Neue Coronaschutzmaßnahmen sorgen für Erleichterung in unseren Kirchen in Lauf!

Pünktlich zum Schulstart hat der Freistaat mit der 14. Infektionsschutz­maßnahmenverordnung zahlreiche Regelungen auch für das kirchliche Leben verändert. Durch die zunehmende Impfbereitschaft sind die Folgen des Virus besser im Griff. Daraus haben sich zahlreiche Erleichterungen ergeben. Grundsätzlich gilt nun für alle Bereiche des öffentlichen Lebens die 3G-Regel, die viele von uns kennen und an die wir schon gewöhnt sind: Geimpft, Genesen, Getestet. Diese Regel bezieht sich aber nicht auf Gottesdienste!

Dort gibt es zwei Möglichkeiten – der Kirchenvorstand Lauf hat entschieden (Der Kirchenvorstand Dehnberg entscheidet noch):

1. In Gottesdiensten, in denen ein Mindestabstand von 1,5m eingehalten wird, muss am festen Sitzplatz keine Maske mehr getragen werden. Das gilt auch für das Singen im Gottesdienst, das jetzt ohne Maske wieder möglich ist. Bei allen Bewegungen im Raum ist aber eine Maske zu tragen und auf den Mindestabstand zu achten. Hier gelten die bisher schon von Ihnen eingehaltenen Höchstgrenzen aufgrund der Raumgröße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Diese Regel wird für normale Wochen- und Feiertagsgottesdiensten in folgenden Kirchen in Lauf angewendet:

  • Evang. Johanniskirche
  • Evang. Kundigundenkirche

Auch in diesen Kirchen kann bei besonderen Fest-Gottesdiensten mit höherer erwarteter Teilnehmerzahl die 3G-Regel angewendet werden. Diese werden im Gottesdienstplan mit „3G“ gekennzeichnet.  

2. Gottesdienst mit 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet)

Corona-Warn-App: empfehlen wir für die 3G-Veranstaltungen!

Bei solchen Gottesdiensten entfällt die Abstandsregelung generell und die Teilnehmendenobergrenze. ABER: In diesen Gottesdiensten ist grundsätzlich und überall eine medizinische Maske (auch am Platz und beim Singen) zu tragen. Die Teilnehmer müssen die Nachweise auf Papier oder als App auf dem Smartphone auf Verlangen vorzeigen können. Schulkinder und Kindergartenkinder gelten als getestet und brauchen keine Nachweise. Eine vorherige Anmeldung wie bisher ist nicht mehr notwendig. Vor Ort kann man auch mit der Corona-Warn-App (nicht Luca!) einchecken.

Folgende Kirchen in Lauf werden 3G in ihren regulären Gottesdiensten ab Sonntag 19.9. einführen:

  • Evangelische Christuskirche Lauf links
  • Evangelisches Gemeindezentrum St. Jakob in Kotzenhof
  • Evangelische Kirche Günthersbühl

Diese werden im Gottesdienstplan mit „3G“ gekennzeichnet.  

Die evangelische Kirchengemeinde Lauf bietet bei allen ihren 3G-Veranstaltungen einen kostenlosen beaufsichtigten Selbsttest an. Dazu müssen die Testenden sich mindestens 20 Minuten zuvor bei den Gottesdienstteams melden.

3. Gottesdienste unter freiem Himmel

Hier besteht keine Maskenpflicht, es ist keine Anmeldung nötig, doch die Abstandsregel soll zuverlässig eingehalten werden.

4. Gruppen und Erwachsenenbildung mit 3G

Die staatliche Regelung erlaubt hier keine Alternative wie in den Gottesdiensten. Schulkinder und Kindergartenkinder gelten als getestet und brauchen keine Nachweise. Auch hier bietet die evangelische Kirchengemeinde Lauf vorher einen kostenlosen beaufsichtigten Selbsttest an. Im Evangelischen Familienhaus kann man Tests zum Selbstkostenpreis erstehen. Näherer Informationen erhalten Sie bei Bedarf im Pfarramt oder bei Ihren Gruppenverantwortlichen.

Raus aus dem Alltag und rein ins Meer

So war´s auf der Teenagerfreizeit in Dänemark:

Zehn Tage Sonne im Gesicht und Wind um die Nase, das genossen die 22 Jugendlichen auf der Teenager-Sommerfreizeit unserer Kirchengemeinden Lauf und Rückersdorf auf der dänischen Insel Langeland. Endlich wieder zusammen singen, spielen, sich bei Bibelarbeiten über Gott und die Welt unterhalten, verbranntes oder noch teigiges Stockbrot genießen und spät abends müde und voller Eindrücke ins Bett fallen.

