Lobpreisgottesdienst im Gemeindehaus Christuskirche

Sonntag, 25. Februar 2024 I 19.00 Uhr I Gemeindehaus Christuskirche

Prediger Klaus Brandt, Lauf

Thema: „Unser Vater im Himmel“ (Mt. 6,9)

Ruhige Bandmusik lädt zur Anbetung Gottes und zur persönlichen Aussprache mit Gebet oder Segnung ein.

Herzliche Einladung und Gottes Segen!

Für das LoGo-Team, Ihr Pfarrer Thomas Hofmann

Weltgebetstag 2024 …durch das Band des Friedens

Freitag, 1. März 2024 I 19.00 Uhr I Gemeindezentrum St. Jakob

Palästina ist das Land, aus dem der diesjährige Weltgebetstag kommt – lange ausgesucht bevor Krieg, Terror und Leid das Land erneut erschütterten. Es ist ein Land mit einer wechselhaften und konfliktreichen Geschichte, ein Land, das nicht zur Ruhe kommt, in dem Juden, Christen und Muslime auf engen Raum zusammenleben – eine Lösung nach friedlicher Koexistenz scheint kaum möglich.

Die palästinensischen Christinnen und Christen haben die Weltgebetsordnung erstellt. Nach dem schrecklichen Terrorangriff vom 7. Oktober und dem leidvollen Krieg, unter dem die Zivilbevölkerung so sehr leidet, wurde sie noch einmal überarbeitet.

Der Weltgebetstag in Lauf:

Freitag, 1. März, 19:00 Uhr im Gemeindezentrum St. Jakob

Wir laden in ökumenischer Verbundenheit herzlich ein zu diesem Gottesdienst und dem anschließenden Beisammensein am Freitag, 1. März um 19 Uhr im Gemeindezentrum St. Jakob

Kirche Kunterbunt

Sonntag, 3. März 2024 I 15.30 – 18.00 Uhr I Pfarrzentrum St. Otto

Eine Kirche, in die auch Pippi Langstrumpf aus der Villa Kunterbunt gerne gehen würde – das ist Kirche Kunterbunt. Mit diesem neuen Format von Kirche werden alle Generationen und v.a. junge Familien angesprochen.

  • Es ist kein Familiengottesdienst, bei dem man stillsitzen muss
  • Es ist ein Aktions-Nachmittag.
  • An verschiedenen Stationen können Jung und Alt gemeinsam basteln, Experimente machen, werken und spielen.


Bei einem kurzen Impuls wird die biblische Geschichte oder das christliche Thema kunterbunt und lebendig für Erwachsene und Kinder nahe betrachtet.


Wichtig ist uns außerdem die Zeit für Gemeinschaft bei einem kleinen Essen. Kirche Kunterbunt lebt Gastfreundschaft, ist generationenübergreifend, gibt Raum für Kreativität und will einen Zugang zum Glauben ermöglichen.

Kirche Kunterbunt Lauf ist ein Gemeinschaftsprojekt der

Evangelischen Kirchengemeinde Lauf, der katholischen Pfarrgemeinde St. Otto Lauf und des CVJM Lauf

Das Mitarbeiterteam freut sich auf Euer Kommen!

Gottesdienste an Weihnachten

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Lk 2,10b.11

Wir laden Sie herzlich zu unseren Weihnachtsgottesdiensten ein:

CVJM-Wiese

23. Dezember I 20.00 Uhr I Stille Stunde unterm Christbaum

St. Jakob:

24. Dezember I 16.00 Uhr I Weihnachtsgottesdienst mit Café Rooibos

26. Dezember I 17.00 Uhr I Christmas-Jazz-Gottesdienst

Johanniskirche:

24. Dezember I 15.00 Uhr I Familiengottesdienst Weihnachtssingspiel der Kinderchöre

24. Dezember I 17.30 Uhr I Christvesper mit den Laufer Stadtstreichern

24. Dezember I 22.00 Uhr I Christmette

25. Dezember I 09.30 Uhr I Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl

Christuskirche:

