CVJM in Action: Abenteuer in Pegnesien – Schnitzeljagd trotz Lockdown

Langweilige im Lockdown? Wie wäre es mit einer abenteuerlichen Schnitzeljagd ins unbekannte Land Pegnesien? Dort wurde ein idyllisches Dorf ausgeraubt, von einer unheimlichen riesigen Kreatur … Die Bewohner sind verzweifelt! Seid Ihr mutig genug den Kampf aufzunehmen? Auf Euch warten Abenteuer, Rätsel und Entdeckungen, neue Freunde und fiese Monster.

Für diese Expedition braucht Ihr ein Smartphone mit GPS, die App Actionbound und ungefähr 90 Minuten Zeit. Und dann könnt Ihr Euch ins Abenteuer stürzen, wann immer Ihr wollt! Aber geht auf keinen Fall alleine! Am besten seid Ihr eine Gruppe von 2-5 Abenteurern (Familienverbund oder 2 Haushalte) ab 6 Jahren und habt mindestens einen Erwachsenen dabei. Los geht es auf dem Pegnitzsteg hinter dem Edeka Center. Alles wichtige findet Ihr unter dem Link https://de.actionbound.com/bound/pgb

Linn und Tilman Zitzmann wünschen viel Spaß! Euer CVJM Lauf

St.Martin auf der Spur: Stationenwege für Familien

Habt ihr Lust, St.Martin auf die Spur zu kommen? Dann folgt den roten Stoffstreifen und den Hinweisschildern und schaut euch um im Licht eurer Laternen: vielleicht könnt ihr wie St.Martin Menschen und Tiere entdecken, denen man Gutes tun und ein bisschen Licht weitergeben kann.

In verschiedenen Stadtteilen und Dörfern von Lauf findet ihr (vom Samstag, 7.11 bis Sonntag, 15.11) solche kleinen Martinswege mit Spielideen, Gedankenanstößen und Liedern. Wo genau seht ihr unten. Aber vielleicht entdeckt ihr die Spur von Martin ja auch von alleine. (Oder ihr schaut euch unten die Stationen “online” an.)

Den Familiengottesdienst zu St.Martin in Günthersbühl mussten wir leider absagen. Dafür wird es auch in Günthersbühl einen Stationenweg geben und die Inspiration für die Inhalte des Stationenwegs stammt vom Günthersbühler Vorbereitungsteam. Vielen Dank dafür!


Die Startpunkte

  • Altstadt: Start an der Kirchentür Johanniskirche
  • Lauf Links und Lauf West: Start beim Schaukasten Christuskirche
  • Kotzenhof: Start beim Spielplatz gegenüber dem Gemeindezentrum St.Jakob
  • Heuchling: Start zwischen KiGa-Heuchling und Friedhof Heuchling
  • Musikerviertel: Start am Spielplatz
  • Günthersbühl: Kirche Günthersbühl

Die Lieder

“Ich geh mit meiner Laterne”
“Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind”
“Ein bisschen so wie Martin”

Die Stationen “online”

Wenn ihr lieber nur mal zu Hause “reinschauen” wollt oder eure eigene Strecke mit den Stationen finden wollt, dann findet ihr hier die Stationen zum Herunterladen. Viel Spaß!


Gerne könnt ihr euch mit Rückmeldung, Anregung oder Fragen melden bei: Vikarin Friederike Hoffmann

Von Kindern, Jesus und dem Lagerfeuer: Rückblick auf die ökumenischen Kinder-Bibel-Action-Tage Anfang der Herbstferien

Es war trotz Abstand, Maske und Lüften für alle nochmal ein „Auftanken“ kurz vor dem Lockdown: das Singen in der Kirche, die Gemeinschaft in kleinen Gruppen, die Spiele, die Freude und das Engagement der jugendlichen Gruppenleiter, die selbstgedrehten kleinen Filme, das Basteln, die kleine Rallye, das Lagerfeuer am Abend im Hof. Vielleicht war es gerade auch das Wissen darum, dass solche Tage nicht selbstverständlich sind, die alles um so intensiver haben werden lassen.

Im Zentrum der drei Tage standen Geschichten von Jesus: Die Geschichte von Jesus, wie er mit seinen Jüngern am Feuer sitzt, Kinder dazu kommen wollen, aber von den Jüngern weggeschickt werden, bis Jesus sagt: „Kommt zu mir alle, die da außen stehen“. Dann die Geschichte, wie sich Jesus zu einer ganz in sich gekrümmten Frau hinabbeugt, sie berührt und sie segnet, sodass die Frau sich wieder strecken kann. Und schließlich die Geschichte von zwei bedrückten Jüngern, für die alles sinnlos zu sein scheint nach dem Tod von Jesus; bis ihnen klar wird, dass Jesus selbst sie auf ihrem Weg nach Emmaus begleitet hat, Jesus sie nicht allein lässt.

