Richtigstellung zum Bericht der PZ „Gebetsrufe hallen durch Lauf“

Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Ps 34,15

In dem Artikel der Pegnitzzeitung vom Donnerstag 30.4. mit dem Titel „Gebetsrufe hallen durch Lauf“ wurde der von der Stadt genehmigte öffentliche Gebetsauf der DITIB Moschee im Interview mit örtlichen Moscheevorständen vorgestellt.

Ein Mitglied dieses Vorstands wurde zitiert: „Es ist eine gemeinsame Aktion mit der evangelischen Kirche. So wie die Glocken um 19 Uhr länger läuten, rufen wir öffentlich zum Gebet auf, als Ausgleich für die geschlossene Moschee und die fehlende Gemeinschaft“.

Diese Aussage können wir in dieser missverständlichen Form nicht stehen lassen.

Zwar hat unsere Beauftragte für Interreligiösen Dialog Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici in einem persönlichen Gespräch vor einigen Wochen Verständnis für diese gutgemeinte Aktion geäußert. Denn für die Muslime fallen wie auch in den christlichen Gemeinden alle Gottesdienste und Veranstaltungen im Ramadan aus.  

Richtig gestellt werden muss aber, dass aus diesem Gespräch keine gemeinsame Aktion mit der evangelischen Kirchengemeinde Lauf entstanden ist. Ein gemeinsamer öffentlicher Gebetsaufruf konnte auch nicht im Kirchenvorstand beschlossen werden, da kein Antrag vorlag und wir von dieser Aktion erst aus der Zeitung erfahren haben. Deshalb ist auch unser Abendläuten um 19 Uhr nicht verändert worden. 

Dennoch sehe ich den öffentlichen Gebetsruf der Muslime zeitgleich mit unserem Abendläuten als ein wichtiges Zeichen. Denn im Ramadan beten unsere muslimischen Mitbürger verstärkt um Frieden, Heilung von der Corona-Krankheit und Überwindung von Ungerechtigkeit und Hunger. Auch wenn Christen und Muslime nicht zum gleichen Gott beten – fühlen wir Christen uns in diesen Anliegen verbunden.

Paulus schreibt: Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet! Röm 12,12

Wir wünschen unseren muslimischen Nachbarn weiterhin einen gesegneten Ramadan.

Pfarrer Jan-Peter Hanstein

Vorsitzender des Kirchenvorstands der Evang. Luth. Kirchengemeinde Lauf

(Wieder)-Öffnung der Kirchen für Gottesdienste?

Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus haben unser kirchliches Handeln in den letzten Wochen schwer beeinflusst und stark eingeschränkt. Besonders bedrückend waren die Osterfeiertage ohne Möglichkeiten, miteinander Gottesdienste zu feiern. Auf der anderen Seite war auch eine große Kreativität im Umgang mit der Situation zu verspüren, eine positive Kreativität, die ganz neue Kräfte und Beziehungen entstehen ließ – Danke für alles Engagement an dieser Stelle! Vor allen unsere Online-Angebote wie den Livestream-Gottesdienst haben wir in kürzester Zeit ausgebaut und zugänglich gemacht. Dieses Programm und viel andere analoge Ideen wurden auch sehr gut angenommen und weithin gelobt.

Testlauf Hersbruck bei einer Pfarrkonferenz – wird es so in der Johanniskirche Lauf einmal aussehen?

Sie haben es bestimmt schon gehört und gelesen: Sicherlich freuen wir uns darüber, dass nach aktuellem Stand Gottesdienste ab dem 4. Mai wieder möglich sein sollen. Sonntagsgottesdienste, Andachten, Taufen, Trauungen und wohl auch Trauerfeiern sind in Kirchengebäuden wieder denkbar.

Allerdings nur unter Einhaltung von Rahmenbedingungen, die voraussichtlich am morgigen Dienstag, 28. April im Landtag beschlossen werden. Dazu zählen sicherlich strenge Vorgaben bezüglich der Abstände zwischen den Gottesdienstbesuchern, eine Maskenpflicht, eine maximale Teilnehmerzahl, eventuell die Sperrung der Emporen usw. Im Augenblick sind die Details noch nicht gänzlich bekannt.