24. Dezember I 15.00 Uhr I Familiengottesdienst mit Krippenspiel

24. Dezember I 17.30 Uhr I Christvesper

Kunigundenkirche:

24. Dezember I 16.00 Uhr I Weihnachtsgottesdienst

24. Dezember I 17.30 Uhr I Weihnachtsgottesdienst

Günthersbühl:

24. Dezember I 17.00 Uhr I Weihnachtsgottesdienst in der Reithalle

Nikolauskirche Dehnberg
Dehnberg:

24. Dezember I 15.30 Uhr I Weihnachtsgottesdienst mit Johannis Brass

So, 24.12. 15-16 UhrFamiliengottesdienst an Heilig Abend
So, 24.12. 15-16 UhrWeihnachts-Singspiel der Kinderchöre
So, 24.12. 15:30-16:30 UhrWeihnachtsgottesdienst mit Johannis Brass
So, 24.12. 16-17 UhrWeihnachtsgottesdienst
So, 24.12. 16-17 UhrWeihnachtsgottesdienst mit Café Rooibos
So, 24.12. 17-18 UhrWeihnachtsgottesdienst in der Reithalle Günthersbühl
So, 24.12. 17:30-18:30 UhrChristvesper
So, 24.12. 17:30-18:30 UhrChristvesper mit den Laufer Stadtstreichern
So, 24.12. 17:30-18:30 UhrWeihnachtsgottesdienst
So, 24.12. 22-23 UhrChristmette
Mo, 25.12. 9:30-10:30 UhrGottesdienst mit Abendmahl
Di, 26.12. 17-18 UhrGottesdienst mit Christmas-Jazz

Friede auf Erden – ein Weihnachtsmärchen? 

Gottesdienst mit Podiumsgespräch in St. Jakob – nun zum Ansehen auf unserem Youtube-Kanal

Mit Musik von Gerd Bauer

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat viele unserer Vorstellungen vom Frieden ins Wanken gebracht. Galt jahrzehntelang für Christinnen und Christen aus den schrecklichen Erfahrungen des 1. und 2. Weltkriegs heraus die Devise „Frieden schaffen ohne Waffen“, so spricht sich nun eine Mehrheit für Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Die Antwort Israels auf die Terrorattentate der Hamas berührt unsere Emotionen genauso wie Fragen des Völkerrechts. Die Gewalt und Massenflucht in Bergkarabach, die Schusswechsel im Kosovo sowie die anderen Kriege und bewaffneten Konflikte – aktuell sind es 21 weltweit – sind für die Betroffenen kaum weniger leidvoll.

Wir wollen am zweiten Adventsonntag innehalten und folgende Fragen stellen: Ist die Friedensbotschaft Jesu vielleicht doch naiv angesichts des Bösen in der Welt? Was bedeutet Friede für mich im persönlichen, aber auch politischen Umfeld? Welche Haltung kann ich als Christin bzw. Christ einnehmen? Was kann ich tun, um dem Frieden zu dienen? – Diese (und andere) Fragen wollen wir bei Brunch & Talk friedlich diskutieren und dabei gerne auch konträre Standpunkte zulassen.

Unsere Gesprächspartner waren: Martin Tontsch (Referent der Arbeitsstelle kokonfür konstruktive Konfliktbearbeitung und KDV-Beratung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern) und …

… Dr. Rüdeger Baron (1. Vorsitzender des Nürnberger Evangelischen Forums für den Frieden – NEFF – e.V.) Alle Besucher*innen können im Anschluss Fragen stellen.

Das köstliche Frühstückbuffet wurde um 9:30 Uhr eröffnet. Der Talk beginnt um 10:30 Uhr. Musikalische Begleitung: Gerd Bauer.

NEU: Das Evang. Familienhaus sorgt für eine Kinderbetreuung.

