„blick“ — Mithilfe beim Austragen gesucht

Um den Gemeindebrief „blick“ unseren Gemeindemitgliedern zukommen zu lassen, sind alle zwei Monate fast 100 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterwegs. Trotzdem gibt es immer mal wieder Straßen in Lauf, in denen unser Gemeindebrief nicht verteilt wird.

Haben Sie Lust alle zwei Monate diesen Dienst zu übernehmen, dann melden Sie sich bei uns im Pfarramt. (Tel. 09123-2201) Wir freuen uns aus Sie.

Für folgende Straßen suchen wir Austräger:innen:
  • Aussiger Straße, Leitmeritzer Straße – ca. 30 Hefte
  • Altdorfer Straße, Distlerweg, Dr.-Völker-Straße, Georg-Scherber-Straße, Waldluststraße – ca. 60 Hefte
Für folgende Straßen suchen wir eine einmalige Vertretung für die Ausgabe Februar/März:

Jubiläum 750 Jahre Christen und 500 Jahre Reformation in Lauf 

Stadtarchiv Nürnberg A 7/I Nr. 4082: Porträtstich Andreas Osiander, 1756; Stich und Verlag: Christoph Melchior Roth. Der angesehene Prediger an der St. Lorenzkirche, Andreas Osiander, ist der führende Theologe der Reformation in Nürnberg (Siehe Bericht des epd-Landesdienstes Bayern vom 24.02.2025)

Das erste Mal wurde eine eigene Kirche in Lauf 1275 erwähnt. Von da an gab es gesichert Christen in Lauf, damals natürlich katholisch. Im Jahr 2025 können wir also auch das 750ste Jubiläum einer christlichen Gemeinde in Lauf feiern, ein Ereignis, das wir gerne oekumenisch begehen. Die Einführung der Reformation im Nürnberger Land und somit auch in Lauf vor 500 Jahren war geprägt durch die Reichsstadt Nürnberg als Landesherrin großer Teile des Gebietes. Der Prozess umfasste den Zeitraum von 1520 bis ca. 1560. Eine neue Kirchenordnung entstand 1533 und gab der protestantischen Kirche einen organisatorischen Ausdruck.  

1525 war entscheidend für die Stadt Nürnberg und ihr Umland. Angetrieben durch die Bauernunruhen, die 1525 auch in und um Lauf wahrzunehmen waren, sowie den Auseinandersetzungen in und mit den Klöstern, dem einflussreichen Humanistenkreis und den selbstbewussten Nürnberger Patriziern, die intensivst über Glauben und Kirche diskutierten, kam es zu dem Nürnberger Religionsgespräch an mehreren Tagen im März 1525. Der Nürnberger Rat entschied, dass die Stadt die Reformation annimmt und nach den neuen Ordnungen gestalten wird. Die Geistlichen der Nürnberger Hauptkirchen waren den reformatorischen Gedanken aufgeschlossen, allen voran Andreas Osiander in St. Lorenz. Auch Luther war zu Gast in Nürnberg. So schaffte der Nürnberger Stadtrat per Erlass die alten Privilegien der Geistlichkeit ab und trieb behutsam, aber unnachgiebig die Reform voran. Dieser Veränderungsprozess ohne revolutionäre Auswüchse schuf die Grundlage für die heutige Prägung der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Der Laufer Pfleger Schürstab verfuhr milde mit den aufständigen Bauern und auch den altgläubigen Katholiken ließ man eine Übergangsfrist. Es gab keinen Bildersturm wie anderswo, so dass die alten Kirchen mit wertvollen Altären und Kunstschätzen erhalten blieben. Am 17. Mai erfolgte eine Anweisung des Nürnberger Rates an Pfleger, Bürgermeister und Rat in Lauf alle Geistlichen zu Bürgern aufzunehmen. Sie wurden dann vom Rat der Stadt Lauf fest besoldet.  

