Herzliche Einladung zum Gemeindehilfen-Ausflug am Samstag, den 10. Oktober 2020

Liebe Gemeindehilfen,

wir haben lange überlegt und uns dann entschieden. Wir wagen es und haben einen gemeinsamen Ausflug für Sie vorbereitet.

Dieser Ausflug ist ein Dankeschön an Sie, die Sie so treu unseren Gemeindebrief „blick“ an unsere Haushalte verteilen, und es ist eine schöne Gelegenheit, sich mal wieder zu treffen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen an diesen Nachmittag mit Ihnen!

Ihr Pfarrer Jan-Peter Hanstein und Karin Kempf aus dem Pfarramt


Folgendes haben wir für Sie geplant:

Mit der Kräuterpädagogin Frau Birgit Lehmeier werden wir einen Kräuterspaziergang zum Thema „Bitterkräuter“ unternehmen. (Dauer ca. 1 Std., Strecke ca. 1 km)

Anschließend gibt es ein Buffet mit herzhaften und süßen Gerichten aus der Kräuterküche, sowie einen geistlichen Stärkeriegel.

Wir bieten zwei Möglichkeiten an, bei diesem Ausflug mit dabei zu sein:

1. Möglichkeit: Fahrt mit der S-Bahn und Wanderung nach Rüblanden

  • Treffpunkt 12:05 Uhr am S-Bahnhof Lauf links und Fahrt mit der Bahn nach Ottensoos
  • Kleine Wanderung (2,8 km, ca. 60 Minuten) von Ottensoos nach Rüblanden
  • Kräuterspaziergang mit Imbiss und gemütlichen Beisammensein
  • Wanderung wieder zurück nach Ottensoos
  • Ankunft in Lauf mit der S-Bahn um 18:23 Uhr

2. Möglichkeit: Eigene Anfahrt nach Rüblanden

  • Treffpunkt mit Anfahrt in Eigenregie um 13:30 Uhr bei Frau Lehmeier in Rüblanden Nr. 21
  • Kräuterspaziergang mit Imbiss und gemütlichen Beisammensein
  • Ende spätestens 17:30 Uhr

Bei der Kräuterführung werden wir Mund-Nasenbedeckung tragen müssen, da wir hier die Abstände von 1,5 m nicht einhalten können. Beim gemütlichen Beisammensein können wir, in festen Tischgruppen, ohne Mundschutz beisammensitzen.

Um hier die Corona-Bestimmungen einhalten zu können, werden wir die Teilnehmerzahl unseres Ausfluges auf 25 Personen beschränken.

Für die Planung ist es wichtig, dass Sie Ihre Anmeldung bis spätestens Montag, den 5. Oktober im Pfarramt abgeben.

Christustag Bayern 3. Oktober 2020

Andacht, Vortrag, Podiumsdiskussion

Unter dem Motto „Wahrheit, die trägt: Christus“ findet am Samstag, 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, eine Glaubenskonferenz in der evangelischen Christuskirche in Lauf statt (Martin-Luther-Straße 17).

Frau Gabriele Braun

Beginn ist um 10 Uhr mit einer Andacht des Hersbrucker Dekans Tobias Schäfer zum Thema des Tages sowie zum Tag der Deutschen Einheit.

Hauptreferentin ist die promovierte Theologin Gabriele Braun – der Titel ihres Vortrags lautet: „Festgehalten von der Wahrheit“.

Ein hochkarätiges Podium schließt den Christustag in Lauf ab: Bezirkstagspräsident Armin Kroder, der mittelfränkische Polizeipräsident Roman Fertinger sowie der Dirigent und Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg, Professor Christoph Adt, sprechen zum Thema „Festhalten an der Wahrheit“.

Ende ist gegen 12.30 Uhr.

Anschließend kleines Mittagessen im gemeinnützigen SCH-LAU-Café.

Wegen der begrenzten Plätze wird um Anmeldung gebeten unter oder Tel. 2447.