NEUAUSSCHREIBUNG B-Kantorenstelle Lauf (75%) EG 10 TV-L

Für den kirchenmusikalischen Dienst im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Hersbruck mit der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Lauf a. d. Pegnitz und wird eine planmäßige

B-Kantorenstelle (0,75) (m/w/d) ID 10118, 2286

im Umfang von 75% (50% Kirchengemeinde, 25% Dekanatsbezirk) zur unbefristeten Besetzung ausgeschrieben. Die Besetzung soll baldmöglichst erfolgen. Die Stelle ist nach EG 10 TV-L bewertet. Anstellungsträger wird die Evang.-Luth. Kirche in Bayern sein. Dienstvorgesetzter ist der Dekan des Evang.-Luth. Dekanatsbezirks Hersbruck.

Lauf (derzeit ca. 29.000 Einwohner) gehört zum Einzugsbereich des Städtedreiecks Nürnberg-Fürth-Erlangen und ist Kreisstadt des Landkreises Nürnberger Land. Die Stadt liegt landschaftlich reizvoll am Rande der Fränkischen Schweiz und hat eine sehr gute Verkehrsanbindung (RB und S-Bahn), sämtliche Schularten sind vor Ort vorhanden.

Die evangelische Kirchenmusik ist ein bedeutender Teil des vielfältigen kulturellen Lebens in der Region und deckt 25% Dekanatsanteil ab. Die aus ca. 8.000 Gemeindegliedern lebendige Gemeinde gehört zur Region Lauf/Unteres Pegnitztal und zum Dekanatsbezirk Hersbruck.

Ihre Aufgaben in der Kirchengemeinde (50%):

  • die Leitung der Johannis-Kantorei (ca. 50 Mitglieder) und des Gospelchors (ca. 65 Mitglieder).
  • phantasievolle Gestaltung und Organisation der gottesdienstlichen Musik an den verschiedenen Gottesdienstorten in der Region
  • Kontakt zu den vorhandenen Bands und Förderung von Popularmusik
  • die enge Kooperation mit den unter eigener Leitung stehenden evangelischen Instrumentalensembles Streichorchester „Laufer Stadtstreicher“ (ca. 30 Mitglieder, darunter viele Jugendliche) und sowie JohannisBrass (ca. 20 Mitglieder),
  • die konzeptionelle Planung und Durchführung eines kirchenmusikalischen Jahresprogramms (neben den Konzerten der Chöre sind die Konzertreihen „Orgelmusik zur Marktzeit“ und „Musik bei Kerzenschein“ sehr gut eingeführt)

Ihre Aufgaben im Dekanatsbezirk Hersbruck (25%):

  • Enge Kooperation mit der Dekanatskantorin in Hersbruck
  • Gemeinsame Entwicklung von neuen Ideen für eine dekanatsweite Vernetzung und Stärkung der kirchenmusikalischen Angebote
  • Gemeinsame Absprache bezüglich der Aufgabenverteilung im Dekanat (Aufsicht über den Zustand der Orgeln; Beratung und Begleitung kirchenmusikalischer Gruppen, Kirchenmusikalische Ausbildung gemäß den landeskirchlichen Prüfungsordnungen für das kirchenmusikalische Nebenamt)

Die hauptamtliche Stelle wird von mehreren nebenamtlichen Organisten sowie weiteren Chorleitungen bei der musikalischen Ausgestaltung des vielfältigen Gottesdienstangebots sowie der Nachwuchsarbeit unterstützt. Der Freundeskreis der Johanniskantorei unterstützt die kirchenmusikalische Arbeit finanziell.

Wir bieten:

Die Johanniskirche am Marktplatz verfügt mit 450 Sitzplätze über eine 1990 rekonstruierte Barockorgel von Brandenstein/Hoffmann mit 24 klingenden Registern sowie eine hochwertige Truhenorgel. Weitere gut gepflegte Orgeln befinden sich in Dehnberg, der Kunigundenkirche und in Günthersbühl. Weiterhin stehen ein Bechstein-Konzertflügel in St. Jakob, sowie Klaviere und verschiedene E-Pianos zur Verfügung. Die modernen Kirchen Christuskirche und St. Jakob sind für anspruchsvolle Bandmusik mit einem E-Piano, Schlagzeug und moderner Video- und Audio-Technik ausgestattet. Ein eigenes Arbeitszimmer mit Noten- und Instrumentenlager und Übungsräumen wird von der Kirchengemeinde an der Christuskirche in unmittelbarer Nähe zur S-Bahn und A3 zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen unter:  www.lauf-evangelisch.de/kirchenmusik

Die Kirchengemeinde ist bei der Wohnungssuche gerne behilflich.