Bei einem Testlauf sah das bei der Pfarrkonferenz in Hersbruck so aus wie auf dem Bild rechts …

Für die Kirchengemeinde Lauf hat der Kirchenvorstand am letzten Donnerstag, den 23.4. beschlossen, den Wunsch nach Gottesdiensten nicht über die vom Gesetzgeber geforderte Sorgfalt bei der Planung und Durchführung von Gottesdiensten zu stellen. Die Rahmenbedingungen dienen dem Schutz der Gottesdienstteilnehmer, und als Kirchengemeinde sind wir für deren Schutz verantwortlich.

Im Kirchenvorstand Lauf und Dehnberg haben wir uns deshalb bereits dahingehend verständigt, dass erst dann in einer unserer Kirchen Gottesdienst gefeiert wird, wenn ein schlüssiges und umsetzbares Konzept für die Durchführung dem Kirchenvorstand vorgelegt und beschlossen wurde. Dieses Konzept wird auch zur Kenntnis vom Dekan gegengelesen. Auch das Gesundheitsamt möchten wir einbeziehen.

Für jeden Kirchenraum bzw. für die unterschiedlichen Gottesdienstformen (Andachten, Kasualien) müssen jeweils eigene Konzeptionen erstellt werden. Aus naheliegenden Gründen wird in Lauf für die Johanniskirche zuerst eine Konzeption erarbeitet. Auch bei auf Taufen und Trauungen ist zu klären, wie das Abstandsgebot mit der Nähe bei der Segenshandlung in Einklang zu bringen ist. Außerdem macht es kaum Freude, wenn in der momentanen Lage nur in der Kleinstfamilie gefeiert werden kann.

Natürlich ist der Gottesdienst unverzichtbar für unseren Glauben, er ist theologisch gesehen das sichtbare Zentrum der Gemeinde. Gottesdienst hat aber vor allem die Gemeinschaft im Blick, das gemeinsame Singen und Beten, die Nähe zueinander, die Teilhabe am Gegenüber. Durch die strengen Auflagen werden diese Aspekte des Gottesdienstes aber erheblich erschwert bis dahin, dass manchen Besuchern der Eintritt in die Kirchen komplett verwehrt werden muss, damit die Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten wird. Manche haben mir schon gesagt, dass sie unter diesen Bedingungen lieber beim Livestream-Gottesdienst sicher zu Hause beliben werden.

Deswegen werden wir alles sorgfältig prüfen und erarbeiten, ob und wie Gottesdienste bei uns wieder möglich sind. Bei allem Verständnis für die Sehnsucht nach physisch erlebbaren Gottesdiensten: dafür brauchen wir als Verantwortliche der Kirchengemeinde Zeit. Vor Pfingsten wird das nicht möglich sein. Lassen Sie uns deshalb gewissenhaft und besonnen und mit der gebotenen Ruhe die ersten Schritte gehen. Nicht alle Spielräume, die uns als Kirche der Gesetzgeber ermöglicht, müssen wir auch ausnutzen. Vielmehr gilt:

Prüft (erstmal) alles und (nur) das Gute behaltet.

1.Thessalonicher 5:21

Sie werden von uns in der Kirchengemeinde Lauf an dieser Stelle, per Newsletter und dem Gemeindebrief BLICK für Juni/Juli umfassend über die Kirchenöffnung informiert werden. Uns allen noch viel Geduld und Vertrauen in die Zukunft unter dem Segen Gottes und leben Sie sicher!

Es grüßt Sie im Namen

des Kirchenvorstands Lauf und Dehnberg, von Dekan Tobias Schäfer und den Hauptamtlichen in Lauf,

Ihr Pfarrer Jan-Peter Hanstein, Vorsitzender des Kirchenvorstands

Laufer Corona-Mutmachlied

Nicht dem Virus Corona, sondern unserm Herrn mit der Dornenkrone gehört die Welt!

Das Mutmach-Lied kann man jetzt auch bebildert, als Musik-Video erleben. Besuchen sie auf YouTube den Kanal „Pfarrer Thomas Hofmann“ oder klicken Sie HIER !

