Osterbrief an die analog/digitalen Menschen unserer Kirchengemeinde mit Osterandacht

Liebe Senioren und Seniorinnen unserer Kirchengemeinde Lauf,

Ostern fällt trotz Corona nicht aus. Wir rufen uns zu—per Postkarte, Telefon, Internet, auch über den Gartenzaun oder auf dem Balkon:

„Der Herr ist erstanden“ — „Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Dieser Zuruf bleibt gültig, auch wenn Gottesdienste und Veranstaltungen wegen Corona zum ersten Mal seit 1990 Jahren ausfallen müssen. Sogar den BLICK konnten wir nicht mehr austragen lassen. Deshalb grüßen wir Sie herzlich mit dieser Post zum Osterfest und wünschen Ihnen Gottes Segen, Gesundheit und einen guten Mut! Vieles in unserer Kirchengemeinde macht Mut und nicht alles ist digital! 

Osterlicht 

Am Ostersonntag und Ostermontag wird die Osterkerze in der Johanniskirche brennen. Daneben stehen viele kleine Osterkerzen. Wir laden Sie ein, sich eine Kerze zu nehmen, sie am Osterlicht zu entzünden und das Licht mitzunehmen in Ihre Häuser und Wohnungen. Wenn Sie nicht selbst kommen können, vielleicht kann jemand sie Ihnen mitbringen!

Glockenandacht  Auch wenn wir uns derzeit nicht treffen dürfen: im Gebet zum Glockengeläut (mittags oder irgendwann am Tag) sind wir mit Gott und auch untereinander eng verbunden. Sie liegt auch gedruckt in der Johanniskirche aus.

Telefon 

Unsere Hauptamtlichen sind gerade in dieser Zeit besonders ansprechbar. Wenn Sie einsam sind, sondern irgendein Anliegen haben, rufen Sie uns an. Die Kontaktadressen erfahren Sie über das Pfarramt oder im letzten BLICK.

Internet 

Ja, wir wissen, dass ca. 20% über 65 Lebensjahren kein Internet benutzen, aber viele Senioren haben sich anlässlich der Kontaktverbote mit Smartphones und Tablets ausgestattet. Folgen Sie uns und erfahren Sie kirchliche Neuigkeiten im Internet. Unsere Gottesdienste werden live im Internet gesendet um jeweils 10:30 Uhr. Vertraute Orte und Gesichter oder kommen Sie ganz neu dazu!  Sie können von Neuigkeiten auch per Email verständigt werden:  Melden Sie sich dazu bei www.lauf-evangelisch.de/newsletter an.

Viele Älteren unter Ihnen haben erleben dürfen, wie Glaube durch so manche schwere Zeiten hindurchgetragen hat. Und wir sind überzeugt: mit Solidarität, Liebe und Aufmerksamkeit für unsere Nächsten werden wir auch diese Zeit bestehen. Darauf hoffen wir, dafür beten wir, dafür setzen wir uns als Christinnen und Christen ein. Besonders in der Karwoche und an Ostern.  Bleiben Sie/bleibt gesund und behütet von Gottes gutem Segen!

Mit herzlichen Grüßen und der Hoffnung auf ein Wiedersehen!

Jan-Peter Hanstein, Lisa Nikol-Eryazici, Thomas Reuß, Thomas Hofmann, Friederike Hoffmann, David Geitner, Silke Kupper, Karin Kempf, Dagmar Weber und Susanne Zorell-Huscke

Ostern fällt nie aus!

Liebe Leserinnen und Leser,

zum ersten Mal ist Ostern in meinem Leben anders. Sonst ist Ostern die Zeit der stillen dunklen Passionsgottesdienste, die schließlich hineinmünden in ein helles und strahlendes Halleluja. Ostern – das kennen wir als Fest des Frühlings, des Lebens, des Lichts. Da suchen Kinder bunte Ostereier bei den Großeltern. Die Osterferien sind auch eine Gelegenheit zum Auspannen.

Lamm mit Mundschutz

Wie anders ist dieses Jahr 2020! Oma und Opa bleiben zu Hause, sie dürfen nicht besucht werden. Freunde bleiben allein. Die Kleinfamilie muss mit sich selbst auskommen. Über allem eine Stille, die ich nicht als wohltuend empfinde, sondern als bedrohlich. Fast möchte ich pfeifen wie ein Kind im Keller. Dass es nicht so ruhig ist. Die Nerven sind schon langsam etwas angegriffen. Erholung ist etwas ganz anderes als dieses bange Warten – dass die Gefahr irgendwie vorüberzieht und uns und unsere Lieben verschont. Im Fernsehen, wenn Ärzte und Pfleger verzweifelt um das Leben von Tausenden ringen, sind wir zum Zuschauen verdammt.