Wir wünschen uns eine Person, die

  • künstlerisch kompetent die Musikstile der Vergangenheit bis zur aktuellen Popmusik beherrscht,
  • in der bereits aufgebauten Arbeit neue eigene Akzente setzt,
  • aufgeschlossen und kreativ in dem großen haupt- und nebenamtlichen Team arbeitet,
  • Kirchenmusik als integralen Bestandteil der Verkündigung und einer lebendigen Gemeindearbeit versteht.

Voraussetzung:

  • Studium der Evangelischen Kirchenmusik mit B-oder A-Prüfung, B-oder A-Diplom, Bachelor– oder Masterabschluss
  • Anstellungsfähigkeit in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern; andernfalls Nachweis des abgeschlossenen Praxisjahres zur Berufseinführung für Kirchenmusiker/Innen oder Nachweis einer als vergleichbar anerkannten Berufseinführungsmaßnahme oder Nachweis einer mindestens zweijährigen Berufstätigkeit auf einer A- oder B-Stelle in einer anderen Landeskirche oder in einer Kirche, die der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland angehört
  • Zugehörigkeit zu einer Gliedkirche der EKD oder einer anderen Kirche, die mit den Gliedkirchen der EKD Kirchengemeinschaft erklärt oder die gegenseitige Einladung zum Abendmahl vereinbart hat
  • Möglichst KFZ-Führerschein

Nähere Auskünfte erteilen: Dekan Tobias Schäfer (09151/ 81312), 1. Pfarrer Jan-Peter Hanstein (09123/ 2201), LKMD Ulrich Knörr (089/ 55 95 337).

Bewerbungen werden ab sofort bis zum 25.2.2024 erbeten an das Landeskirchenamt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, Büro des Landeskirchenmusikdirektors, Postfach 20 07 51, 80007 München oder per E-Mail als eine einzige pdf-Datei an .

Nähere Auskünfte erteilen: Dekan Tobias Schäfer (09151/ 81312), 1. Pfarrer Jan-Peter Hanstein (09123/ 2201), LKMD Ulrich Knörr (089/ 55 95 337).

Die Vorstellung der BewerberInnen findet am Samstag, 23.03.24 statt.


Ausschreibung der kurzen Version in dem “Forum Kirchenmusik”

Für den kirchenmusikalischen Dienst im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Hersbruck mit der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Lauf a. d. Pegnitz und wird eine planmäßige

B-Kantorenstelle (0,75) (m/w/d)

im Umfang von 75% (50% Kirchengemeinde, 25% Dekanatsbezirk) zur unbefristeten Besetzung ausgeschrieben. Die Besetzung soll baldmöglichst erfolgen. Die Stelle ist nach EG 10 TV-L bewertet. Anstellungsträger wird die Evang.-Luth. Kirche in Bayern sein. Dienstvorgesetzter ist der Dekan des Evang.-Luth. Dekanatsbezirks Hersbruck.

Bewerbungen werden ab sofort bis zum 25.2.2024 erbeten an das Landeskirchenamt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, Büro des Landeskirchenmusikdirektors, Postfach 20 07 51, 80007 München oder per E-Mail als eine einzige pdf-Datei an .

Nähere Auskünfte erteilen: Dekan Tobias Schäfer (09151/ 81312), 1. Pfarrer Jan-Peter Hanstein (09123/ 2201), LKMD Ulrich Knörr (089/ 55 95 337).