Die weite Anfahrt hat sich gelohnt, denn das achtköpfige Team dachte sich ein abwechslungsreiches und liebevolles Programm aus, das neben einem Volleyball-Turnier, einem Quizabend, vielen kreativen Workshops am Nachmittag jede Menge Zeit bot, sich in der Gemeinschaft zu erleben. Natürlich durften die Lagerfeuerabende mit Stockbrot, Singen und dem Betrachten des Sternenhimmels nicht fehlen. Selbst sportliche Frühaufsteher sind bei der morgendlichen Jogging-Runde auf ihre Kosten gekommen.

Highlights waren die wunderschönen Sonnenaufgänge am 1,5 km entfernten Strand (schon um 6 Uhr) und das Krimidinner am vorletzten Abend, bei dem alle fein herausgeputzt in eine Rolle geschlüpft sind, sich das überragende 5-Gänge-Menü schmecken ließen und den Mörder im Spiel entlarvten. Einige Jugendliche durften sogar auf dem benachbarten Golfplatz Probestunden nehmen und brachten glückliche Gesichter und den ein oder anderen Muskelkater am nächsten Tag mit zurück.

Die Tage, die zu Beginn der Freizeit noch endlos schienen vergingen wie im nu und alle waren sich erschöpft und zufrieden einig: Das war wirklich eine besondere Zeit, in der so einiges gelernt wurde und viele über sich hinausgewachsen sind.

Ein großer Dank gilt besonders den drei Mitarbeitenden Lucas Volkammer, David & Nina Naßler aus der Kirchengemeinde Lauf und den drei Mitarbeitenden Mirjam Schmauß, Johannes & Christian Schempf aus der Kirchengemeinde Rückersdorf, die mit ihrer Kreativität und ihren Ideen die die Freizeit gemeinsam mit den beiden Diakoninnen Tina Höpfner und Verena Elsterer gestalteten.

Neue Informationen von Mondi Benoit aus Haiti

Update 3 vom 19. August 2021

Erdbeben + Tropensturm: Begrenzte Möglichkeiten

Liebe Mitkämpfer, liebe Fonmeh-Freunde und Sponsoren,

die Lage hat sich für die Menschen im Süden Haitis durch Wind und Regen verschlechtert. Der
Tropensturm „Grace“ hat das Land heimgesucht – Gott sei Dank aber nicht so heftig wie befürchtet! Dennoch war es schlimm genug für alle, die unter freiem Himmel schlafen müssen.

In den Trümmern sind noch viele verschüttet. Unter anderem stürzte ein Haus um, in dem an die 50 Medizinstudenten wohnten. Bis jetzt konnten 20 Studenten gerettet und neun Leichen geborgen werden. Die Suche geht weiter, immer in der Hoffnung, noch viele Lebende zu finden.

Das ist leider nur ein Beispiel von vielen. Die Bergungen gehen nur langsam voran, weil es am nötigen Gerät mangelt, um die Arbeiten schnell fortzusetzen. Zudem sind viele Straßen leider immer noch unpassierbar, verschüttet oder infolge des Bebens in mehrere Teile zerbrochen. Ein Lichtblick ist, dass jeder, der einen Hubschrauber oder ein Flugzeug hat, diese zur Verfügung stellt, um Kranken und Obdachlosen zu helfen.

Bis jetzt hat Haiti etwa 500 Nachbeben erlebt. Weitere Häuser wurden dabei zerstört und die Todeszahlen sind angestiegen. Insgesamt sind seit 14. August an die 2.500 Menschen umgekommen, und Tausende werden vermisst.

Was tut Fonmeh für die Opfer?

Als erste Reaktion hat unser Verein schon am Samstagabend entschieden, 20.000 US-Dollar aus unseren Rücklagen nach Haiti zu überweisen. Wir hoffen, dieses Geld durch Spenden wieder einzunehmen. Denn auch im Waisenhaus fehlt es jetzt an allem. Es muss sehr viel erneuert oder bestenfalls repariert werden.

Ein Ingenieur hat inzwischen das Waisenhaus begutachtet: Es hat mehrere Risse und kann noch nicht zur Bewohnung freigegeben werden. Darum müssen die Kinder und die Mitarbeiter weiterhin unter freiem Himmel übernachten.

Die privaten Häuser unserer Mitarbeiter sind leider alle zerstört. Unser Team vor Ort hat alle Mitarbeiter besucht, und die Bilder, die wir erhielten, zeigen den ganzen Ernst der Lage. Wir würden den Mitarbeitern gern helfen, aber leider sind unsere eigenen Möglichkeiten begrenzt.