Schon nach zwei Tagen im Netz hat es 1400 Klicks und viele dankbare Rückmeldungen erhalten. Möge Gott es zur Ermutigung gebrauchen – geben Sie es gern weiter!


Als Ostergeschenk an alle, als Bekenntnis der Hoffnung in Zeiten der Corona-Krise, kann man hier das selbst produzierte Lied als mp3 hören (Klick aufs Play-Dreieck) oder auf das eigene Gerät bekommen.

(Zum Herunterladen für Ihr Gerät klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf folgenden Musik-Balken und dann im Menü-Kasten mit der linken Maustaste auf die Zeile „Audio speichern unter …“)

Lied-mp3: ER trägt die Krone (Nein, nicht Corona gehört die Welt).
Text und Musik: 28.3.2020 Thomas Hofmann. Alle Rechte beim Urheber.

„Wir freuen uns, wenn Sie es auch anderen empfehlen oder schicken – und so helfen, es zu verbreiten wie das Licht der Osterkerze“, sagen die Musiker. Gern gegen eine kleine Spende an den von der Krise gebeutelten Sozialverein SCH-LAU e.V.

„Die Ideen zum Lied kam mir in der Woche vor meinem Gottesdienst. Zur Melodie fügte sich Strophe um Strophe“, berichtet Pfarrer Thomas Hofmann dankbar, der schon gelegentlich als Songwriter tätig war.
Jetzt haben es Michael Holzwarth, Siegfried Girgner und Pfarrer Thomas Hofmann – wegen der Corona-Auflagen dezentral zu verschiedenen Zeiten – als „Wohnungs-Studioversion“ eingespielt.*


Der Text zum Mitsingen

1. Vor Bildschirmen meist Konsternierte,
Statistiker zähl‘n Infizierte.
Wir fühl‘n uns unsichtbar bedroht.
Wenn Sorgen ums Dasein uns quälen,
vielleicht Intensiv-Betten fehlen,
beschleicht so manchen Angst vorm Tod.

Refrain:
Nein, nicht Corona gehört die Welt!
ER trägt die Krone, mein Freund und Held,
der zweifelsohne sich zu mir stellt: Jesus.
Nein, nicht Corona gehört die Welt!
Der treu mein Leben in Händen hält,
zahlte am Kreuz ja das Lösegeld: Jesus.

2. Vom Schuften, Rennen und Stressen
war’n viele doch wie besessen.
Das Leben kreiste um die Pflicht.
Was ließ den Alltag vergessen?
Nur Partys, Trinken und Essen?
Doch festen Halt gab uns das nicht.   -> Refrain

3. Die Krise stellt uns die Frage:
Wie geh’n wir um mit der Lage?‘
Denkt bald schon jeder nur an sich?
Statt Hamsterkäufen, Gerüchten:
Lernt, auf euren Dickkopf verzichten!
Ein Helfen, ein Anruf freut auch dich.

Nein, nicht der Ich-Sucht gehört die Welt!
Jesus am Kreuz zahlt das Lösegeld.
Er zeigt uns, wie man zusammenhält: Jesus.

(Bridge:)
Wer nach Hilfe fragt: / Du hast zugesagt, / dass Du retten willst.
Darum kommen wir / heut noch hin zu Dir, o Herr!
Ruf Dich täglich an, / auch wenn irgendwann / diese Not vergeht.
Denn wer Dir gehört, / Deine Worte hört, ist Dein.

Nein, nicht den Ängsten gehört die Welt!
Ruft doch zu Gott, unserm Herrn und Held!
Beten wir, dass ER die Nacht erhellt: Jesus.
Nein, nicht den Ängsten gehört die Welt!
Der treu mein Leben in Händen hält,
zahlte am Kreuz ja das Lösegeld: Jesus!

Rechtshinweis: Download, Verbreitung und Ausstrahlung als unveränderte mp3 frei, ebenso Nachspielen in Gottesdiensten. Alle Urheberrechte beim Verfasser.