Die Vorstellung der BewerberInnen findet am Samstag, 23.03.24 statt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Details zur Ausschreibung finden Sie im Kirchlichen Amtsblatt der ELKB 07/2023 und unter www.landeskirche.bayern-evangelisch.de/stellenboerse.php

Pfarrer Hofmann grüßt aus Bayreuth

Liebe Laufer Gemeinde! Für alle Eure Besuche, Mails und Segenswünsche zu meiner Amtseinführung in der Bayreuther Nikodemuskirche sage ich Euch herzlich Dank! Bleiben wir in Glauben und Gebet verbunden, Euer (ehemaliger) Pfarrer Thomas Hofmann

Wer sich für den Einführungsgottesdienst interessiert, findet ihn durch Klick HIER.

Folgendes steht demnächst im Bayreuther Gemeindebrief:

Predigt im Fahrradgottesdienst in Lauf an der Pegnitz, in der Kirche in Güthersbühl von Pfr. i.R. Kuno Hauck, 11. Juli 2023

26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?

27 Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?

28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.

29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.

Matthäus 6, 26-29

Liebe Fahrradfreundinnen und Freunde, liebe Gemeinde,

„Seht die Vögel unter dem Himmel“, sagt Jesus in der Bergpredigt und erinnert die Menschen daran, wie wichtig es ist, sich als Teil der guten Schöpfung Gottes zu sehen.

„Seht die Vögel unter dem Himmel“.

Seit Jahren beobachte ich gerne Vögel und freue mich besonders, wenn ich einen Vogel entdecke, den ich schon länger nicht mehr oder noch nie gesehen habe.

Erst vor kurzem, als wir mit dem Fahrrad um einen See in Frankreich fuhren, entdeckte ich im Schilf einen seltenen Purpurreiher. Seit mehreren Jahren hatte ich keinen mehr gesehen. Sofort kehrten wieder um, um ihn genauer zu beobachten.

Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, nimmt man die Welt um einen herum unmittelbarer wahr. Meistens kann man auch sofort anhalten. Die Natur rauscht nicht einfach vorüber, sondern ist sichtbarer, riechbarer, spürbarer. Steigungen, auf die man mit dem Auto gar nicht achtet, werden plötzlich in den Beinen spürbar. Das haben alle, die heute mit dem Fahrrad von Lauf gekommen sind, gleich bei der Anfahrt nach Günthersbühl gemerkt.

Mit dem Fahrrad spüren auch E-Biker*innen schnell ihre Grenzen, wenn der Akku leer und man noch nicht am Ziel ist. Aber wie schön ist es dann, wenn eine steile Abfahrt kommt und man das Rad laufen lassen kann.

Zum Beispiel, wenn man gleich hier um die Ecke, von Tauchersreuth nach Beerbach runterbraust und ohne bremsen, schnell die 50 km/h und mehr erreicht sind. Und ist es nicht wunderbar, an blühenden Linden vorbeizufahren und sich von ihrem Duft verzaubern zu lassen?

Ja, auch die Wahrnehmung der Temperaturen ist ganz anders. Die Kühle am Morgen, die stechende Sonne, an Tagen wie heute. Dann über 33 Grad im Schatten und es gibt außer dem Fahrtwind keine Klimaanlage die man einschalten kann.

Wer viel in der Natur unterwegs ist, nimmt die Welt anders wahr.

„Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.“

Wie lange wird das noch so sein, frage ich mich?

Wie lange noch können wir die Vögel in ihrem geschäftigen Treiben, unter dem Himmel beobachten? Das Vogelsterben hat dramatische Ausmaße angenommen. Eine Ursache neben vielen ist, dass Vögel keinen geeigneten Lebensraum und nicht mehr genügend Nahrung finden. Besonders betroffen sind die Vögel der Agrarlandschaften. „Sie säen nicht, sie ernten nicht“ sie leben von dem, was wir Menschen ihnen lassen und deshalb sterben sie jetzt aus.

Noch vor ein paar Jahren musste man bei einer Autofahrt im Sommer, regelmäßig die Windschutzscheibe mit einem Insektenschwamm reinigen. Jetzt kann man hunderte von Kilometern fahren ohne, dass dies notwendig ist.