Wir reden über Kontaktsperre, Ausgangs- und Versammlungsverbot. Quarantäne … darin steckt die Zahl 40 – quarantaine de jours – 40 Tage mussten Schiffe vor der Hafeneinfahrt ausharren, wenn auf ihnen eine Seuche ausgebrochen war. Wir aber ahnen, dass unsere Isolation noch viel länger dauern könnte als nur bis zum 19. April. In diesem Jahr ist nichts wie gewohnt. Und wer weiß, was uns nächstes Jahr erwartet?

Zwei von Jesu Jüngern gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa sechzig  Stadien entfernt; dessen Name ist Emmaus.

Lk 24

Was aussieht wie ein Spaziergang, ist in Wirklichkeit eine Flucht. Nichts war mehr so wie die Jünger es gewohnt waren. Jesus ist tot. Und die Gemeinschaft auseinandergefallen. Jeder für sich. Hier sind wenigstens zwei unterwegs. Wie ein Paar. Sie gehen auf Distanz. Zumindest mal eine Tagereise weit. Nach Hause, weg aus der großen gefährlichen Stadt Jerusalem.

„Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs?“ Da blieben sie traurig stehen.

Immerhin interessiert sich einer. Jetzt können sie ihm ihr Leid klagen. Wie enttäuscht sie sind. Wie sinnlos plötzlich alles erscheint. Und im interessierten Nachfragen des Fremden wird es ihnen plötzlich leichter.

 „Musste dies nicht alles geschehen“?

fragt er. Sie spüren, wie es leichter wird, wie sie mehr Luft bekommen. Als der Fremde sich verabschieden will, halten die beiden ihn auf:

Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.

Wenn wir aufgeben, nicht mehr glauben können, nur noch wegwollen, kann es sein, dass Jesus ganz unerkannt und sachte mitgeht. Mir sagt diese Geschichte der Jünger von Emmaus, dass Ostern niemals ausfällt. Manchmal brauchen wir ein wenig länger, bis wir erkennen, was jetzt im Leben zählt, ja was Leben überhaupt ist. Dass Formen und Liturgien nur Hilfsmittel sind – aber ich selbst Ostern erleben muss mitten in meiner Angst und Sinnlosigkeit!

Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?

Ja – wir leben in Tagen des erzwungenen Innehaltens – und spüren in uns den Impuls, all dem irgendwie zu entfliehen. Ich wünsche Ihnen Erlebnisse, die diesen Stillstand des Lebens für Momente durchbrechen: den Anruf der Enkelkinder, des Freundes, der Freundin, Menschen, die aus der Ferne sagen: Wir sind dir nah. Den Spaziergang zu zweit oder allein. Begleitet von Gott. Wo zwei oder drei zusammen sind! Das Licht der Osterkerze im eigenen Fenster. Den Klang der Osterglocke, die ruft:

Christ ist erstanden – drum lasst uns alle froh sein!

Frohe Ostern – und bleiben Sie von Gott behütet!

Ihr Pfarrer Jan-Peter Hanstein

Osterhäschen aus meiner Familie

Hirtenbrief der Hauptamtlichen an die MitarbeiterInnen unserer Kirchengemeinde anlässlich der Corona-Krise 25.3.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde,

Wer hätte vor einigen Wochen geglaubt, dass sich unser gesamtes öffentliches und privates Leben so einem Wandel unterzieht. Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt täglich an. Die Situation ist ernst – nicht erst seit den Ausgangsbeschränkungen der vergangenen Woche – besonders für die Älteren und Vorerkrankten unter uns. Geschäfte und Firmen sind geschlossen. Eltern mit ihren kleineren Kindern unter großer Spannung, Kranke in den Kliniken, Senioren in den Heimen dürfen nicht mehr besucht werden. Unternehmer und Unternehmerinnen bangen um ihre Existenz, Angestellte um ihre Arbeitsplätze und wissen nicht, wie sie die nächste Zeit überstehen werden. Zu der Angst, selbst infiziert zu werden kommen nun auch die Sorge vor der Zukunft und die mögliche Belastung durch Isolation und Einsamkeit hinzu.