Vor Ort sind die zum Zeitpunkt gültigen Corona-Auflagen und Hygienekonzepte zu beachten.

Der Christustag in Lauf steht unter Leitung von einem Team um Pfarrer Thomas Hofmann (Lauf), Pfarrer Hans Weghorn (Neunkirchen a. Sand) und Martin Pflaumer vom Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC), der den Christustag Bayern im Jahr 2012 ins Leben gerufen.


Wegen der Corona-Beschränkungen wird der Christustag auch online angeboten – live zwischen 10 und 15 Uhr sowie mit zeitversetzter Aufzeichnung der Predigten und Vorträge.

Online-Programm und weitere Informationen unter www.christustag-bayern.de

Jüdische Feste im Herbst

Herzliche Einladung zu einer Vortragsreihe über die biblischen, von Gott verordneten Feste im Herbst aus messianisch-jüdischer Sicht:

Jom Kippur, der großen Versöhnungstag. Seine Bedeutung im Rahmen der bevorstehenden endzeitlichen Vollendung mit dem Kommen des Messias vom Himmel.

Termin: Montag. 28.09.2020, 19.00 – 21.00 Uhr


Sukkot, das Laubhüttenfest. Das biblische Sukkot-Fest. als Vorschattung der endzeitlichen globalen Versammlung aller Gläubigen des Volkes Gottes zum großen Hochzeitsmahl des Lammes.

Termin am Vorabend des Shabbat: Freitag 9.10.2020, 19.00 -21.00 Uhr, mit Kiddusch


Referent : Horst. Kalupner, ehem. Gymnasiallehrer für evangelische Religionslehre

Die Vorträge finden jeweils im Saal des Gemeindehauses Christuskirche statt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Es gelten die, z.Zt. der Veranstaltung gültigen, Corona-Regeln.

“IM NEBEL SO NAH“ – Theater in der Christuskirche Lauf

„TZE – Theater zum Einsteigen“ macht mit seiner Corona-tauglichen Inszenierung „IM NEBEL SO NAH“ zum wiederholten Male Station in der Christuskirche! Das christliche Schauspielprojekt ist eine Besonderheit in der Theaterlandschaft. Talentierte Spielerinnen und Spieler aus Kirchengemeinden erklären sich bereit, in einem abendfüllenden Stück unter Anleitung des Projekttrainers Ewald Landgraf mitzuwirken. Jedoch muss kein Zuschauer Sorge haben, spontan auf die Bühne gerufen zu werden: Das Einsteiger-Team steht bereits fest.

Das Konzept „Theater zum Einsteigen“ ist ein Projekt des Theatervereins ‚Die Aussteiger e.V.‘ Intensiv vorbereitet gehen die talentierten Laienspieler für eine Woche auf Tournee und bieten Bühnenkunst auf hohem Niveau. Durch gelungene Musikauswahl und Licht wird die emotionale Seite der Theaterstücke zusätzlich zum Klingen gebracht. Seit 2004 wurden über 800 Aufführungen dieser Werke von verschiedenen Teams dargeboten.


Zum Inhalt des aktuellen Stückes „IM NEBEL SO NAH

Ist das am Ende gar kein Hotel? Pastor Kay Sieder rätselt mit seiner Familie, was passiert sein könnte. Seit der Ankunft geschehen mysteriöse Dinge: Tochter Svenja verschwindet spurlos, die Bediensteten sind nicht wirklich entgegenkommend und die Gangtüren bleiben abgesperrt. Schwägerin Anja heult am Telefon – von ihr erhalten sie auch keine Antworten. Und im Nebenzimmer faselt ein gewisser Karlo von einer dunklen Bedrohung – und warum Superman existiert! Kay wähnt sich im völlig falschen Film, als er zudem feststellen muss, dass sein Glaube eine Rolle zu spielen scheint. Und woher kommt plötzlich sein „Tick“, keinerlei Nähe mehr ertragen zu können? Auf der Suche nach Svenja gräbt der Geistliche immer tiefer in den Abgründen seiner Seele. Die ihn beobachten, verfolgen mit Nachdruck ein klares Ziel. Der Pastor sieht keine andere Wahl, als sich samt seiner Familie ausgerechnet dem ominösen Karlo anzuvertrauen – und … zu fliehen.