„Seht die Vögel unter dem Himmel an …Seid ihr … nicht viel kostbarer als sie?“

Unsere Erde, Gottes Schöpfung, der wunderbare blaue Planet, der vielleicht einzige bewohnbare Planet im Weltall, ist ein einzigartiges Ökosystem, das Millionen von Jahren gebraucht hat, so zu werden, dass sie zur Heimat für uns Menschen werden konnte.

Seit 4,5 Milliarden Jahren kreist die Erde um die Sonne und Gott hat sich sehr lange Zeit gelassen mit seiner Entwicklung des homo sapiens, des späteren Menschen. Wenn man die Geschichte der Erde mit einem 24 Stundentag vergleichen würde, müssten wir eingestehen, dass es uns Menschen erst seit 4 Sekunden gibt. Seit es vernunftbegabte Menschen gibt, bestaunen, bewundern und besingen sie diese wunderbare Schöpfung, unseren einzigartigen Lebensraum.

So wie wir es auch im ersten Lied gemacht haben: Himmel, Erde, Luft und Meer, zeugen von des Schöpfers Ehr; meine Seele, singe du, bring auch jetzt dein Lob herzu.

„Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen“

Über viele Jahrtausende mussten sich die Menschen, abgesehen von einzelnen Naturkatastrophen, nie um ihre Existenz grundsätzlich sorgen machen.

Sie erlebten, dass das ökologische Gleichgewicht der Erde immer wieder ins Lot kam.

Sie erlebten, dass man sich auf die Worte am Ende der Sintflutgeschichte verlassen konnte: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“

Glaubt man den Meteorolog*innen, Klimaforscher*innen und Fachleuten haben wir Gott einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Harald Lesch, aus Fernsehen und Internet bekannter Astrophysiker und Philosoph erzählt in seinem Buch „Die Menschheit schafft sich ab“ folgenden bösen Witz.

„Treffen sich zwei Planeten.

Der Eine: „Du siehst aber schlecht aus.“

Der Andere: „Ich habe Menschen!“

Der Eine: „Oh, das geht vorbei.“

Wahrscheinlich sind wir tatsächlich die letzte Generation die die Erde noch vor dem berühmten Kipppunkt erlebt, den Moment, wo es kein zurück mehr gibt. Wissenschaftler verwenden dazu gerne das Bild des Tisches und des Tellers. Man kann einen Tisch mit einem Teller darauf kippen und zusehen wie der Teller sich langsam auf den Rand zubewegt. Irgendwann fällt der Teller vom Rand und zerbricht. Selbst wenn wir dann den Tisch wieder gerade stellen, ist der Teller kaputt.

Eckhart von Hirschhausen, hat beim Evangelischen Kirchentag in Nürnberg einen anderen eindrücklichen Vergleich verwendet. Er sagte, wenn wir ein Ei erhitzen, haben wir bald ein gekochtes Ei. Wir können es danach abkühlen wie wir wollen, es wird kein flüssiges Ei mehr werden.

Der Teller Erde bewegt sich mit einer erschreckenden Geschwindigkeit auf diesen Kipppunkt zu.

Wir können unsere Erde, Gottes gute Schöpfung, aber nicht einfach durch eine andere ersetzen. Gott wird uns auch keine neue geben.

Und jetzt? Was machen wir mit diesem Wissen und diesen Prognosen?

„Ich werde dieses Jahr noch einmal die Malediven besuchen“ sagte jemand zu mir, als ich nach seinen Urlaubsplänen fragte. „Man weiß ja nie, wann sie im Meer versinken bei dieser Klimakatastrophe.“ Ist das nicht zynisch im Hinblick auf die Menschen, die dort bald ihre Heimat verlieren?

Oder denken wir einfach: „So schlimm wir es sicher nicht kommen?“

Unsere Erde ist zu kostbar und zu einmalig, um nichts zu tun. Noch nicht lange her bekam ich ein Buch geschenkt mit dem Titel: „Warum Radfahren glücklich macht und dabei hilf, die Welt zu retten“.