Die Reformation brachte viele Entwicklungen ins Laufen, sowohl politisch als auch kirchlich. Insbesondere wurde auch das Bildungswesen reformiert.  

Bis heute muss sich die Kirche immer wieder hinterfragen und neu ausrichten, um lebendig und glaubhaft zu sein.  

Susanne Koch-Schächtele 

Ehrenamtliche gesucht

Unser gemeindliches Leben wächst und verändert sich. Für verschiendene Aufgabenfelder suchen wir ehrenamtliche Unterstützung. Vielleicht ist hier was für Sie dabei, wo Sie sich mit Ihrem Gaben und Fähigkeiten einbringen wollen:

Gottesdienst-/Planungsteam St. Jakob

Wir begleiten das gottesdienstliche Leben in St. Jakob, geben Impulse für kreative Gottesdienste, engagieren uns beim Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst oder bei andearen Festivitäten.

Ansprechpartnerin: Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici, Tel. 2202,

Kindergottesdienstteam St. Jakob

Seit einigen Monaten feiern wir parallel zum 14tägigen Gottesdienst auch Kindergottesdienst. Wir freuen uns über Verstärkung, auch Jugendliche, die Freude an der Begleitung von Kindern haben, sind herzlich willkommen.

Ansprechpartnerin: Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici, Tel. 2202,

Wichtelgottesdienstteam

5-mal im Jahr feiern wir den Wichtelgottesdienst. Als Team überlegen wir uns die Themen und setzen sie mit viel Freude und Kreativität kindgerecht um.

Ansprechpartnerin: Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici, Tel. 2202,

Mitarbeit am Salvatorfriedhof

Der Salvatorfriedhof ist nicht nur ein Friedhof für Baumbestattungen, sondern auch ein Naturparadies. Neben den Bäumen wachsen auch viele Rosen und andere blühende Gehölze, die der Pflege bedürfen. Wenn Sie Freude haben an leichter Gartenarbeit inmitten der schönen Natur, dann melden Sie sich.

Ansprechpartnerin: Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici, Tel. 2202,

SCH-LAU-Gartenabteilung – Rasentraktor

Darf es ein bisschen mehr sein? Ja – kein Problem für unsere SCH-LAU-Gartenabteilung. Neben unseren handgeführten Rasenmähern, können wir größere und entsprechend zugängige Flächen auch mit unserem Rasentraktor mähen.

Unsere Gartenabteilung freut sich darauf, Ihren Rasen zu mähen. Der Rasentraktor erleichtert uns die Arbeit und spart unseren Kunden bares Geld. Die Mähleistung eines Rasentraktors ist mehr als zweimal so hoch, wie bei handgeführten Rasenmähern.

Aber nicht immer ist der Einsatz eines Rasentraktors möglich und sinnvoll. Für kleinere oder schlechter zugängliche Flächen setzen wir unsere zwei handgeführten Benzinrasenmäher oder unseren handgeführten Akku-Rasenmäher ein.

Rasenkanten schneiden wir mit einer unserer drei Motorsensen.

Auch bei weiteren Arbeiten im Garten unterstützen wir Sie gerne. Unkraut entfernen, Hecken schneiden oder Ihre Terrasse oder Gehwegplatten reinigen, sind nur einige Beispiele unserer möglichen Leistungen für Sie.

Rufen Sie uns an 09123 965342 – gerne nehmen wir Ihre Anfragen auf und beantworten Ihre Fragen.


Dankbar sind wir für Menschen, die SCH-LAU e.V. beauftragen oder mit Ihrer Spende unterstützen.

Wenn Sie uns unterstützen können und möchten, geht das einmal über die Spendenmöglichkeit auf der Homepage der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Lauf – bitte hierfür SCH-LAU auswählen.

…oder direkt auf unser Konto IBAN: DE53 7606 1025 0001 3343 52 – Verwendungszweck: “SCH-LAU-Gartenabteilung”

Wir sagen jetzt schon D A N K E ! ! !

