Konzertlesung: „Lacht hoch die Tür“ mit Andreas Malessa und Uli Schwenger

Dienstag, 15.12.2025 | 19.30 Uhr | Johanniskirche|

Lacht hoch die Tür ist ein Adventsprogramm, dass weise, witzig und weihnachtlich ist und auch die Besucher zum Singen bringt. Für die Texte ist Andreas Malessa verantwortlich und für die Musik Uli Schwenger.

„Advent und Weihnachten sollen romantisch und besinnlich sein. Aber das „Fest der Familie“ vorzubereiten raubt vielen den letzten Nerv. Ein Klavier-Virtuose und ein „Goldschmied der Worte“ garantieren dagegen Entspannung pur. Und Hörgenuss! Bei kabarettistischen Moderationen und berührenden Impulsen lebenskluger Spiritualität. Bei Gospelhymnen, Jazz-Klassikern und Weihnachtsliedern im neuen Gewand. Die Gäste summen, singen und lachen mit, wenn Journalist und Theologe Andreas Malessa Gedanken vorträgt, die selbstironischen Humor, weise Lebenserfahrung und vitale Gottesbeziehung verraten. Ein Festessen für Hirn, Herz und Zwerchfell.

Andreas Malessa

ist Hörfunkjournalist bei ARD-Sendern sowie Buchautor von Sachbüchern, Biografien und satirischen Kurzgeschichten. Seine Talkformate und Dokumentarfilme machten ihn als kompetenten und humorvollen Gesprächspartner bekannt. Er schrieb die Musicals „Amazing Grace“ und „Martin Luther King“. Der evangelische Theologe ist ein vielgefragter Fachreferent für kulturelle, sozialethische und kirchliche Themen

Uli Schwenger

wurde bereits als Teenager durch schwarze Gesangsstars wie Andrae Crouch, Jessy Dixon oder Calvin Bridges für Gospel- und Soulmusik inspiriert und begleitete demzufolge Chöre wie “Chorlight”, die Gospelchöre „Chocolate“ und „Celebration“ ebenso kongenial bei Kirchenkonzerten, Pop-Festivals und TV-Produktionen wie z.B. bei Aufführungen des Musicals “Amazing Grace”.

Seine virtuose wie warmherzige Spielweise großer Klavierstücke von J.S. Bach bis Keith Jarrett qualifiziert ihn als perfekten Begleiter literarischer Konzertlesungen.“

Erleben Sie einen Abend voller Sprachwitz, überraschenden Gedanken und mitreißendem Pop-Gospel am Klavier.“

„Lacht hoch die Tür“ findet statt in der Johanniskirche am Dienstag, 15.12.2026 um 19:30 Uhr (Einlass 18:45 Uhr / freie Platzwahl).

Der Eintritt beträgt 15 € (Schüler/Studenten 10 €)

Karten im Vorverkauf können im Pfarramt zum obigen Preis erworben werden (zu den Öffnungszeiten oder unter

Sonstige Infos bei Pfarrer Thomas Reuß (1831638 )

Konzert: just4now

Samstag, 12.12. | 19.30 Uhr | Johanniskirche

Irish Folk mit „just4now“ – Carols of the king

Einfühlsame wie launige Balladen, fetzige Lieder und Songs aus eigener Feder: All das hat “just4now” in seinem Repertoire. Das Irish Folk Trio bestehend aus Evelyne Schertlin, Christine Schaller und Ina Rösner hat sich nicht nur durch seine Auftritte beim Bardentreffen längst einen Namen im Großraum Nürnberg gemacht.

In der Vorweihnachtszeit dürfen sich die Zuhörer auf Englische „christmas carols“, mystische Balladen und irische Songs freuen.

Just4now verzaubert mit mehrstimmigem Gesang, wunderschönen Arrangements und lädt zu einer klanglichen Reise zu den grünen Inseln ein.

Mit im Gepäck sind neben der Irischen Harfe auch Akkordeon, Gitarre, Geige und Flöte. Genießen Sie im Trubel der Vorweihnachtszeit einen Moment der Freude, des Lichts und der Magie der Musik.

Das Irish-Folk-Concert findet statt in der Johanniskirche am Samstag, 12.12.2026 um 19:30 Uhr (Einlass 18:45 Uhr / freie Platzwahl).