Unser Brunnen ist zwar nicht defekt, aber das Wasser ist im Moment ungenießbar. So müssen wir selbst Trinkwasser in großen Mengen einkaufen, um die Leute zu versorgen. Einige aus dem Unterstützer-Team haben wir in die Hauptstadt, nach Port-au-Prince geschickt, um dringend Nötiges wie Zelte und Lebensmittel zu besorgen. Doch leider gibt es zurzeit im ganzen Land keine Zelte mehr. Wir werden sie aus der Dominikanischen Republik importieren müssen, um eine bessere Bleibe zu schaffen.

Wie geht es weiter?

Dankbar können wir sein, dass unser Haus überhaupt noch steht. Darüber hinaus agieren wir nach Kräften mit dem, was uns zur Verfügung steht. Wir haben viele brauchbare Ideen und auch ein gutes Team. Doch leider fehlt das Geld, um die Vorhaben umsetzen zu können. In den letzten Tagen sind bereits 3.000 Euro für die Opfer auf dem Vereinskonto eingegangen, wofür wir sehr dankbar sind.

Herzlichen Dank an die Geber, die dafür gespendet haben! Da sich zurzeit weltweit Katastrophen häufen und leider auch Corona immer noch aktuell ist, verstehen wir, dass auch frühere Spender in Notlage geraten sind oder nicht „überall“ helfen können. Wir leben in einer Zeit, da es nicht einfach ist, Spenden zu bekommen, und gleichzeitig auch schwieriger ist, den Opfern zu helfen.

Zu wissen, dass wir euch an unserer Seite haben dürfen, etwa wenn ihr unsere Briefe an Freunde und Bekannte weiterleitet, tut uns gut und hilft den Opfern auch. Und wenn ihr noch etwas für sie übrig habt, könnt ihr gern an unseren Verein spenden – Verwendungszweck: Erdbeben. Für uns zählt jeder einzelne Euro, und wenn ihr uns eure Adresse mitteilt, bekommt ihr auch eine Spendenbescheinigung.

Wir beten weiter für die Menschen in Haiti und hoffen, dass vielen geholfen werden kann.
Wer unsere Infos als Newsletter haben will, kann uns eine E-Mail schicken an:

Mit herzlichen Grüßen von unserm Team hier in Deutschland und in Haiti und …
vergelt’s euch Gott!

Euer Mondi Benoit

Daten zur Spendenüberweisung:

  • FONMEH e.V.
  • Verwendungszweck: Erdbeben
  • IBAN: DE77 7606 1482 0000 3777 08
  • BIC: GENODEF1HSB
  • Raiffeisenbank Hersbruck

Jahresprogramm Kirchenmusik 2021/2

Liebe Freunde der Laufer Kirchenmusik,

durch die derzeitige Situation bleibt die Gestaltung von Konzerten sehr spannend, wir müssen flexibel reagieren und die Konzertorganisation muss immer wieder an die aktuell geltenden Regeln angepasst werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es auch kurzfristig zu Änderungen kommen kann, und schauen Sie auf unserer Homepage nach, wie und wo die Eintrittskarten erhältlich sein werden und wie die aktuellen Corona-Regeln sind!

Ich freue mich sehr auf viele wunderschöne Musik und ein Wiedersehen mit Euch und Ihnen allen,

Silke Kupper

Musik bei Kerzenschein

In diesem Jahr finden wieder hochklassige Konzerte in der stimmungsvollen Kammermusikreihe „Musik bei Kerzenschein“ jeweils samstags um 19.00 Uhr in der Johanniskirche statt.

MusikerInnen und Ensembles der Region musizieren in stimmungsvoller Atmosphäre im Schein von Kerzen. Karten zu jeweils 10,- € (5,- € Schüler/Studenten) sind ab Oktober im Vorverkauf im evangelischen Pfarramt und der Alpha Buchhandlung oder an der Abendkasse erhältlich. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage nach den aktuellen Corona-Regeln.

16. Oktober 2021,19 Uhr, Johanniskirche

Eine musikalische Weltreise

Christine Theuerkauf, Flöte
Antonia Theuerkauf, Flöte
Silke Kupper, Klavier
Texte: Stephanie Theuerkauf

Das Trio reist gemeinsam mit Ihnen und der charismatischen Erzählerin Stephanie Theuerkauf musikalisch um die Welt. Auf ihrer musikalischen Reise durch Norwegen, Frankreich, Italien, Amerika bringen Christine Theuerkauf (Querflöte), Antonia Theuerkauf (Querflöte) sowie Silke Kupper (Klavier) eine außergewöhnliche Mischung aus schönen verträumten, aber auch schnellen Flötentönen und virtuosen Bassläufen zu Gehör. Mit ihren Erzählungen lässt Stephanie Theuerkauf das Konzertereignis noch lebendiger werden und verführt das Auditorium zum Mitgehen und Träumen.