Das mitreißende und unterhaltsame Bühnenstück von Ewald Landgraf wurde IN und FÜR Corona-Zeiten entworfen. Der Mindestabstand findet auch auf der Bühne statt! Ein Coup des Theatermachers: Der Abstand gehört zur Handlung und wird deshalb nicht künstlich auffallen. Auch für die Sicherheit und Gesundheit der Zuschauer wird bestens gesorgt. Der Eintritt ist frei – der Zuschauer bestimmt den Wert des Abends mit einer Spende. Mit dieser wird TZE und damit Ewald Landgraf direkt unterstützt – der wie viele andere solo-selbständige Künstler unter der Corona-Krise und ihren Nachwehen leidet.  

Damit möglichst viele Gäste trotz der Sitzplatzbeschränkungen das Stück sehen können, wird es am Montag, 12. Oktober zwei Mal aufgeführt – um 18.00 Uhr und 20.15 Uhr. Eine Anmeldung ist dringend erforderlich. Hier können Sie sich ganz bequem anmelden: https://tze2.church-events.de

Herzlich Willkommen zu Präsenzgottesdiensten!

Wir feiern wieder Gottesdienste gemeinsam vor Ort in unseren Kirchen. Feiern Sie mit!

Do, 1.10. 9-11 Uhr Erntedankgottesdienst im Eckert´schen Kindergarten
Fr, 2.10. 8-11 Uhr Erntedank Godi Vorschulkinder Kindergarten Am Hardt
Sa, 3.10. 8-20 Uhr Christustag
Sa, 3.10. 15-16 Uhr Erntedankgottesdienst im Freien auf der Streuobstwiese in Günthersbühl

Wir tun unser Möglichstes für einen feierlichen Gottesdienst und um Sie und andere zu schützen. Dazu beachten wir die offiziellen Auflagen und haben für jede Kirche ein Corona-Hygiene Schutzkonzept.

Die Teilnahme an den Gottesdiensten erfolgt auf eigene Gefahr. Wenn Sie Bedenken haben, bleiben Sie besser zu Hause und nutzen sie stattdessen Gottesdienste im Internet oder Fernsehen: wir werden für alle Daheimgebliebenen auch weiterhin den Livestream-Gottesdienst sonntags um 10:30 Uhr im Internet übertragen.

Allgemeingültige Hinweise für die ungewohnte Situation:
– Kommen Sie pünktlich vor dem Gottesdienst.
– Wählen Sie sich einen markierten Platz, der den Mindestabstand von 2 Metern einhält (außer bei Ehepaaren und Menschen aus derselben Hausgemeinschaft/Familie). Wenn Sie sich unsicher fühlen, können Sie auch nach einem gesonderten Platz hinten oder auf den Emporen fragen.
– Es ist nur erlaubt, ohne Mundschutz zu singen, wenn der Mindestabstand von 2 Metern gegen ist. Man dankt, wenn Sie dennoch Mundschutz tragen.
– Die Gesangbücher sind vor Ihrem Besuch eine Woche nicht benutzt worden. Bitte lassen Sie sie nach dem Gottesdienst am Platz liegen.
– Das Abendmahl wird wir bei besonders angekündigten Gottesdiensten mit Einzelkelchen ausgegeben.
– Vermeiden Sie Ansammlungen vor und nach den Gottesdiensten und halten Sie die Kontaktbeschränkung ein.
– Bitte bleiben Sie bei Krankheitsanzeichen zu Hause.