Sie erhalten jeweils eine Spendenquittung für Ihre Unterstützung.

zur Homepage von SCH-LAU. e.V. bei Lauf-evangelisch

Traumjob für Leseratten zu vergeben

Hilfe bei der Ausleihe in der Bücherei St. Jakob

Die Bücherei im Gemeindezentrum St. Jakob ist freitags von 8:30 bis 9:30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15:00 bis 17:30 Uhr geöffnet. Bevor die Kinder Freitag früh in die Kindergartengruppe gehen, kommen viele Eltern gerne mit den Kleinen noch bei uns zur Buchausleihe vorbei. Dienstag- und Donnerstagnachmittag schauen viele Familien und auch erwachsene Leser bei uns rein, um sich mit Lesefutter einzudecken. Da ist´s manchmal ganz schön turbulent.

Aber strahlende Augen, wenn der „Buch-Schatz“ gefunden wurde, erhellen selbst den trübsten Tag. Und für diese Stunden wünschen wir uns IHRE Unterstützung. Wir haben keinen schwierigen PC, wir arbeiten noch althergebracht mit Leserkarte und Stempel. Da stürzt kein Programm ab, da vertauscht man eher mal eine Buch- oder Leserkarte. Und das klärt sich wieder. Am wichtigsten ist die Freude an Büchern und am Umgang mit Menschen.

Wenn wir mehrere Personen für die Unterstützung gewinnen könnten, wäre jede/r einmal im Monat dabei. – In den Ferien ist die Bücherei geschlossen.

Bei Interesse: Zu den Öffnungszeiten vorbeikommen oder telefonisch bei Dagmar Brandt – 09123 / 987563 – melden. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Bücherei-Team St. Jakob

Das Geburtstagsbesuchsteam sucht Verstärkung

Seit Jahrzehnten besuchen Ehrenamtliche zusammen mit den PfarrerInnen die Geburtstagsjubilare in der Gemeinde. Wir suchen Männer und Frauen, die Lust haben, den einen oder anderen Besuch bei Jubilaren in der Gemeinde zu machen. Keine Angst, die Anzahl legen Sie selber fest. Wir treffen uns einmal im Monat im Pfarramt, um die Besuche zu verteilen und uns über das erlebte auszutauschen. Bei dem monatlichen Treffen erhalten Sie alle Informationen und Hilfen, die Sie benötigen.

Wenn Sie gerne auf Menschen zugehen, dann ist das Geburtstagsbesuchsteam genau das Richtige für Sie, denn Sie werden erwartet. Wenn Sie sich unsicher sind, ob das das Richtige für Sie ist, dann sprechen Sie doch einfach einmal unverbindlich mit Pfarrer Reuß. Sie können auch gerne reinschnuppern und dann selbstständig entscheiden, ob Sie dabeibleiben möchten. Da sind Sie ganz frei in Ihrer Entscheidung.

Auch mit diesem Dienst wird Gemeinde gebaut, wird unsere Gemeinde besser vernetzt.

Infos bei Pfarrer Reuß (1831638)

Feierliche Wiedereröffnung der Christuskirche: Ein Fest der Gemeinschaft und der Hoffnung

Am Sonntag, den 8. Dezember 2024, erstrahlte die Christuskirche nach umfangreicher Renovierung in neuem Glanz. Rund 300 neugierige Besucher feierten die Wiedereröffnung am 2. Advent und füllten die Kirche bis auf den letzten Platz. Ein Dreiviertel Jahr hatte die Gemeinde für ihre Gottesdienste in das benachbarte Gemeindehaus ausweichen müssen.

Das C1-Team hat das Fest gestaltet. Inzwischen umfasst das Team 80 Mitarbeitende und ist bekannt für seine kreativen und modernen wöchentlichen Gottesdienste in der Kirchengemeinde Lauf. Natürlich begleitete die C1-Band wie jeden Sonntag den Gottesdienst mit passender Popmusik.