* DANKE an unsern Gott und an musikalische Freunde:
Keyboards, Aufnahme, Co-Arrangements und Mix: Michael Holzwarth
E-Gitarre und Co-Arrangements: Siegfried Girgner
Gesang, Schlagzeug, Background Vocals und etwas Akustikgitarre: Thomas Hofmann

329. Newsletter des Sozialministeriums Bayern – Allgemeine Informationen zur Kindertagesbetreuung – Coronavirus

(COVID-19) – Betretungsverbot Hintergrundinformationen für Kindertageseinrichtungen- Stand 14.3.2020

Kommentar: Momentan ist eine Betreuung von Kindern, deren Eltern eine systemrelevante Tätigkeit ausüben, in einer städtischen Betreuungsgruppe geplant. Informationen dazu weiter unten.

Eltern unserer evangelischen Einrichtungen, die Fragen haben bzw. deren Kinder unter das Betreuungsverbot fallen, können sich heute Sa 14.3. von 14.30-16.30 Uhr und Montag 16.3. von 9.00 – 11.00 Uhr bei der Hotline der Kirchengemeinde 0176-54274650 melden.

Die Stadt Lauf steht heute Sa10 – 14 Uhr und während der Rathaus Öffnungszeiten unter 09123-184220 für Fragen zur Verfügung.

Susanne Huscke

Verwaltungsleiterin Evangelische Kindertagesstätten, Kirchengemeinde Lauf

Alle aktuellen Infos finden Sie hier. Elterninformation:
Auf den Infobrief für die Eltern wird hingewiesen. Sie finden die jeweils aktuelle Fassung –auch auf Englisch, Französisch und Italienisch – unter: 

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Die Zahl der Erkrankungen am Coronavirus ist in den letzten Tagen in Bayern deutlich angestiegen. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt daher am 13. März 2020 in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Allgemeinverfügung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Heilpädagogischen Tagesstätten.
Danach dürfen Kinder vorerst bis einschließlich 19. April 2020 keine Kindertageseinrichtung oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Auch die Betreuung in der Kindertagespflege ist ausgeschlossen. Damit entfallen die regulären Betreuungsangebote. Für bestimmte Gruppen ist jedoch ein Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen.
Die Allgemeinverfügung gilt ab Montag, den 16. März 2020.

Ausnahme vom Betretungsverbot:

Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Hierzu zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. Für diese Kinder ist ein Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen. [Im heute versandten Elternbrief war die Lebensmittelversorgung noch nicht enthalten.]

Voraussetzung ist weiter, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen. In Fällen, in denen nur einer der beiden Erziehungsberechtigten im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, besteht keine Ausnahme vom Betretungsverbot, da dann der andere Elternteil die Betreuung übernehmen muss. Bei Alleinerziehenden genügt es, wenn der alleinerziehende Elternteil zur genannten Gruppe gehört.
Des Weiteren gelten folgende Voraussetzungen:

  • Das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,
  • das Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und
  • das Kind hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (die Liste der Risikogebiete ist tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html), oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet sind 14 Tage vergangen.

Die Erziehungsberechtigten dürfen – abgesehen von den dargestellten Ausnahmen – ihre Kinder nicht in die Einrichtung bringen. Der Rechtsanspruch auf Betreuung nach § 24 SGB VIII ist insoweit eingeschränkt.
Da die Verantwortung für die Beachtung des Betretungsverbots bei den Eltern liegt, sollte die Leitung zunächst alle symptomfreien Kinder aufnehmen, deren Erziehungsberechtigte glaubhaft versichern, dass die Voraussetzungen der Ausnahmeregelung gegeben sind. In Zweifelsfällen soll die Einrichtungsleitung von den Eltern eine Bescheinigung der Arbeitgeber (bei Alleinerziehenden des Arbeitgebers) oder bei Selbstständigen einen geeigneten Nachweis einfordern. Diese(r) muss spätestens am Tag, der auf die erste Aufnahme des Kindes folgt, vorliegen. Hierauf sind die Eltern am ersten Tag der Betreuung im Ausnahmefall hinzuweisen.