Damit alle folgenden Gottesdienste stattfinden können, brauchen wir Helfer pro Gottesdienst! (Mesner, Lektor und zum Teil weitere Ordner). Überlegen Sie sich, ob Sie mithelfen können und melden Sie sich im Pfarramt per Email oder Telefon 2201


Präsenzgottesdienste in den verschiedenen Kirchen

Johanniskirche – Sonntag, 9.30 Uhr (wöchentlich)

In der Johanniskirche feiern wir festlich und traditionell gestaltete Gottesdienste, mit etwas weniger Gesang als vor Corona, doch dafür mit einem Schwerpunkt auf klassischer Kirchenmusik. Eine Anmeldung für die Gottesdienste ist in der Regel nicht erforderlich.

Kunigundenkirche – Sonntag, 10.45 Uhr (im Wechsel)

In der Kunigundenkirche feiern wir meditative und ruhige Gottesdienste.

Unter den gegeben Umständen kann die Kirche Platz für ca. 25 Besucher bieten. Eine Anmeldung für den Gottesdienst ist nicht erforderlich.

St. Jakob – Sonntag, 10.45 Uhr (im Wechsel): Präsenz bzw. 10.30 Uhr Livestream (im Wechsel)

Mit frischer Musik und einfacher Sprache feiern wir in St.Jakob Gottesdienst und erfahren Gott mit allen Sinnen.

Zu den Präsenzgottesdiensten haben ca. 35 Personen in unserem Saal Platz. Eine Anmeldung für den Gottesdienst ist nicht erforderlich.

Christuskirche – Sonntag, 10.30 Uhr Präsenz (im Wechsel)
bzw. Livestream ( im Wechsel)

In der Christuskirche können Gottesdienste zu Bandmusik und in kreativer Form besucht werden.

Parallel zu den Präsenzgottesdiensten bietet unser KiGo-Team einen Kindergottesdienst an.

Im Wechsel werden Livestreamgottesdienste aus der Christuskirche gesendet, die dann auch im Gemeindehaus Christuskirche übertragen werden.

Zu Präsenzgottesdiensten, den Livestream-Übertragung ins Gemeindhaus und dem Kindergottesdienst melden Sie sich bitte unter folgender Telefon-Nummer an: 0176 75 989 402

Dehnberg Sonntag, 10.45 Uhr (im Wechsel)

Nikolauskirche Dehnberg

Traditionell und dörflich ist der Gottesdienst in der schönen Kirche St.Nikolaus in Dehnberg.

Eine Anmeldung für den Gottesdienst ist nicht erforderlich.

Günthersbühl – Draußengottesdienste mit Ausweichmöglichkeit

Auch wenn die hübsche und gemütliche Kirche in Günthersbühl klein ist, haben dennoch etwa 20 Personen mit Abstand Platz. Deshalb sollen in Zukunft auch wieder ab und an Gottesdienste in Günthersbühl stattfinden, wenn es nicht mehr möglich ist, im Freien zu feiern.

  • am 03.10, 15.00 Uhr (Erntedank)
  • am 18.10, 9.30 Uhr (Kirchweihgottesdienst)

Kirchenmusik -Aktuell

Liebe Freunde der Laufer Kirchenmusik,

durch die derzeitige Situation hat sich auch unser kirchenmusikalisches Programm ändern müssen. Die Chorkonzerte werden alle auf das Jahr 2021 verschoben, da sie leider durch den Mindestabstand der Sänger zueinander nicht realisierbar sind. Doch trotzdem gibt es ein hervorragendes „neues“ kirchenmusikalisches Programm für das 2. Halbjahr. Ich freue mich sehr auf viele wunderschöne Musik und ein Wiedersehen mit Euch und Ihnen allen,

Silke Kupper

Samstag, 17. Oktober 2020, 19.00 Uhr, Johanniskirche

Musik bei Kerzenschein

Robert Vogel (Flügelhorn/Vogelhorn) und KMD Karl Schmidt (Orgel)

Samstag, 24. Oktober 2020, 19.00 Uhr, Johanniskirche  

Musik bei Kerzenschein

Heidi Braun (Violine) und Elena Ovsienko (Klavier)