30. Oktober 2021,19 Uhr, Johanniskirche

Sonatenabend mit den drei Violinsonaten von Felix Mendelssohn-Bartholdy

Heidi Braun, Violine
Elena Ovsienko, Klavier

Die drei Violinsonaten von Felix Mendelssohn-Bartholdy gehören zu den weniger bekannten Werken des Komponisten:

Es war eine kleine Sensation, als 1953 in einem New Yorker Verlag eine Violinsonate des reifen Felix Mendelssohn erschien. Mehr als hundert Jahre nach dem Tode des Komponisten wurden die Geiger mit einem Werk konfrontiert, von dem sie nicht die leiseste Ahnung gehabt hatten, da es Mendelssohn – wie so viele seiner reifen Werke, darunter die Italienische Sinfonie – nicht zum Druck frei gegeben hatte. Das Manuskript war in Vergessenheit geraten, bis es kein Geringerer als Yehudi Menuhin entdeckte und erstmals herausgab. Bei der großen F-Dur Sonate handelt es sich um die späteste und reifste seiner drei Violinsonaten

Die Musikerinnen Heidi Braun und Elena Ovsienko bringen alle drei Violinsonaten von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu Gehör. Ihre musikalische Zusammenarbeit begann 2005 und seither konzertieren die beiden erfolgreich.

Samstag, 13. Nov. 2021,19 Uhr, Johanniskirche

H2F.Trio

Bernd Fischer (Saxophon), Christoph Heinrich (Orgel, Piano),
Thomas Höpfner (Schlagzeug)

Das H2F.Trio besteht aus der recht ungewöhnlichen Kombination Orgel-Saxophon- Schlagzeug. Neben modernen Choralbearbeitungen hat das Trio auch Werke von Bach, Franck und Rutter im Repotoire. „Hätte Johann Sebastian Bach (1685.1750) Saxophon und Schlagzeug schon gekannt, er hätte beide Instrumente sicher in deinen Werken verwendet.“ heißt es in einer Rezension. Natürlich dürfen moderne und sphärische Jazzklänge nicht fehlen. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend mit dem Instrument des Jahres 2021, der Orgel.

Samstag, 4. Dez. 2021, 19.Uhr , Johanniskirche

Christmas Carols- Hannes-Stegmeier Trio

Luisa Hänsel (Vocals), Lukas Langguth (Klavier), Hannes Stegmeier (Gitarre & Bass)

Hannes Stegmeier und sein Trio sind in Lauf nicht erst seit ihrem Auftritt im letzten Jahr ein Begriff. Die drei mischen Jazz, Blues und Soul und zeigen dabei, wieviel Spielfreude und auch Virtuosität in steckt. Wir freuen uns sehr auf einen Abend mit dieser wunderbaren Band!

Die Musiker Hannes Stegmeier und Lukas Langguth genießen wie Luisa Hänsel den besonderen Rahmen der mit Kerzenlicht beleuchteten Johanniskirche und die dadurch gegebenen Möglichkeiten, sehr persönlich und intim zu musizieren und dabei den Raum und dessen klangliche Besonderheit mitspielen zu lassen. 

Kreativ und spielerisch interpretiert das Trio bekannte und unbekannte Stücke neu und machen Musik, die nachdenklich macht, an gesellige Stunden am Kaminfeuer erinnert, deren schlichte Schönheit uns berührt, die ermutigt, tröstet und ein Lächeln ins Gesicht zaubert!

Sonntag, 21. November, 17.00 Uhr, Johanniskirche

Konzert zum Ewigkeitssonntag

Johann Sebastian Bach: Ich habe genug BWV 82

Michaela Aichele, Sopran

Christine Mittermeier, Alt

Manuel Krauss, Bass

Streichensemble
Leitung: Silke Kupper

Im Mittelpunkt des Konzertes steht die Bass Solokantate „Ich habe genug“ BWV 82,

die zu Bachs berühmtesten Kompositionen zählt. Das vom Jesuserlebnis des greisen Simeon inspirierte Libretto fasst den Moment des seligen Loslassens und den christlichen Topos der friedvollen Todessehnsucht in berührende Abschiedsbilder. Bach hat in seiner Solokantate dafür eine Tonsprache von sanfter Eindringlichkeit gefunden, die in der zentralen «Schlummerarie» den Tod als ersehnten Schlaf nach mühseliger Lebensreise willkommen heißt.