Alles drei Geschichten von Menschen, die bedrückt sind und die schließlich doch wieder nach vorne schauen können. Auch wir werden manchmal weggeschickt oder irgendjemand hat mal wieder keine Zeit für uns; auch wir kennen es, dass uns etwas niederdrückt und krümmt; auch wir haben manchmal das Gefühl ganz allein und traurig zu sein. Wie viel weniger sieht man eigentlich, wenn man gebeugt geht? Und wie fühlt sich so ein gebeugter Rücken an? Und wie ist es, wenn andere einem ausweichen?

Und wie fühlt es sich dagegen an, wenn man den Blick wieder hebt? Wenn man eine neue Mitte findet, die einen immer wieder aufstehen lässt, wie das kleine Stehaufmä(d)nnchen? Wenn man wieder nach vorne schauen kann? Es sind diese beiden Seiten in den Geschichten von Jesus, die gut tun und Mut machen: dass Jesus das Belastende nicht verdrängt und zugleich zu sich ruft, segnet, aufrichtet und begleitet.

Und da gibt es dann auch keinen Grund, den Mut zu verlieren und das Feuer auszulöschen, selbst wenn es in einem mal nicht ganz so fröhlich tanzt. Das Licht der kleinen selbstgebastelten Kerzen sollen uns daran erinnern: Jesus ist bei uns, egal wo wir hingehen und wie es uns geht.

Oder mit einem viel gesungenen und mit viel Elan getanzten Lied gesagt: „Bist du groß oder bist du klein oder mittendrin: Gott liebt dich. Gott liebt dich, wenn du lächelst, Gott liebt dich, wenn du weinst, Gott liebt dich, wenn du müde bist, Gott liebt dich, wenn du träumst.“

Konfirmationen 2020. Was ganz besonderes.

Konfirmation im Sommer. Das gab es wohl noch nie in Lauf. Doch besondere Zeiten fordern besondere Konfirmationen. Und so konfirmieren die Laufer Konfirmanden 2020 eben erst einige Monate später als sonst üblich — beginnend mit einem Teil vom Sprengel II.

Ob das cool war, so eine extra lange Konfizeit? Nein und ja, sagen die Konfis. Schon irgendwie besonders. Auf der anderen Seite ist für einige leider dann auch die Freizeit ausgefallen und einige Treffen. Das war schade und insgesamt war für viele Familien die Zeit mit Homeschooling und Co. nicht leicht. Und doch können die Konfis auf eine schöne Zeit zurück schauen: sie haben viel Spaß gehabt, viel mitgenommen und sind im Glauben gewachsen.

Gottes Segen richtet sich nicht nach der Jahreszeit.

Konfirmation Johanniskirche

Die Konfirmationen und die Feiern werden in jedem Fall auch jetzt im Sommer sehr schön und festlich: in der Johanniskirche, der Christuskirche und bei gutem Wetter sogar auch in einem Obstgarten in Günthersbühl. Natürlich mit Abstandsregeln und teils mit Maske, in kleineren Gruppen und das Abendmahl mit sogenannten “Einzelkelchen” in Schnapsglasgröße – aber so eine Konfirmation bleibt in Erinnerung! Und die Hauptsache bleibt: das JA zu Gott und Gottes JA zu uns.

So wünschen wir den Konfirmanden und ihren Familien alles Gute für den Sommer und eine schöne Konfirmation!


Die Konfirmationstermine 2020:

  • Samstag, 18.07., 10 Uhr in der Johanniskirche: Sprengel II (Jolina B., Maxime L., Kilian P., Maximilian W., Philipp F.)
  • Samstag, 01.08., 10 Uhr in der Johanniskirche: Sprengel II (Johannes A., Lucie H., Linda H., Louis M., Nikolai S., Kevin S.)
  • Sonntag, 02.08., 9.30 Uhr im Obstgarten Günthersbühl bzw. bei schlechtem Wetter Johanniskirche: Sprengel II Günthersbühl (Leonie R., Nina R., Marcel S., Dustin S.)
  • Samstag 08.08., 10 Uhr im Garten St.Jakob bzw. bei schlechtem Wetter Johanniskirche: Sprengel II (Helene H., Lars H., Annika M., Hendrik P., Timon W.)
  • Samstag 12.09., 10 Uhr bzw. 14.30 Uhr in der Johanniskirche: Sprengel III
  • Sonntag 13.09, 9 Uhr in der Christuskirche: Sprengel IV
  • Sonntag 13.09 in der Johanniskirche: Sprengel I

Wichtelgottesdienst im Garten am 12.Juli, 16.00 Uhr

Die Sonne scheint, jede Familie sitzt auf ihrer Decke, die Vögel zwitschern und wir singen: “Einfach spitze, dass du da bist!” So sieht Wichtelgottesdienst mit Abstandsregeln aus. Kein Problem.