Sonntag, 22. November 2020, 17.00 Uhr, Johanniskirche

Streicherklänge zum Ewigkeitssonntag

Laufer Stadtstreicher

Clara Arantes (Violine), Magdalena Arantes (Viola), Katharina Arantes (Violoncello)

Leitung: Heidi Braun

Adventsmusik zur Marktzeit

Samstag, 28. November 2020, 11.00 Uhr, Johanniskirche

Samstag, 05. Dezember 2020, 11.00 Uhr Johanniskirche

Samstag, 12. Dezember 2020, 11.00 Uhr Johanniskirche

Samstag, 19. Dezember 2020, 11.00 Uhr Johanniskirche

Mit verschiedenen Chören, Ensembles und Orgel- von Barock bis Modern

Leitung: Silke Kupper

Donnerstag, 31. Dezember 2020, 22.00 Uhr,

Festliches Silvesterkonzert mit Classic Brass

Orgel: Silke Kupper

Präsenzgottesdienste in der Christuskirche

In der Christuskirche finden wieder Präsenzgottesdienste statt. Allerdings ist auch hier nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern möglich. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich.

Eine Anmeldung ist vor dem Gottesdienst von Donnerstag bis Samstag telefonisch oder per SMS unter folgender Telefonnummer möglich:

0176 75 989 402

Bitte geben Sie Ihren Namen und die Anzahl der Personen aus Ihrem Hausstand an, welche zusammen mit Ihnen am Gottesdienst teilnehmen.

Zur Info: In den Sommerferien findet parallel zum Hauptgottesdienst KEIN Kindergottesdienst statt.

Sommerkonfirmationen: Konfirmation, die in Erinnerung bleibt

Die ersten vier Konfirmationen in diesem Sommer 2020 sind nun schon gefeiert und die letzte am Samstag (08.August) war noch einmal ganz besonders: nämlich im Garten von St.Jakob.

Hier die Gedanken und der Bericht vom Journalisten Hans Peter Miehling:

Eine abwechslungsreiche Vielfalt für die nachgeholten Konfirmationsfeiern in kleinen Gruppen hatte die evangelische Kirchengemeinde Lauf auf die Beine gestellt. Abseits des Traditionsortes Kirche war eine Handvoll junger Christen in den Garten des Gemeindehauses St. Jakob gezogen, um dort ihr Fest im Kreis von Familie und Gemeinde zu feiern.

Gärten sind im biblischen Kontext weniger nur Orte der Idylle und der Fruchtbarkeit. Sie sind die Stätten des Aufbruchs in eine ungewisse, stets aber auch spannende Zukunft hinein. Der Garten des Paradieses mit dem Aufbruch von Adam und Eva ins Leben hinein oder die Entdeckung des leeren Grabes im Garten, von dem aus die Frauen als Erste die Botschaft von der Auferstehung Jesu in die Welt hinaustragen. Für Annika, Helene, Hendrik, Lars und Timo war das Fest im Rund des Gartens von St. Jakob mehr als nur Abschluss und Höhepunkt ihres Konfirmandenjahres.

Im Juni 2019 hatten sich die Fünf vom Sprengel II mit Vikarin Friederike Hoffmann erstmals getroffen, um sich auf den langen Weg der Vorbereitung zur Konfirmation zu machen. Das Konfi-Camp zusammen mit den anderen Laufer Konfirmanden bildete dabei den schwungvollen Auftakt. Für die jungen Christen aus dem Sprengel II der Kirchengemeinde Lauf wurde dann das Gemeindehaus St. Jakob Treffpunkt, um sich an Samstagen in der kleinen Gruppe intensiv mit Themen wie Glauben und Kirche, Bibel und Gottesdienst, Tod und Leben auseinanderzusetzen. Corona bedingt entfiel die letzte geplante Wochenendfreizeit in Vorra. Und dann hieß es: warten. Friederike Hoffmann blieb telefonisch mit Konfirmanden und Eltern in Kontakt.