Sonntag, 19. Dez. 2021, 17.00 Uhr, Johanniskirche Lauf

Weihnachtskonzert der Laufer Stadtstreicher

Leitung: Heidi Braun

Freitag, 31. Dez. 2021, 17.00 Uhr, Johanniskirche Lauf

Festliches Silvesterkonzert mit Classic Brass

Orgel: Silke Kupper

Samstag, 29. Januar, Johanniskirche

Musikalischer Gottesdienst: Movie and more

Liturg: Udo Reizmann, Kristin Utz
Musik: Silke Kupper (Orgel), Felix Heller (Piano), Jasper Kupper (Drums), Kristin Utz

Sonntag, 20. Februar, 19.00 Uhr, Kunigundenkirche

Magic Acoustic Guitars

Roland Palatzky, Matthias Waßer

Samstag, 19. März Christuskirche

Popimpulstag

Workshops und Konzert für Bands und Popmusiker

Popularmusikverband Bayern
Organisation: Michael Ende, Silke Kupper

Dienstag, 22. März 19.30 Uhr, Johanniskirche

Black & White Gospel

Gospelchor Vocal Sound Of Praise

Debora Woodson

Leitung: Silke Kupper

Die 10 Gebote der Ehe

Glücksrezept und Schutz vor Dramen

10 Gebote für die Ehe

Herzliche Einladung zum Vortragsgottesdienst für Paare
Freitag, 8.10.2021, 19:30–21:00 Uhr
Christuskirche, Martin-Luther-Str. 15, 91207 Lauf
mit Pfarrer Thomas Hofmann

Gottes guter Wille gilt auch für die Partnerschaft. Bei weitem nicht nur das Verbot der Untreue: „Du sollst nicht ehebrechen!“
So ist jedes der Zehn Gebote auch für Ehepaare stützendes Geländer, Lernaufgabe und zugleich Prüfstein der Liebe zueinander. So kann man die Liebe vertiefen, bewahren oder auch neu umkehren zu Gott und zueinander.

Die Macht des Gekreuzigten – Predigt von Pfarrer Jan-Peter Hanstein am 11.7.2021 im Livestream-Gottesdienst St. Jakob, Lauf

Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. 17 Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Matth. 28

Predigt auf Youtube [Es gilt das gesprochene Wort…]

Abb aus dem Buch Tom Hollands: Herrschaft – wie der Westen entstand

Liebe Gemeinde,

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

Was ist das für ein Satz. Gehen wir mal weg von dem für die Konfirmation vielleicht auswendiggelernten Text. Fühlen ganz frisch. Versetzen wir uns in die Jünger, die die letzten Worte Jesu hören. Sein Vermächtnis. Die Worte, die alles zusammenfassen, sind nicht ohne den zu denken der da spricht: Gerade noch war Jesus gefoltert und geschunden gestorben. Totgemacht, toter als der Tod. Und jetzt steht er wieder auf diesem Berg bei dem Evangelisten Matthäus. Diesem namenlosen Berg in seiner Heimat, auf dem er versucht wurde, auf dem er die berühmteste Rede der Weltgeschichte hielt – die „Bergpredigt“, dem Berg der Verklärung, auf dem er schon fast in den Himmel aufgenommen wurde.  Und sagt gezeichnet aber strahlend:

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

Mit wichtig – in unserem Text heißt es so schön menschlich: die Jünger fielen vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Selbst in so einem Moment glauben nicht alle! Denn zweifeln können wir alle: Macht, Gewalt – die gehörtdoch eigentlich einem Emperor, dem Kaiser. Dem Cäsar, der in einem Feldzug wie gegen die Gallier, ein Million getötet hat und eine andere Million in die Sklaverei geschleift hat. das war keine Witzfigur wie in ASTERIX … Oder wenigstens einem System wie dem Raubtierkapitalismus, der die Superreichen feiert. Die Bezos, Gates, Zuckerbergs dieser Welt, die andere herausdrängen, sich die Rechte sichern, sie multiziplieren und sich Staaten kaufen können, wenn sie wollen.

Die Macht, denken wir – die gehört doch einem Pilatus, demStatthalter, der die pax romana, den Frieden Roms aufrechterhält, indem er einen Unschuldigen wie Jesus kreuzigen lässt in dem sicheren Wissen: dieser wird es nicht einmal in eine Fußnote in der Weltgeschichte schaffen.