Der Eintritt beträgt 15 € (Schüler/Studenten 10 €)

Karten im Vorverkauf können im Pfarramt zum obigen Preis erworben werden (zu den Öffnungszeiten oder unter

Sonstige Infos bei Pfarrer Thomas Reuß (1831638 )

Festliche Klänge zum Ewigkeitssonntag

Sonntag, 22.11. | 17.00 Uhr | Johanniskirche

Kantorei und Laufer Stadtstreicher musizieren Bach und Vivaldi in der Johanniskirche

Mit einem festlichen Konzert laden die Kantorei Lauf und die Laufer Stadtstreicher am Sonntag, 22. November, um 17 Uhr in die Johanniskirche Lauf ein. Auf dem Programm für Kantorei und Streicher stehen zwei bedeutende Werke des Barock: das strahlende „Gloria“ in D-Dur (RV 589) von Antonio Vivaldi sowie die Choralkantate „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ (BWV 117) von Johann Sebastian Bach.

Ein instrumentales Glanzstück des Abends ist zudem Vivaldis Concerto d-Moll aus „L’Estro armonico“: Die Laufer Stadtstreicher unter der Leitung von Heidi Braun präsentieren dieses virtuose Meisterwerk Vivaldis aus op. 3 Nr. 11. Die 1711 veröffentlichte Sammlung „L’Estro armonico“ zählt zu den einflussreichsten Instrumentalwerken ihrer Zeit und machte Vivaldi weit über die Grenzen Venedigs hinaus bekannt. Die Soloparts übernehmen folgende jugendliche Solisten: Elias Küttner und Karolina Krebs (Violine) und Ansgar Küttner (Violoncello). – Das d-Moll-Konzert beeindruckt durch seine lebendige Dialogführung zwischen den Soloinstrumenten und dem Orchester sowie durch seinen leidenschaftlichen, zugleich hochvirtuosen Charakter.

Im Zentrum des Konzerts steht Vivaldis berühmtes „Gloria“, eines der beliebtesten geistlichen Chorwerke des Barock. Vivaldi, der als „prete rosso“, der „rote Priester“, bekannt wurde, wirkte viele Jahre am Ospedale della Pietà in Venedig, einem Waisenhaus für Mädchen, das europaweit für sein herausragendes musikalisches Niveau berühmt war. Für die dortigen Musikerinnen entstanden viele seiner geistlichen Werke. Im „Gloria“ verbindet Vivaldi festlichen Glanz mit eindringlicher Andacht: Jubelnde Chorsätze wechseln mit ausdrucksvollen Arien und meditativen Momenten. Die Musik vermittelt eine überwältigende Freude über die Größe Gottes und entfaltet dabei jene Leuchtkraft und Lebensfreude, die Vivaldis Stil bis heute unverwechselbar machen.

Einen besonderen Akzent zum Ewigkeitssonntag setzt die Choralkantate „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ von Johann Sebastian Bach. Das Werk basiert auf einem Lied von Johann Jacob Schütz aus dem Jahr 1673, dessen Strophen in Bachs Zeit auf die Melodie des reformatorischen Chorals „Es ist das Heil uns kommen her“ gesungen wurden. Die Kantate verbindet tiefe Glaubensgewissheit mit einer hoffnungsvollen Perspektive auf das ewige Leben. Gerade am letzten Sonntag des Kirchenjahres entfaltet sie ihre besondere Aussagekraft: Sie spricht von Vertrauen, Trost und der Zuversicht, dass das Leben bei Gott seine Vollendung findet.

Wie ein roter Faden zieht sich dabei die wiederkehrende Schlusszeile des Liedes durch das gesamte Werk: „Gebt unserm Gott die Ehre.“ Diese Worte prägen die Kantate nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich. Sie verweisen auf den, dem unsere christliche Hoffnung gilt, und erinnern daran, dass Lob, Dank und Vertrauen letztlich in Gottes Größe, Güte, Gnade und Wahrheit begründet sind. So verbindet Bach in seiner Kantate die Ernsthaftigkeit des Ewigkeitssonntags mit einem hellen, hoffnungsvollen Strahlen.

Mitwirkende des Konzerts sind die Kantorei Lauf, die Laufer Stadtstreicher, Solistinnen und Solisten sowie die künstlerischen Leiter Andreas Schmidt und Heidi Braun. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erwartet ein abwechslungsreicher Abend voller barocker Klangpracht, virtuoser Orchestermusik und einer Botschaft, die weit über den Konzertsaal hinausweist: Hoffnung, Lob und Zuversicht.

Eintrittskarten sind an der Abendkasse ab 16:15 Uhr erhältlich.

Eintritt: 18,- €, Schüler und Studenten 12,- €

Veranstalter: Evang. Kirchengemeinde Lauf

„Denn Schmetterlinge leben hier nicht im Ghetto“ – Kinder in Theresienstadt: Gedichte, Zeichnungen, Lieder und Musik

Freitag, 20.11. | 19.00 Uhr | Gemeindezentrum St. Jakob

“Denn Schmetterlinge leben hier nicht im Ghetto – Kinder in Theresienstadt: Gedichte, Zeichnungen, Lieder und Musik” lautet der Titel eines literarisch-künstlerischen Konzerts am Freitag 20. November um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum St. Jakob in Lauf.