Am Eingang trug das Mesnerteam die Altargeräte in die stimmungsvoll abgedunkelte Kirche, bis der Altar in vollem Glanz die Kirche erhellte. Im Anschluss überraschte eine bunte Reisegruppe die Gemeinde mit einem Besuch der Notre Dame zu Lauf. Die technischen Errungenschaften wie moderne Licht- und Tontechnik, Klimatisierung, verbesserte Akustik und barrierefreie Bühne wurden dabei humorvoll vorgestellt. Besonders stolz ist die Gemeinde auf die neue Fußbodenheizung mit Wärmepumpen, die pünktlich zur kalten Jahreszeit in Betrieb genommen wurde.

In einem lebhaften Dialog verglichen Pfarrerin Dümmler und Pfarrer Hanstein die eine Million Euro teure Sanierung der Zeltkirche mit einem langen Pilgerweg nach Jerusalem. Endlich könne man mit Gottes Segen und dem Einsatz vieler Helfer mit dem Lied der Erlösten in Zion einziehen. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der Familien von Johannes und Philipp Höcht, die zusammen mit 25 weiteren Bauhelfern geehrt wurden. Ein fotografischer Rückblick auf die Bauetappen verdeutlichte den Besuchern, wie durch viele Eigenleistungen und großen Einsatz der Firmen und die gute Planung von Architekt Thiemann die Christuskirche zu einem modernen Ort für viele Formate der Feier und Gemeinschaft weiterentwickelt wurde.

Der Moderator Frank Wüst begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter die Bundestagsabgeordneten Ralph Edelhäußer (CSU) und Kristine Lütke (FDP), Landrat Armin Kroder und Laufs Ersten Bürgermeister Thomas Lang. Die Ehrengäste gratulierten herzlich zur Wiedereröffnung. Besonders beeindruckt zeigten sie sich vom straffen Zeitplan und der Einhaltung des Budgets. Neben den politischen Vertretern kamen auch anerkennende Worte vom Kirchenvorstand, der katholischen und griechisch-orthodoxen Kirche und dem CVJM Lauf. Der ehemalige Laufer Pfarrer Thomas Hofmann übermittelte seine Grüße schriftlich aus Bayreuth.

Nach dem Gottesdienst klangen die Feierlichkeiten bei Kaffee und Kuchen sowie einem gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus aus. Ab sofort finden die Gottesdienste wieder in der Christuskirche statt. Weitere Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Lauf.

Autor: C1-Team Öffentlichkeitsarbeit; Fotos: Markus Meidlein

Spenden sind sehr willkommen!

25 Jahre für Familien in Lauf

Sonntag, 10. November 2024 I 10.00 – 14.00 Uhr I Gemeindezentrum St. Jakob

Das Evangelische Familienhaus Lauf feiert seinen 25. Geburtstag, wellcome wird 15 Jahre. Ein guter Zeitpunkt mit den Gründungsmitgliedern Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici, der ehemaligen päd. Leitung Inge Offenhammer, sowie der aktuellen päd. Leitung Caroline Gibisch und Elisabeth Heckmeier, der Welcome-Koordinatorin, ins Gespräch darüber zu kommen, was Familien damals und heute brauchen.

We are Family mit Familienhaus e.V.

