in den Medien dargestellt werde. Utz bezog sich auf Erkenntnisse der Nachrichtendienste, die darauf hinweisen, dass Russland auf eine Kriegswirtschaft umgestellt habe und sich befähige, im Jahre 2029 Nato-Staaten angreifen zu können. Auch die heute schon existierende hybride Kriegführung mit Drohnen, Cyber-Angriffen und gezielter Destabilisierung stünden damit im Zusammenhang. „Wir befinden uns nicht mehr im Frieden, sondern in einer multipolaren Welt voller Risiken“, so Werner.
Ist Abschreckung das richtige Mittel der Wahl?
„Wir müssen verteidigungsfähig sein, um uns nicht verteidigen zu müssen“, sagen viele Politiker. Es wurde, auch mit Gästen aus dem Publikum darüber diskutiert, ob Abschreckung als Mittel zum Friedenserhalt geeignet ist. Utz und Werner bejahten diese Frage und wiesen auf die Notwendigkeit hin, den Frieden durch Bündnisse zu sichern. Angesichts der Entwicklung in der Nato sei dabei Europa besonders wichtig. Laugsch widersprach dem und verwies auf die Friedenslogik. Danach solle anders als beim Konzept der Sicherheitslogik der Wille zum Frieden durch Alternativen zur Rüstung und zu militärischen Drohpotenzialen erreicht werden.
Kann die Friedensbewegung das Problem lösen?
Kontrovers wurde über das Konzept der Friedensbewegung diskutiert, die sich für regelbasierte politische Konfliktlösungen, Diplomatie und Abrüstung einsetzt. Auch die Initiative „Sicherheit neu denken“ kam zur Sprache. Die Initiative verfolgt, so Laugsch, die Idee, dass Deutschland und Europa bis 2040 militärische Aufrüstung zugunsten ziviler Sicherheitsstrategien überwinden sollten. Dies umfasse die Förderung nachhaltiger Entwicklung und gerechtes Wirtschaften sowie Sicherheitsgarantien durch die Vereinten Nationen. Nockemann und Vertreter der Friedensbewegung kritisierten die „Kriegslogik“ und die wirtschaftlichen Interessen hinter Rüstung. Sie setzten auf zivile Verteidigung und gesellschaftliche Resilienz statt militärischer Eskalation.
Auch die aktuelle Denkschrift der Evangelischen Kirche Deutschlands wurde angesprochen, die den Einsatz militärischer Mittel als „ultima ratio“ legitimiert, um Menschen vor Gewalt zu schützen. Werner und Utz pflichteten dem bei und warnten davor „Putin Tor und Tür zu öffnen“.
Fazit
Die Diskussionen auf hohem Niveau, mit guter Gesprächskultur und tiefen Einblicken machte deutlich, dass es einfache Antworten nicht gibt. Aber alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, den Frieden und unsere Werteordnung unbedingt erhalten zu wollen. Aber das „Wie“ war umstritten!
Annemarie Wiehler, Mitveranstalterin von „HORCH AMOL“ bedankte sich bei den vier Diskussionsgästen für die eingebrachten Perspektiven und Antworten und beim Publikum, das sich eingebracht und zugehört und hat.