Vor über 80 Jahren wurden Tausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Ghetto Theresienstadt in die NS-Vernichtungslager verschleppt. Nur wenige überlebten die Haft und die Deportationen. Erhalten blieben zahlreiche Zeichnungen und Gedichte, die das Leiden der Häftlinge und die Gedanken und Empfindungen der Kinder dokumentieren.

Das Ensemble „Noema“ mit Ulli Reuter (Klarinette, Gesang) und Wim Scheuerlein (Gitarre) bildet den Rahmen für eindrucksvolle künstlerische und literarische Zeugnisse, die auch von Solidarität, Hoffnung und Zuversicht in schweren Zeiten zeugen. Conny Lang und Bernd Fischer lesen bewegende Gedichte und Texte.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

Bildunterzeile: “Denn Schmetterlinge leben hier nicht im Ghetto” – so heißt es in einem Gedicht des 13-jährigen Pavel Friedmann. Der Text und die Zeichnung der 11-jährigen Margit Koretzova entstanden im Ghetto Theresienstadt.

(Quelle: Jüdisches Museum Prag: Einen Schmetterling habe ich hier nicht gesehen – Kinderzeichnungen und Gedichte aus Terezin. 1993, Prag)

Konzert: Sefora Nelson

Sonntag, 08.11. | 17.00 Uhr | Kirche in Offenhausen

Ein unvergessliches Erlebnis

Sefora Nelson zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen der christlichen Musikszene. Dass die Singer-Songwriterin ihr Publikum regelmäßig mitten ins Herz trifft, liegt nicht zuletzt daran, dass sie außergewöhnlich authentisch und ehrlich aus dem Leben erzählt. Die Tatsache, dass die italo-deutsche Künstlerin Musik und Theologie studiert hat, gibt ihren Werken und Auftritten eine besondere Substanz, Tiefe und Vielfalt. Zu den insgesamt fünf deutschsprachigen Bestseller-Soloalben brachte die sprachbegabte Künstlerin in den letzten Jahren auch Alben auf Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch heraus. Natürlich dürfen sich die Menschen auf Seforas Konzerten, neben allem Neuen, auch immer wieder auf beliebte und bekannte Songs, wie ‘Lege Deine Sorgen nieder’ sowie auf Ausschnitte aus ihren drei Büchern zu den bedeutenden Bibelstellen „Psalm 23“, „Vater unser“ und „1. Korinther 13“ freuen. Kurz: Ein Abend mit Sefora Nelson ist unvergesslich – von schwäbisch witzig bis italienisch charmant. Denn die internationale Persönlichkeit beherrscht neben vielen weltlichen Sprachen vor allem eine: die Sprache des Herzens.

Vorverkaufsstellen im Hammerbachtal: Fa. Raum in Offenhausen, Erikas Schmankerlladen in Engelthal, Hauenstein-Krügel in Henfenfeld oder online über die Homepage www.seforanelson.com

Am 8. November um 17 Uhr in der Kirche in Offenhausen

Ticketpreis: 19,- € im Vorverkauf (Abendkasse 21,- €)

Ermäßigung für Kinder, Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung (ab GdB 50): 17,- € Vorverkauf (Abendkasse 19,- €)

Konzert: JONNES.

Samstag, 17.10. | 19.30 Uhr | Johanniskirche

JONNES.

Zusammen mit dem CVJM bieten wir zum Jahresfest des CVJM ein Konzert an mit dem christlichen Songwriter JONNES.

JONNES. Authentisch. Tiefgründig. Hoffnungsvoll.

Mit seiner besonders ausdrucksstarken Stimme nimmt man Jonnes jedes Wort ab, wenn er über die kleinen Momente und die großen Fragen des Lebens singt.

Sein Song ‚Größer’ zählt inzwischen über 2 Mio. Streams bei Spotify und ist aus der Liedkultur vieler Gemeinden nicht mehr wegzudenken.
In der Jubiläumsstaffel von „The Voice of Germany“ schaffte es Jonnes mit Mark Forster bis in die Sing-Offs.

2023 brachte er sein drittes Album „PSALM 2022“ heraus. Es ist wohl sein bisher persönlichstes Werk.

Jonnes sendet Impulse aus, in denen man sich hörend, fühlend und fragend wiederfindet und die dabei in die Weite führen. Die warme und kraftvolle Gesangstimme des sympathischen Songwriters, seine unterhaltsamen Song-Anekdoten und die eingängigen Melodien, gepaart mit intelligenten Texten hinterlassen so manch ein Lächeln auf den Lippen und so manchen Ohrwurm im Kopf.