Miriam tanzt vor Glück: das Volk Israel ist vor den Ägyptern geflohen und endlich frei! Auch wir haben wieder viel mehr Freiheiten und werden einen ordentlichen Jubeltanz veranstalten. Und damit die Freiheit auch richtig gut funktioniert, schenkt Gott Mose schon kurze Zeit darauf Regeln und Gebote zum Zusammenleben.

Und so haben auch wir Regeln, um unsere Freiheiten zu bewahren: die Decken liegen mit Abstand auseinander und jede Familie muss dafür sorgen, dass auch die Kinder die Decken während dem Gottesdienst auf den Decken bleiben.

Wir helfen natürlich auch kräftig dazu, indem es den ganzen Gottesdienst mit Liedern und Basteln spannend bleibt.

Herzliche Einladung!

Wann? Am Sonntag, den 12.Juli um 16 Uhr
Wo? im Garten von St.Jakob (bitte über den normalen Haupteingang reinkommen)
Wirklich? bei schlechtem Wetter muss der Gottesdienst leider ausfallen – aber so weit kommt es erst gar nicht =)

(Bei zu großem Andrang machen wir den Gottesdienst um 16.40 Uhr einfach nochmal und bis dahin haben Ihre Kinder eine Spielplatzzeit gewonnen.)

Kindergottesdienst Christuskirche – in der Corona-Zeit Online

Jesus spricht: Lasst die Kinder zu mir kommen!

Markus 10,14

Kinder spüren und erleben Gott auf eine ganz besondere Weise.
Gemeinsam entdecken wir im Kindergottesdienst Geschichten aus der Bibel, basteln und spielen, singen und beten mit einfachen Liedern und Worten.

Wer: Kinder in verschiedenen Gruppen (nach Alter)
Wann: sonntags online parallel zum Hauptgottesdienst um 10.30 Uhr

Den aktuellen Kindergottesdienst findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Osterbrief unserer Gemeinde mit Osterandacht

Liebe Kirchengemeinde Lauf,

Osterhäschen aus meiner Familie

Ostern fällt trotz Corona nicht aus. Wir rufen uns zu—per Postkarte, Telefon, Internet, auch über den Gartenzaun oder auf dem Balkon:

„Der Herr ist erstanden“ — „Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Dieser Zuruf bleibt gültig, auch wenn Gottesdienste und Veranstaltungen wegen Corona zum ersten Mal seit 1990 Jahren ausfallen müssen. Sogar den BLICK konnten wir nicht mehr austragen lassen. Deshalb grüßen wir Sie herzlich mit dieser Post zum Osterfest und wünschen Ihnen Gottes Segen, Gesundheit und einen guten Mut! Vieles in unserer Kirchengemeinde macht Mut und nicht alles ist digital! 

Viele Ältere unter Ihnen haben erleben dürfen, wie Glaube durch so manche schwere Zeiten hindurchgetragen hat. Und wir sind überzeugt: mit Solidarität, Liebe und Aufmerksamkeit für unsere Nächsten werden wir auch diese Zeit bestehen. Darauf hoffen wir, dafür beten wir, dafür setzen wir uns als Christinnen und Christen ein. Besonders in der Karwoche und an Ostern.  Bleiben Sie/bleibt gesund und behütet von Gottes gutem Segen!

Mit herzlichen Grüßen und der Hoffnung auf ein Wiedersehen!

Jan-Peter Hanstein, Lisa Nikol-Eryazici, Thomas Reuß, Thomas Hofmann, Friederike Hoffmann, David Geitner, Silke Kupper, Karin Kempf, Dagmar Weber und Susanne Zorell-Huscke


Ostern fällt nie aus!

– eine kleine Andacht

Liebe Leserinnen und Leser,

zum ersten Mal ist Ostern in meinem Leben anders. Sonst ist Ostern die Zeit der stillen dunklen Passionsgottesdienste, die schließlich hineinmünden in ein helles und strahlendes Halleluja. Ostern – das kennen wir als Fest des Frühlings, des Lebens, des Lichts. Da suchen Kinder bunte Ostereier bei den Großeltern. Die Osterferien sind auch eine Gelegenheit zum Auspannen.