Ein gutes Beispiel dafür, dass sich bei allen katastrophalen Klimanachrichten viele sich nicht entmutigen lassen.

Gestern gab es z.B. eine Sternfahrt von Lauf und Altdorf nach Hersbruck unter dem Motto: „Radeln für den Klimaschutz“. Rund 200 Radler*innen waren dabei.

Im Mai fuhren 170 Radfahrer*innen vom Kind bis zur Oma beim ersten KIDICAL MASS durch Lauf, um für sicherere Radwege ein Zeichen zu setzen. Am 21.7. wird es in Röthenbach eine Raddemo geben, weil der Stadtrat beschlossen hat aus der „Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Kommunen“ auszutreten.

Liebe Fahrradfreundinnen und Freunde, liebe Gemeinde,

natürlich rettet Radfahren allein nicht die Welt! Es zeigt aber, dass wir alle etwas tun können.

„Seid ihr denn nicht viel kostbarer …“. In der Bibel wird der Mensch als die Krone der Schöpfung beschrieben.

Das Klima schützen, heißt daher auch den Menschen zu schützen, Gottes Ebenbild. Jedes Zehntel Grad an Erderwärmung, was wir verhindern können, ist ein riesiger Erfolg. Radfahren macht glücklich das erleben viele, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind, aber wichtig ist es, das Fahrrad auch im Alltag zu verwenden, nicht nur in der Freizeit.

Daher läuft parallel zum Stadtradeln, ja auch die Laufer Radl-Shopper-Aktion, die dazu einlädt, mit dem Fahrrad einzukaufen.

„Seht die Vögel unter dem Himmel, … schaut die Lilien auf dem Feld“.

Das heißt: Geht mit offenen Augen durch die Welt, und hinterfragt immer wieder euren Lebensstil.

Haltet Gottes Geist, die Liebe zur Schöpfung immer in euren Herzen.

Amen

Pfr. i.R. Kuno Hauck

Pfarrer Hofmann sagt DANKE!

Für die überwältigende Wertschätzung bei meiner Verabschiedung danke ich Ihnen / Euch allen so sehr, auch im Namen meiner Frau und Kinder! Und bitte um Verständnis, dass ich (noch) nicht einzeln antworten kann.

Meine Abschiedspredigt online nach-schauen kann man durch Klick HIER. Während dieser Zusammenschnitt mit Predigt, Begrüßung, einigen Gebeten nur 32 min. dauert, können Sie den gesamten Gottesdienst (incl. Liedern, Danksagungen und Entpflichtung durch den Dekan) online sehen durch Klick HIER.

Bei meiner gestrigen Verabschiedung mit weit über 600 präsentischen Gästen wurde meiner Familie und mir so viel Wertschätzung, Liebe und Verbundenheit gezeigt, dass wir ganz überwältigt waren! DANKE Ihnen und Euch allen für Kommen, Herzlichkeit und Mitbeten – und alle Ehre Gott! Ich werde das nie vergessen. Einen Riesendank auch allen Aktiven in Gottesdienst, Empfang und Mitsing-Konzert, auch hinter den Kulissen in Vor- und Nachbereitung!

Nach dem Empfang, mind. 1 Stunde später als geplant, hatten einige vor, das geplante “Fest zur Ehre Gottes” extrem kurz zu halten. Doch mit vielen musikalischen Freunden und erstaunlich ausdauernder und zahlreicher Fest-Gemeinde erlebten wir abends einen wunderbaren Ausklang bis ca. 21.00 Uhr – und wollten schier nicht aufhören im Lob Gottes! Trotz Erschöpfung war ich zu Hause noch bis 2 Uhr nachts wach und habe die vielen Eindrücke nachklingen lassen.