Am vergangenen Samstag war es nun soweit. Zu den Klängen „Geh aus mein Herz und suche Freud“ zogen Konfirmanden, Wegbegleiter und Vikarin in das mit Eltern, Geschwistern, Großeltern und Paten gefüllte Rund des Gemeindehausgartens ein. Bunte Mikadostäbe standen als Symbol für die zahlreichen Kontakte und die Vielfalt im Leben, die in den vergangenen Monaten gründlich durcheinander geraten waren. In diese Situation hinein hatte Friederike Hoffmann mit einem Jesu-Wort eine überraschende Botschaft im Gepäck: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“ (Joh 15,16) und die junge Vikarin stellte damit Gottes „Ja“ zum Menschen in den Mittelpunkt.

Feierlicher Höhepunkt war das Bekenntnis des Glaubens, das die jungen Christen vor der versammelten Gemeinde aussprachen, um danach ganz persönlich den Segen zu erhalten. Gottes Zusage und sein Wort im individuell gewählten Konfirmationsspruch, der vom „Ich will mit dir sein“ bis hin zum „Niemand nimmt euch eure Freude“ reichte, sollten die jungen Christen auf ihrem Lebensweg begleiten. Anita Naßler, Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde, ermutigte die jungen Christen den Konfirmationsspruch ins Leben einzubauen und lud ein, am vielfältigen Leben der Gemeinde teilzunehmen. Die Botschaft Jesu aus dem Johannesevangelium geht nämlich noch weiter: „und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht“.

Doch bevor es so richtig ins Lebens hineingehen sollte, stand noch ein Blumendank der Konfirmanden an ihre Eltern als Lebens- und Konfizeitbegleiter an, ehe die Feier mit den Klängen von Kantorin Silke Kupper am E-Piano ausklang, um einzumünden in das Fest in den Familien. Denn auch die hatten ja monatelang schon sehnsuchtsvoll auf diese Feier gewartet.

Text: Hans Peter Miehling
Bilder: Carlos

Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

… ein paar Kleider, ein Buch, Sonnencreme und natürlich den Bikini nicht vergessen. Vielleicht kennen Sie dieses kleine Spiel ja auch noch aus ihrer Kindheit. Bei Autofahrten in den Sommerurlaub hat es mir oft die lange Fahrzeit verkürzt.

Endlich Urlaub! Freude kommt bei vielen auf, denn die Sommerferien stehen vor der Tür. Für einige heißt es dann nämlich wirklich Kofferpacken. Es geht in den beliebten Sommerurlaub. Mit dem Auto an die Nord- oder Ostsee, in die Alpen oder mit dem Flugzeug in den Süden. Dorthin, wo für ein paar Wochen nun Sonne, Spaß und Entspannung gesucht werden. Auch wenn in diesen Zeiten das Verreisen vielleicht nicht ganz so locker passieren kann, Urlaub machen geht auch zuhause auf dem Balkon, der Terrasse oder im wunderschönen Garten.

Wie einfach ist das Kofferpacken doch bei unserem Spiel. Einfach alles einpacken, was einem gerade so in den Sinn kommt. Man muss es sich nur merken können. Im wirklichen Leben dagegen ist das Kofferpacken ungleich schwerer. Der Urlaub steht vor der Tür und die Koffer wollen gepackt sein.

Was brauche ich wirklich? Was nehme ich mit? Habe ich nicht schon zu viel Dinge?

Da gibt es die „Rundumpacker“, die anhand langer Listen den halben Hausstand einpacken, oder entgegengesetzt die anderen, die „Schnellstopfer“, die relativ kopf- und planlos kurz vor der Abfahrt ein paar Habseligkeiten in ihren Koffer schmeißen.

Ich bin ehrlich: Ohne Packliste, to do-Liste und einen wirklichen Plan läuft bei mir nichts.