Aber auch als Historiker und Philosoph, als Agnostiker und Naturwissenschaftler muss man anerkennen. Dieser Jesus hat es geschafft:

Heute sind zwischen 2-3 Milliarden der Weltbevölkerung christlich. Manches Mal habe ich den Eindruck, nicht wegen der europäischen Missionare sondern trotz ihrer … In Afrika sind selbstbewusste Kirchen, die die Herablassung Europas nicht verstehen. Aus Südkorea werden mehr Missionare entsandt als aus jedem anderen Land der Welt. Im pseudokommunistischen China, das seine totalitäre Seite unter Xi Jinping immer mehr zeigt, wurden in den letzten 20 Jahren ohne wesentliche ausländische Unterstützung von 20 Millionen auf 100-130 Millionen Christen heute. Das Kreuz Jesu ist zu dem bekanntesten Markenzeichen der Welt geworden.

Haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt:

Wie konnte der Gekreuzigte zu dieser Macht werden?

Der berühmte Historiker und Tom Holland trug da schon den Gedanken an das Buch mit sich herum: Dominion: The Making of the Western Mind.  Herrschaft – wie die westliche Mentalität entstanden ist.

Jahrzehnte war er fasziniert von Macht. Als Junge wandte er sich vom Glauben ab, weil die Dinosaurier nicht in das enge religiöse Weltbild passten, indem er erzogen war. Und von den blutgierigen riesigen Jägern wandte er sich der Geschichte der grausamsten Herrscher und Tyrannen zu, die ihn faszinierten.

Die Großreiche der Gegner Israels interessierten ihn mehr als dieser Gekreuzigte

Nietzsche und dessen Willen zur Macht und zur unbedingten Beherrschung schien ihm eher der Schlüssel zur macht zu sein. »Kämpfe immer tapfer und sei anderen überlegen.«[51]  aus der Ilias.

Aber Tom Holland wurde auch nachdenklich. Warum kannte fast niemand mehr außer ein paar Griechischlehrern die Heldentaten eines Alexander oder eines Attila? Warum sind fantastische Großreiche und Imperien längst Geschichte, während der Galiläer Jesus von seinem Berg immer noch eine unglaubliche Wirkung entwickelt?

Tom Holland stellte auch fest, dass der liberale Agnostizismus, dem er im Glauben an die Wissenschaft anhing, auch nur ein Glauben war, der ihm in Momenten der Entscheidung auf Leben und Tod, im Sterben für etwas nicht weiterbrachte und selbst die universalen Menschenrechte schienen ohne den Glauben an einen Gott, der die Welt und die Menschen liebt, ebenso ohne Begründung zu sein.

»Du hast gesiegt, bleicher Galiläer«, schrieb der viktorianische Dichter Algernon Charles Swinbourne, womit er die apokryphe Klage des Julian Apostata wiederholte, des letzten heidnischen Kaisers von Rom: »Die Welt ist grau geworden unter deinem Atem.« Instinktiv stimmte Tom Holland ihnen zu.

Wie konnte der Gekreuzigte zu dieser Macht werden?

Diese Frage trieb ihn um. Da unternahm Tom Holland eine Reise in den Irak, um dort einen Film zu machen. Sindschar ist eine Stadt, die, als er sie besuchte, direkt an der Grenze zum Islamischen Staat lag. Sie war dessen Kämpfern nur wenige Wochen zuvor wieder entrissen worden. 2014, als der Islamische Staat Sindschar erobert und besetzt hatte, war es die Heimatstadt vieler Jesiden gewesen, einer religiösen Minorität, die beim Islamischen Staat als Teufelsanbeter galten. Ihr Schicksal war grauenvoll gewesen, genau wie das jener Personen, die sich den Römern widersetzt hatten. Männer wurden gekreuzigt; Frauen wurden versklavt. Wenn man inmitten der Ruinen von Sindschar stand und wusste, dass nur drei Kilometer flachen, offenen Geländes entfernt genau die Leute saßen, die solche Gräueltaten begangen hatten, dann konnte man nachvollziehen, wie in der Antike der Gestank der Hitze und der Leichen einem Eroberer als sicheres Kennzeichen seiner Macht und seines Erfolges dienen konnte. Kreuzigung war nicht nur eine Bestrafung. Es war ein Mittel, sich Überlegenheit zu verschaffen: eine Überlegenheit, die bei den Unterworfenen nacktes, tiefstes Grauen hervorrief. Das Grauen vor der Macht war der Maßstab für Macht. So war es immer gewesen, und so würde es immer bleiben. So war die Welt.“

Mit diesem Geruch von Verwestem in der Nase und einem erschütterten Weltbild kehrt er zurück und schreibt in 750 Seiten eine sehr persönliche Geschichte des Christentums – pointiert von Cäsar über Gestalten wie Bonifatius und Abelard, Darwin  bis hin zu dem Künstler Otto Dix und Himmler zu den unterschiedlichen Entscheidungen, die Merkel und Orban 2015 in der Flüchtlingsfrage trafen, die sich beide in christlicher Tradition wähnten.