Schade, dass jeweils nach Gottesdienst und Empfang leider zu wenig Gelegenheit war, persönlich Hände zu schütteln, Worte und Umarmungen auszutauschen. Gern hätte ich jede und jeden einzeln wahrgenommen oder zumindest einmal alle vorbeilaufen sehen. Aber ich verspreche, alle persönlichen Karten, Briefe, Mails und Fotos in Ruhe zu genießen und aufzubewahren. Bitte fühlt Euch auch so umarmt von mir – und Gott.

Falls Sie in der Menschenmenge nicht zu mir durchkamen und noch eine dankbare Erinnerung oder eine Hilfe Gottes berichten möchten, können Sie das gerne tun per Mail an:
oder bis Mitte August in unsern Briefkasten am Pfarrhaus Christuskirche. Dann packen wir für den Umzug Anfang September.

Bald können Sie – außer den Laufer Gottesdiensten vor Ort – auch mich weiter “verfolgen” auf meinem YouTube-Kanal: Pfarrer Thomas Hofmann , hier geht auch ab Oktober mein “Bibellesen” weiter, das evtl. auf Mittwoch der ungeraden Kalenderwochen wechselt.

Falls Sie mal nicht in die Kirche können, gibt es jeden Sonntag, bisher 9.30 Uhr, Gottesdienste meiner künftigen Gemeinde auf nikodemuskirche.de
(Am 17.9. um 14.00 Uhr ist meine Amtseinführung, ab da 9.30 Uhr meist mit mir. Ich füge den Link für zu Hause oder unterwegs nur deshalb an, weil in Lauf derzeit keine bis wenige Gottesdienst-Streams geplant sind.)

Beten wir bitte weiterhin füreinander! Seid und bleibt unserm wunderbaren Herrn und Retter Jesus Christus anbefohlen und vertraut fest auf IHN!

Euer Thomas Hofmann mit Ingegerd, Marie, Johannes und Micha

Pfingst-Predigt von Pfr. Hofmann

Heute, an seinem letzten Dienst-Sonntag vor seiner Verabschiedung, predigte Pfarrer Thomas Hofmann in Dehnberg und Christuskirche vor prall gefüllten Reihen. Seine Predigt hören und sehen Sie durch Ihren Klick HIER.

Sowohl in Dehnberg als auch in der Christuskirche hatten Mitarbeitende liebevolle Worte und Überraschungen vorbereitet, die der Seelsorger vor seiner Zwischenphase dankbar und überwältigt entgegennahm – und beim Dank an ihn mit beiden Händen nach oben zeigte, zum Zeichen, wem aller Dank gebührt.

Auch wenn Familie Hofmann noch bis Ende August in Lauf wohnt, bitten wir um Verständnis, wenn er in seiner Zwischenphase aus Resturlaub, geistlicher Auszeit, Fortbildung und einzelnen Diensten von Juni bis August nicht mehr für jede Anfrage erreichbar ist.

Die Verabschiedung folgt am 23.7. um 15.00 Uhr in der Christuskirche, präsentisch, ohne Stream.

Vielfach nachgefragt wurde Pfarrer Hofmanns Pfingst-Gedicht, mit dem er die Predigt beschloss:

Mehr als Gefühl, weit anderes als Schall und Rauch:

Meist fängt’s so an: Ich merk, ich HABE nicht, ich BRAUCH.

Denn selig preist Du, Jesus, ja die geistlich Armen.

Die Bettler um den Geist beschenkst Du voll Erbarmen.

Wir, die wir böse, geben Gutes unsern Kindern.*

Was sollte Gott, den höchsten Vater, daran hindern,

uns, seine Kinder, die im Glauben Ihn heut‘ bitten,

mit Seinem Geist, mit Gaben uns zu überschütten?

Erwecke die Gemeinde und fange an bei MIR!

Aus Lethargie und Hochmut reiß uns herum zu Dir!

Wenn durch dein Wort noch mancher sich zu Dir bekehre,

gebührt Dir, Heil’ger Geist, alleine alle Ehre!

Sei alles Du, wir die Geringsten

dann wird’s Pfingsten.

Amen.

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* nach Jesu Worten in Lukas 11,13: Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!