Wie ging das ganze eigentlich los, will ich zu Beginn des Gesprächs wissen, indem man merkt, dass alle Beteiligten sich mit voller Leidenschaft für Familien einsetzen. Lisa Nikol-Eryazici und Inge Offenhammer erinnern sich an die Anfänge Ende der 90er Jahre: „Die Evang. Familienbildungsstätte in Stein hatte eine Zweigstelle in Lauf, die „Elternschule Lauf“, wo Kurse für Eltern und Kinder angeboten wurden. Aus finanziellen Gründen hätte diese Arbeit beendet werden müssen. So wurde im Jahr 1999 der Verein „Evangelisches Familienhaus Lauf“ gegründet, um die Arbeit hier vor Ort aufzubauen. Die Familien waren sehr dankbar und nahmen die Kurse begeistert an.“ So wuchs das Familienhaus in jedem Jahr. „Ziel war und ist es dabei Kinder und Familien zu stärken, denn diese sind die Keimzelle unserer Gesellschaft und brauchen eine starke Lobby. Das ist tiefstes diakonisches Handeln und eine wichtige kirchliche Aufgabe“, stellt die Pfarrerin klar. Caroline Gibisch ergänzt mit Blick auf den Mehrwert für eine Kommune: „Die Angebote sind besonders in einer kleinen Stadt wie Lauf, samt der Einzugsgebiete, ein großer Gewinn für die Lebensqualität und Attraktivität für Eltern“. Für viele Familien entstehen stabile und tragfähige Beziehungsnetze, die bis ins Erwachsenwerden ihrer Kinder halten, sind sich die beiden sicher.

„Mit der Geburt eines Kindes beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Familien, denn für alle stellen sich die gleichen Fragen rund um Erziehung“, weiß Inge Offenhammer aus ihrer Erfahrung. „Einzig die Angebotsstruktur habe sich in 25 Jahren verändert.“ Durch den Aufbau von Kinderkrippen war eine frühere Unterbringung in Einrichtungen möglich. Fortan ging es auch um Themen wie Bindung oder den sanften Übergang in die Kinderkrippe. Die Kurse haben sich mehr auf den Nachmittag verlagert und offene Angebote wie Cafétreffs wurden wichtig. Elisabeth Heckmeier ergänzt dazu: „Die Zukunft scheint sehr ungewiss, weil die Gegenwart in den letzten Jahren und aktuell so krisenbehaftet ist. In dieser Welt hoffnungsvoll Kinder zu begleiten ist eine Aufgabe mit vielen Fragen: Wie für und in Kindern Vertrauen stiften? Wie Kindern in einer komplexen Welt als Eltern gerecht werden? Wie Kinder befähigen mit Kompetenzen, die zukünftig gefragt sind?“

Die Gründungsmitglieder hatten die Idee, genau für diese und alle anderen Fragen, eine Anlaufstelle für Familien in einem Haus unter dem Dach der Kirchengemeinde zu sein. „Wir konnten klein beginnen und immer mehr wachsen“, denkt Inge Offenhammer an die Anfangszeit zurück. „Das Leben für die Familien und auch Kinder ist seither dichter geworden, sicherlich anstrengender, aber viele Frauen sind auch zufriedener, ihren Beruf weiter ausüben zu können – und das wirkt sich auch positiv auf die Kinder aus. Hier versucht das Familienhaus zu unterstützen und Erziehungskompetenz zu stärken. Das Thema „Bindung“ ist uns sehr wichtig, gerade wenn schon so kleine Kinder in Fremdbetreuung gegeben werden“, schildert Lisa Nikol-Eryazici die gesellschaftliche Veränderung in den Familienstrukturen.

Mit dem Einzug der sozialen Medien komme nun noch eine weitere Herausforderung hinzu. „Einerseits scheint durch social Media und andere zunächst nützliche Plattformen, die freie Wissenspalette, auch rund um das Thema Erziehung, schier endlos. Andererseits führt dieser „Dschungel“ an Informationen, Meinungen und teils künstlich aufpolierten Selbst- bzw. Familiendarstellungen auch zu viel Unsicherheit der jungen Mütter und Väter.“, berichtet Caroline Gibisch aus ihrem Beratungsalltag. „Aber die Flut an Infos fürs “richtige” Erziehen fordert eine hohe Urteilskompetenz und kann den eigenen inneren Kompass auch durcheinanderbringen. Da gilt es die Konzentration und Orientierung von Eltern auf das, was sie wirklich wollen und was ihnen wichtig ist, zu stärken“, unterstreicht auch Elisabeth Heckmeier.