Am Ende erzählt Tom Holland von seiner alleinstehenden Patentante und stellt fest: „Vielleicht wurde die Weltgeschichte mehr auf dem Schoß von Frauen geschrieben als von Weltherrschern.“ Er staunt: Dass es diese Menschen immer noch gibt. Die lieben und barmherzig sind. Und sich eher an dem Bergprediger Jesus orientieren als an dem Augustus. Die sich der Angst vor Leid und Schmerz nicht beugen. Die größere Macht als das Grauen ist schließlich die Liebe. Christen haben das immer verstanden.

Tom Holland weiß auch:

Viele Christen werden und wurden in dieser Zeit allerdings selbst zu Handlangern des Grauens. Als ständige Drohung lag ihr Schatten über den Schwachen; sie verursachten Leid und Verfolgung und Sklaverei. Doch die Maßstäbe, nach denen sie deswegen verurteilt werden, sind ihrerseits christlich; heute werden überall ihre Denkmäler als Sklavenhalter gestürzt.

Ich – Jan-Peter Hanstein – warte auf die Zeit, in der auch endlich die schrecklichen Hindenburgs und Bismarcks, die Friedrich Wilhelms und andere Große aus unseren Straßennamen verschwinden und wir ihre Bronzedenkmäler einschmelzen, um daraus leichte und wunderbare Kunstwerke der Barmherzigkeit zu machen. Wegen mir auch Kruzifixe. Oder die Pieta von Käthe Kollwitz, als Mutter mit ihrem gim Weltktieg I getöteten Sohn auf dem Schoß! Auf jeden Fall Denkmäler der Opfer und nicht ihrer Schlächter!

Auch wenn die Kirchen in Europa leerer werden, sieht es nicht so aus, als würde sich an diesen Beurteilungs-Maßstäben so schnell etwas ändern.  

»Was schwach ist vor der Welt, hat Gott erwählt, dass er zuschanden mache, was stark ist.«

TOM HOLLAND schreibt, oder besser er bekennt: „Christ sein bedeutet zu glauben, dass Gott Mensch wurde und einen so schrecklichen Tod erduldete wie kaum ein anderer Sterblicher. Deshalb bleibt das Kreuz, dieses uralte Folterwerkzeug, was es immer war: das angemessene Symbol der christlichen Revolution. Es ist die Kühnheit, in einem gequälten, zu Tode geschundenen Leichnam die Herrlichkeit des Schöpfers des Universums zu erkennen, die mit größerer Gewissheit als alles andere die schiere Befremdlichkeit des Christentums und der Zivilisation, die aus dem Christentum entstand, erklären kann. Heute ist diese Befremdlichkeit so einflussreich und lebendig wie eh und je. Sie drückt sich in der großen Bekehrungswelle aus, die sich im Laufe des letzten Jahrhunderts in Afrika und Asien ausbreitete; in der Überzeugung von Millionen und Abermillionen Menschen, dass der Atem des Heiligen Geistes gleich einem lebendigen Feuer noch immer über der Welt weht; und in Europa und Nordamerika in den Einstellungen vieler weiterer Millionen, die nie auf die Idee kämen, sich als Christen zu bezeichnen. Sie alle sind Erben derselben Revolution: einer Revolution, die als ihr feuerflüssiges Herz das Bild eines an einem Kreuz zu Tode gefolterten Gottes hat.

Tom Holland endet:

Darauf hätte ich zweifellos schon früher kommen können.

Ich muss zugeben. Holland holt weit aus, wahrscheinlich zu weit für die meisten Leser. Trotzdem meine Empfehlung: Herrschaft – wie die westliche Mentalität entstanden ist.

Es geht um die größte Geschichte aller Zeiten. Der Geschichte Jesu und seinen Jüngern. Diese Geschichte ist größtenteils unsichtbar. Aber sie wiederholt sich in jeder Taufe. In jeder Konfirmation. In der Hoffnung jeder Patin oder jedes Paten, die dafür beten, dass ein Kind diese Liebe erfährt. Eine Konfirmandin, die glaubt, ist mächtiger als der tote Cäsar. Der glaubende Jugendliche, der/die einst vielleicht selbst diesen Ruf hört und aufbricht. Nicht mit einer Botschaft. Sondern mit Leib und Leben diesen Gekreuzigten bezeugt. mit “Jünger” ist das schon besser übersetzt von Luther als mit “Schüler”, weil es diese tiefe Verbindung ausdrückt. Mir gefällt in der Übersetzung Bibel in gerechter Sprache – da steht:  um mit anderen zu lernen.