Modalitäten der Betreuung:

Grundsätzlich werden die Kinder, die die Einrichtung nach dieser Ausnahmeregelung besuchen dürfen, im Rahmen der gebuchten Betreuungszeiten und in der Einrichtung betreut, die sie gewöhnlich besuchen. Jede Kindertageseinrichtung und Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte muss bei Bedarf ein entsprechendes Betreuungsangebot zur Verfügung stellen. [KOM: Momentan ist in Lauf eine Betreuung von Kindern, deren Eltern eine systemrelevante Tätigkeit ausüben, in einer besonderen städtischen Betreuungsgruppe geplant.]
Bei der Betreuung ist – noch mehr als ohnehin schon – besonderer Wert auf die Beachtung der bekannten Maßnahmen des Infektionsschutzes zu legen. Insbesondere dürfen die bisherigen Gruppengrößen nicht überschritten werden. Vielmehr sollten möglichst kleinere Gruppen gebildet werden, um eine Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten.

Beschäftigte:

Mit der Allgemeinverfügung ist kein allgemeines Betretungsverbot für Beschäftigte verbunden. Im Einzelfall dürfen Beschäftigte Einrichtungen in folgenden Fällen jedoch nicht betreten (siehe 323. Newsletter):

  • Die Person hat sich mit dem Coronavirus infiziert.
  • Die Person hatte Kontakt zu einem bestätigt am Coronavirus Erkrankten und eine Erkrankung konnte noch nicht ausgeschlossen werden.
  • Die Person hat sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem der Risikogebiete aufgehalten und zeigt Erkrankungssymptome.

Im Übrigen ist den Anweisungen des örtlichen Gesundheitsamts Folge zu leisten.

Förderrecht:

  • Schließungen, die durch das Gesundheitsamt aufgrund von Erkrankungen oder Verdachtsfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus angeordnet werden, sind keine förderrelevanten Schließtage.
  • Sollten in Ihrer Einrichtung alle betreuten Kinder unter das Betretungsverbot nach der Allgemeinverfügung des StMGP fallen – also kein Kind die Einrichtung besuchen – wirkt sich eine Schließung nicht förderkürzend aus.
  • Sollte die Einrichtung auch nur von einem Kind besucht werden, das unter die oben beschriebene Ausnahmeregelung fällt, ist der Betrieb in angepasster Form aufrechtzuerhalten. Eine Schließung würde in diesem Fall als Schließtag gelten und ggf. förderkürzend berücksichtigt werden.


Anwendung auf Tagespflege:
Die dargestellten Regelungen gelten entsprechend für den Bereich der Kindertagespflege.

Elterninformation:
Auf den Infobrief für die Eltern wird hingewiesen. Sie finden die jeweils aktuelle Fassung –auch auf Englisch, Französisch und Italienisch – unter:

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Wir bitten, diesen Brief gut sichtbar im Eingangsbereich der Kindertageseinrichtungen auszuhängen und möglichst auch auf der Internetseite Ihrer Einrichtung zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Referat V 3 – Kindertagesbetreuung

KOMMENTAR: Alle diese Regeln gelten natürlich umeingeschränkt für unsere kirchengemeindlichen Kinderbetreuungseinrichtungen in Lauf.

14.3.2020 Jan-Peter Hanstein, geschäftsführender Pfarrer

Gospelkonzert Black and White 23. März 2021

Das geplante Konzert vom Dienstag, 24. März 2020 mit dem Laufer Gospelchor „Vocal Sound Of Praise“ und Deborah Wood, musste leider, aufgrund staatlicher Anordnung, entfallen. Bereits gekaufte Karten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Das Konzert wird  auf Dienstag, den 23. März 2021 verschoben.

Informationen zu Corona und Kindertagesstätten

Als freier Träger von Kindertagesstätteneinrichtungen können wir nicht unabhängig von kommunalen Behörden wie Stadt und Landkreis handeln. Daher finden Sie alle relevanten Informationen hier:

News Stadt Lauf

Bitte handeln Sie nach diesen Richtlinien als Eltern. Im Zweifel fragen Sie ihre Einrichtungsleiterin.

Jan-Peter Hanstein, Geschäftsführender Pfarrer