Lamm mit Mundschutz

Wie anders ist dieses Jahr 2020! Oma und Opa bleiben zu Hause, sie dürfen nicht besucht werden. Freunde bleiben allein. Die Kleinfamilie muss mit sich selbst auskommen. Über allem eine Stille, die ich nicht als wohltuend empfinde, sondern als bedrohlich. Fast möchte ich pfeifen wie ein Kind im Keller. Dass es nicht so ruhig ist. Die Nerven sind schon langsam etwas angegriffen. Erholung ist etwas ganz anderes als dieses bange Warten – dass die Gefahr irgendwie vorüberzieht und uns und unsere Lieben verschont. Im Fernsehen, wenn Ärzte und Pfleger verzweifelt um das Leben von Tausenden ringen, sind wir zum Zuschauen verdammt.

Wir reden über Kontaktsperre, Ausgangs- und Versammlungsverbot. Quarantäne … darin steckt die Zahl 40 – quarantaine de jours – 40 Tage mussten Schiffe vor der Hafeneinfahrt ausharren, wenn auf ihnen eine Seuche ausgebrochen war. Wir aber ahnen, dass unsere Isolation noch viel länger dauern könnte als nur bis zum 19. April. In diesem Jahr ist nichts wie gewohnt. Und wer weiß, was uns nächstes Jahr erwartet?

Zwei von Jesu Jüngern gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa sechzig  Stadien entfernt; dessen Name ist Emmaus.

Lk 24

Was aussieht wie ein Spaziergang, ist in Wirklichkeit eine Flucht. Nichts war mehr so wie die Jünger es gewohnt waren. Jesus ist tot. Und die Gemeinschaft auseinandergefallen. Jeder für sich. Hier sind wenigstens zwei unterwegs. Wie ein Paar. Sie gehen auf Distanz. Zumindest mal eine Tagereise weit. Nach Hause, weg aus der großen gefährlichen Stadt Jerusalem.

„Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs?“ Da blieben sie traurig stehen.

Immerhin interessiert sich einer. Jetzt können sie ihm ihr Leid klagen. Wie enttäuscht sie sind. Wie sinnlos plötzlich alles erscheint. Und im interessierten Nachfragen des Fremden wird es ihnen plötzlich leichter.

 „Musste dies nicht alles geschehen“?

fragt er. Sie spüren, wie es leichter wird, wie sie mehr Luft bekommen. Als der Fremde sich verabschieden will, halten die beiden ihn auf:

Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.

Wenn wir aufgeben, nicht mehr glauben können, nur noch wegwollen, kann es sein, dass Jesus ganz unerkannt und sachte mitgeht. Mir sagt diese Geschichte der Jünger von Emmaus, dass Ostern niemals ausfällt. Manchmal brauchen wir ein wenig länger, bis wir erkennen, was jetzt im Leben zählt, ja was Leben überhaupt ist. Dass Formen und Liturgien nur Hilfsmittel sind – aber ich selbst Ostern erleben muss mitten in meiner Angst und Sinnlosigkeit!

Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?

Ja – wir leben in Tagen des erzwungenen Innehaltens – und spüren in uns den Impuls, all dem irgendwie zu entfliehen. Ich wünsche Ihnen Erlebnisse, die diesen Stillstand des Lebens für Momente durchbrechen: den Anruf der Enkelkinder, des Freundes, der Freundin, Menschen, die aus der Ferne sagen: Wir sind dir nah. Den Spaziergang zu zweit oder allein. Begleitet von Gott. Wo zwei oder drei zusammen sind! Das Licht der Osterkerze im eigenen Fenster. Den Klang der Osterglocke, die ruft:

Christ ist erstanden – drum lasst uns alle froh sein!

Frohe Ostern – und bleiben Sie von Gott behütet!

Ihr Pfarrer Jan-Peter Hanstein

Corona-Prävention und Familienhaus

Auf Grund der KiTa- und Schulschließungen in Bayern, haben wir beschlossen, dass auch alle unsere Kurse und Einzelveranstaltungen ab Montag, 16.03.20 bis zu den Osterferien (einschließlich 5. April) präventiv wegen des Coronaviruses nicht stattfinden! 

Über die Veranstaltungen in den Osterferien (Ferienbetreuung) entscheiden wir Ende nächster Woche. 

Was nach den Ferien ist, werden wir sehen….

Wir halten Euch auf der Homepage auf dem Laufenden. 

Bleibt gesund! Hoffen wir, dass diese drastischen Maßnahmen das Virus eindämmen. 

Euer Familienhaus