Jonnes schenkt ein unvergessliches Konzert-Erlebnis, das nachschwingt.

Johanniskirche, Kirchenplatz 1
Samstag,17.10.2026 um 19:30 Uhr.
Einlass um 18:45 Uhr.
Der Eintritt beträgt 15 € (Schüler/Studenten 10 €)
Karten im Vorverkauf können im Pfarramt ( ) erworben werden.
Infos bei Pfarrer Thomas Reuß (1831638 / )

Tanto Quanto – Konzertbericht

Konzert vom Samstag, 26.09. | 17.00 Uhr | Johanniskirche Lauf, Kirchenplatz 1

Ein spätsommerlicher Konzertabend voller Klangfarben

Über einhundert Besucherinnen und Besucher erlebten am vergangenen Samstag in der Johanniskirche einen außergewöhnlichen Konzertabend mit dem Ensemble Tanto Quanto. Das Publikum durfte sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das Musik aus mehreren Jahrhunderten miteinander verband und durch seine Vielfalt ebenso begeisterte wie durch die hohe musikalische Qualität der Ausführenden.

Das Ensemble, bestehend aus Barbara Ertl, Heide Garbs-Indefrey, Susanne Merklein und Susanne Richter, wurde an diesem Abend durch die Percussionistin Doris Hamann ergänzt. Mit großer Sensibilität bereicherte sie das Klangbild der Flöten und Gamben durch zahlreiche perkussive Akzente und sorgte immer wieder für überraschende musikalische Farbtupfer.

Bereits die ersten Werke machten deutlich, was den besonderen Reiz dieses Konzerts ausmachte: Die Musikerinnen verbanden technische Virtuosität mit großer Ausdruckskraft und einem feinen Gespür für die unterschiedlichen musikalischen Stile. Renaissance-Kompositionen erklangen abwechslungsreich und lebendig, mal tänzerisch beschwingt, mal innig und lyrisch. Besonders beeindruckend war dabei die Vielfalt der Besetzungen und Klangkombinationen, die den einzelnen Werken jeweils eine eigene Atmosphäre verliehen.

Die Musik der Renaissance erhielt durch das engagierte Zusammenspiel und die fantasievolle Gestaltung eine bemerkenswerte Frische. Ob humorvolle Szenen des Alltags, lebhafte Tanzrhythmen oder zarte Liebeslieder: Die Musikerinnen verstanden es, Charakter und Ausdruck der alten Musik unmittelbar erlebbar zu machen. Dabei überzeugten sie durch eine hervorragende Abstimmung und einen warmen, ausgewogenen Gesamtklang.

Zu den Höhepunkten des ersten Konzertteils gehörte das eindrucksvolle „Sicut Servus“von Giovanni P. da Palestrina mit seinen verschieden großen Instrumenten: Die Bass – Flöte, die Großflöte und die Subbass- Flöte im Flöten-Consort beeindruckten durch ihren weichen und warmen Klang und ließen das Publikum staunen. Die besondere historische Klangwelt beruhte auf handgemachte nach dem Vorbild von Renaissance-Blockflöten gebaute Instrumente, sie verströmte sanft eine große Ruhe und wirkte dabei immer berührend, lebendig und präsent.

Ebenso faszinierend war die Begegnung mit neueren Kompositionen und Arrangements. Mit großer Kreativität führte Tanto Quanto die Zuhörerinnen und Zuhörer in Klanglandschaften voller Naturbilder und ungewöhnlicher musikalischer Einfälle. Vogelrufe, tierische Charakterstücke und folkloristische Einflüsse sorgten für abwechslungsreiche Hörerlebnisse. Dabei wechselten sich rhythmische Energie und lyrische Momente immer wieder wirkungsvoll ab.

Besonders die von südosteuropäischen und jüdischen Traditionen geprägten Stücke entfalteten eine mitreißende Wirkung. Treibende Rhythmen, raffinierte Taktarten und temperamentvolle Steigerungen ließen die Musik stetig an Spannung gewinnen und rissen das Publikum förmlich mit. So entwickelte sich der Konzertabend von einem feinsinnigen Beginn bis zu einem begeisternden Finale voller musikalischer Intensität.

Der anhaltende Applaus zeigte deutlich, wie sehr dieses spätsommerliche Konzert die Besucherinnen und Besucher berührt hatte. Tanto Quanto gelang es eindrucksvoll, Brücken zwischen Epochen, Klangwelten und musikalischen Ausdrucksformen zu schlagen. Das Konzert wurde so zu einem besonderen Erlebnis, das noch lange nachklang.

Artikel: Andreas Schmidt; Fotos: Michaela Herberich