Auch in den Evangelien gibt Jesus seinen Jüngern in den sogenannten Aussendungsreden unterschiedliche Packlisten für ihre Sendung. Die wohl knappste Packliste finden wir im Markusevangelium. Dort heißt es:

Und Jesus rief die Zwölf zu sich und fing an, sie auszusenden je zwei und zwei, und gab ihnen Macht über die unreinen Geister und gebot ihnen, nichts mitzunehmen auf den Weg als allein einen Stab, kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel, wohl aber Schuhe, und nicht zwei Hemden anzuziehen. Und er sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus gehen werdet, da bleibt, bis ihr von dort weiterzieht.“ (Mk 6,7-10)

Ich bin fasziniert davon. Für und mit Gott unterwegs sein, dafür braucht es anscheinend echt wenig. Einen Stab, ein paar Schuhe und ein einziges Hemd reichen völlig aus.

Ein leichtes Gepäck, mit dem Jesus seine Jünger da auf ihren Weg schickt.

„Reicht das überhaupt?“, frage ich mich. Ist das nicht fahrlässig von Jesus, die Freunde so „nackt“ loszuschicken? Was brauche ich wirklich? Ich weiß ja gar nicht, wohin mich der Weg führen wird, wie lange die Reise dauern mag! Ein paar Tage, zwei Wochen oder vielleicht mein ganzes Leben?

Jesus schickte seine Jünger los. Je zwei und zwei. Mit leichtem Gepäck. Was beim ersten Hinsehen karg, ja hart erscheint, wandelt sich aber. Denn die Jünger, gingen zwar „mit leeren Händen“ los, aber mit vollen Herzen. Mit all den Wundern und Geschichten, die sie mit Jesus erlebt hatten, mit dem Mut, den er ihnen gemacht hatte, mit der Kraft der Gemeinschaft, die sie untereinander und mit Gott getankt hatten. Mit anderen Jüngern, die ihren Weg teilten. Hin zu Menschen, die ihre Türen öffneten für die Jesusanhänger, die angstfrei und begeisterungsfähig waren, die sie mit dem nötigen für ihren Leib und ihre Gesundheit gerne versorgten.

Auch ich bin vor einigen Wochen mit meinem kleinen Koffer, mit einem leichten Gepäck voller Erlebnisse und Erfahrungen, zu Ihnen in die Kirchengemeinde gekommen. Aber im Laufe der Zeit kann ich sagen, mein Koffer der Erinnerungen, der Erlebnisse und vor allem der Erfahrungen ist immer voller und schwerer geworden. Ein kostbares Gepäck, das ich nun mit mir tragen und an jeden Ort mitnehmen darf. Dieser Koffer lässt sich nicht wiegen, nicht messen und schon gar nicht bezahlen. Er ist gefüllt mit vielen spannenden Begegnungen, neuen Gesichtern, aufregenden Orten und Geschichten, gemeinsamem Lachen und Spaß haben, neuen Freundschaften, Ideen, und vor allem mit ganz tollen neuen Erfahrungen.

Für mich heißt es jetzt Kofferpacken und weiterziehen. Zurück an die Hochschule, gestärkt für das letzte Studienjahr und meinen weiteren Weg durch ihre Kirchengemeinde. Ich möchte DANKE sagen.

Danke für all die netten Gespräche.

Danke für all die Offenheit und Freundlichkeit, die ich spüren durfte.

Danke für all die Gemeinschaft, die ich erleben konnte.

Danke für all das Wachsen in neuen Aufgaben und Situationen.

Danke für all den Mut, die Kraft und Stärke, die ich im Praxisjahr sammeln konnte.

Danke für ALLES.

Für Ihre Zeit, Ihren Urlaub, Ihre Gemeinde und natürlich für Ihren eigenen Koffer wünsche ich Ihnen frohes Packen und ein leichtes Gepäck.

Übrigens: Obwohl auch Gott Urlaub macht – ER ist immer für uns ansprechbar.

Der dich behütet, schläft nicht“ (Ps 121, 3).

Eine schöne Sommerzeit und machen Sie es gut!

wünscht ihnen Ihre

Lina Spiegel

Rel.päd im Praxisjahr