Im neuen Gemeindebrief, im BLICK in der Sommerausgabe haben wir das Thema Kirchengemeinde Lauf weltweit in den Blick genommen: ich war überwältigt, wieviele Patenschaften und Partnerschaften MitarbeiterInnen dieser Gemeinde schon über Jahrzehnte pflegen: in den Kongo nach Im Hospital der Christusträger Vanga. Hier auf Youtube findet ihr das tolle Benefizkonzert von Christoph Zehnder als Dankeschön an die Basarfrauen – aber auch der Kreativshop mit Jujuj in Argentinien, Wantoat Papua-Neuguinea,  Haiti, Serbien. Ich grüé alle, die von dort aus zusehen!

Aus unserer Gemeinde sind Menschen ausgesendet worden in Gebiete von Zentralasien. Um zu unterstützen, zu lernen, auf eine ganz bescheidene Weise sich darunter stellen bis die Menschen dort fragen: Warum tust du das eigentlich? Und wir bei ihrer Rückkehr noch mehr lernen: – Dass dieser eine Name – Jesus – über allen Namen ist – und vor allen anderen schon da ist. Bis an die Enden der Welt. Diese Macht Jesu schafft erst die eine Welt in allen Völkern. Das ist niemals unumstritten. Immer umkämpft und umliebt. Ohnmächtig mächtiger als alles andere. Immer wieder sind wir auf der Suche. Glauben ist keiner Statistik erfassbar und von keinem anderen messbar. Die Jünger und die Gemeinden sind so schwach und doch so hoffnungsvoll. Niemals fertig, niemals zu Hause. Unterwegs – unterwegs durch die Zeiten – nur auf seinem Ruf und seinem Befehl. Des Gekreuzigten und Auferstandenen. Der lebt, damit wir auch leben. Der sagt:

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

AMEN.

Zitate aus: Tom Holland, Herrschaft – wie der Westen entstandt

Herzlich Willkommen Diakonin Christina Höpfner!

Gestern am 1. Juli ging es los. Für uns alle ein schöner Tag! Das Hauptamtlichen-Team ist wieder komplett und Tina ist gut angekommen! Die Rummelsberger Diakonin Tina Höpfner wird die Kinder- und Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde leiten in Verbindung zu der Konfirmandenarbeit und dem CVJM Lauf. Gottes Segen und gutes Miteinander zum Neubeginn! Dann haben wir auch gleich noch ein Teamfoto gemacht an der Christuskirche nach einem Lunch im Cafe SCH-LAU 🙂#neubeginn#lauf#jetztgehtslos#wasdiakoninnensomachen#ejb#elkb#segen#vertrauen#jugendarbeit#gemeindearbeit#wasgeht#ichbinbereit

Eine Bitte um Spenden von unseren serbischen methodistischen Freunden ans Vrbas

Sie haben die Fastenaktion für Osteuropa der bayerischen Landeskirche 2018 eröffnet. 2019 waren zu einem Freundschaftsgegenbesuch in der Region Novi Sad und auch in Vrbas mit dem Jugendchor und dem Gospelchor unter der Leitung von Silke Kupper. Pfarrer Dragan Trajcevski schreibt:

Lieber Jan-Peter, liebe Silke,

Ich hoffe, mein Schreiben findet Euch bei guter Gesundheit. Ich habe ein Anliegen im Hinblick auf den Bau unserer Suppenküche. Bald ist es fertig. Ich sende dir einige Fotos. Kartoffeln und 2000 Dosen/fertige Speisen haben wir in diesem Jahr verteilt.

In diesem Jahr sollten wir dann zur ersten Mal in unserem neuen Objekt kochen. Zwei letzte Schritte sind noch übriggeblieben. Sanitär (Hahn, WC, Waschbecken …)  einzubauen und Fassade. Dafür haben wir zwar Finanzen, aber da in diesem Jahr Baumaterialien etwas teurer geworden sind, das betrifft auch einige vorherige Arbeiten, die abgeschlossen sind, werden uns 1000 € dafür fehlen. Meine Frage lautet also: Ist es möglich, dass ihr uns dabei unterstützt? Ganz oder zum Teil?  Ich freue mich auf Eure Antwort.

Wenn du weitere Fragen oder Anliegen hast, stehe ich dir gerne zu Verfügung. 

Herzliche Grüße und Segenswünsche aus Vrbas.

Pfarrer Dragan Trajcevski

Bitte spenden Sie über unser Spendenkonto oder ganz bequem auf unserer Homepage mit dem Stichwort „Suppenküche Vrbas“. Vielen Dank.