Alle vier Gesprächspartnerinnen berichten durchweg davon, dass das Evangelische Familienhaus für sie ein lebendiger Begegnungsraum ist, der für junge Familien zu einem Anker werden kann. „Ein Ort an dem ehrlicher  Austausch unter Mamas möglich ist und der durch die herausfordernde Elternzeit trägt. Das Verbundensein, das im und durch das Familienhaus möglich wird und die Begegnungen – ein Geschenk!“ so fasst es eine Gesprächspartnerin zusammen, die selbst als Mutter und Teilnehmerin das Familienhaus kennenlernen durfte. Eine Segensgeschichte.

Wir wünschen dem Familienhaus weiterhin alles Gute und hoffen, dass auch in Zukunft diese wichtigen Angebote für Familien in der Stadt Lauf angeboten werden können.

Das Interview führte Diakon David Geitner

Das Evangelische Familienhaus lebt von Spenden und freiwilligen Zuschüssen.

Wenn Sie spenden wollen, freuen wir uns.

Sie wollen uns dauerhaft als Partner unterstützen? Dann kommen Sie gerne auf uns zu und wir finden ein passendes Angebot für Sie und ihre Firma.

Kirchenvorstand vollzählig: Wir haben unsere Päpste 2024-2030!  

Weißer Rauch musste am Wahltag nicht aufsteigen. 17 Personen kandidierten zur Wahl. Davon wurden 10 direkt gewählt. Am Auszählungsort St. Jakob stand das Wahlergebnis bereits um 17 Uhr fest:   

Jutta Schmitt, Jane Dubrikow, Joachim Wartha, Heiko Brandt, Thorsten Franke, Hans-Helmut Heller, Annemarie Wiehler, Veronika Strittmatter (Wahlbezirk 2 Günthersbühl), Melanie Pförtner (Wahlbezirk 3 Dehnberg) und Therese Stübinger wurden in dieser Reihenfolge direkt gewählt.

Die Wahl wurde innerhalb der Frist nach der Veröffentlichung nicht angefochten und ist somit rechtskräftig.  

In der ersten konstituierenden Sitzung am Donnerstag, den 14.11. wurden nach verschiedenen Überlegungen folgende Kandidatinnen und Kandidaten nachberufen: Bernd Beyer, Matthias Seybold, Michael Steeger. Als Ersatzmann berät Hans Walter mit. Die Kandidaten Kai Dorlöchter, Roland Kraft und Matthias Klein möchten auf eigene Entscheidung an der Kirchenvorstandarbeit vorerst nicht teilnehmen.

Außerdem hat der neue Kirchenvorstand beschlossen, in der Amtsperiode 2024-2030 wieder als sogenannter „Erweiterter Kirchenvorstand“ zu tagen. Das bedeutet, dass weitere Kandidatinnen und Kandidaten eingeladen werden und beratend an den Sitzungen und auch an den Ausschüssen teilnehmen können. Geborene Mitglieder sind die vier PfarrerInnen der Kirchengemeinde. Die Diakonin Laschtowitz nimmt beratend teil.

1276 von 6125 wahlberechtigten Gemeindemitgliedern haben ihre Stimme abgegeben. Genauer gesagt: 685 weibliche und 529 männliche WählerInnen. Die Wahlbeteiligung blieb gegenüber 2012 nahezu unverändert bei 20,83%. Leider mussten 65 Stimmzettel als ungültig aussortiert werden. 54 legten ihrer Briefwahl keinen Wahlaus bei und konnten daher nicht identifiziert werden. 10 Wahlbriefe trafen zu spät ein. Ein Stimmzettel war falsch ausgefüllt.  

Details zur Wahl finden Sie in dem älteren Artikel.

Herzliche Einladung: Am 1. Advent wird der neue Kirchenvorstand in einem Gesamtgottesdienst um 10 Uhr in der Johanniskirche eingeführt und der bisherige Kirchenvorstand verabschiedet.