Gerade in dieser Situation wäre es wichtig, die Gemeinschaft im Glauben zu suchen und sich gegenseitig zu stärken. Doch auch das geht nicht mehr in der gewohnten Form. Unsere Gottesdienste, all die Kreise und Gruppen, alle Aktionen und Veranstaltungen – Orte der gelebten Gemeinschaft – all das, was wir für die Passions- und Osterzeit geplant haben, kann nicht mehr stattfinden. Das macht viele und auch uns Seelsorger sehr traurig.

ekd.de

Es ist Gottes Zuspruch: Dieser gilt – und ist seine Zusage – ganz besonders für und in Zeiten wie diesen. Gerade dann, wenn unsere Welt – in der bisherigen Form – sich verändert und Veranstaltungen und Aktionen so nicht mehr möglich sind: Gottes Geist ist aktiv und lebendig – auch und gerade durch uns. Vertrauen wir auf die Kraft des Gebetes!

Wir stehen vor herausfordernden Tagen und Wochen, in denen wir alle gefordert sind, das Evangelium – die Botschaft von Gottes Nähe und Hilfe in Jesus Christus – in neuen Formen zu verkünden, und wir selbst dürfen das wunderbare an dieser Botschaft spüren und uns durch seine Gegenwart und unsere Verbundenheit als Christinnen und Christen stärken lassen. Diese frohe Botschaft sollen wir in die Welt zu tragen – auch und gerade dann, wenn wir uns persönlich nur noch sehr eingeschränkt begegnen können.

So möchten wir Euch und Sie bitten zu überlegen, was in Euren/Ihren Kreisen nun wichtig ist:

  • Vielleicht ist es der Anruf, den ich mache, weil ich weiß, dass meine Glaubensschwester, mein Glaubensbruder oder mein Nachbar gerade recht einsam oder niedergeschlagen ist.
  • Vielleicht ist es eine aufmunternde WhatsApp oder E-Mail in die gemeinsame Gruppe oder auch wieder der schon fast vergessene Brief.
  • Bitte bleibt/bleiben Sie weiter in regem Kontakt, das tut jedem von uns so gut.
  • Und wenn Sie/Ihr von Menschen wissen/wisst, die gerade stark leiden, dann teilen Sie/teilt uns das bitte mit, dass wir uns mit ihnen in Verbindung setzen und als Seelsorger und Seelsorgerinnen für diese Menschen besonders da sein können.

Auch wir als Hauptamtliche der Kirchengemeinde gehen neue Wege der Kommunikation und bahnen dem Evangelium weiterhin seinen Weg. Alles, was von uns und anderen jetzt neu auf die Beine gestellt wird, finden Sie/ findet ihr ganz aktuell auf unserer Homepage
(www.lauf-evangelisch.de). Hier eine Auswahl für euch:

1. Streaming-Gottesdienst

Streaming-Gottesdienst  Sonntags um 10.30 Uhr wird ein Gottesdienst ohne Besucher aus der Christuskirche „gestreamt“. Am 22.3. war es erstaunlich, wie gut viele auch am Bildschirm diesen Gottesdienst mitfeiern konnten, und schön, dabei als Gemeinde eine Gemeinschaft im Geist Gottes zu spüren. Danke für die vielen positiven und anregenden Reaktionen und Rückmeldungen.

Tagesandacht  An allen Kirchen in Lauf (wie auch in anderen Kirchengemeinden) werden jeden Tag um 12:00 Uhr die Glocken für drei Minuten läuten. Gerne laden wir Sie/Euch ein, mit uns zeitgleich Andacht zu feiern, sich Gottes Gegenwart zu öffnen und zu beten. Es ist für uns tröstlich, sich so im Gebet vereint zu wissen.

Offene Kirche Solange es erlaubt ist, frei das Haus zu verlassen, steht die Johanniskirche selbstverständlich offen, um hier ein Gebet zu sprechen oder eine Kerze zu entzünden.

Ökumenischer Kreuzweg Für viele ist dieser gemeinsame Weg durch Lauf in der Passionszeit ein wichtiges Element der Besinnung. Das soll auch dieses Jahr so sein: das Team entwickelt gerade Stationen, die es jedem einzeln und persönlich möglich machen sollen, die Passionszeit bewusst zu gestalten.

Diakonische Hilfe Die Caritas Nürnberger Land bietet einen Einkaufsservice für Senioren, Seniorinnen oder alleinerziehende Mütter und Väter an. Auch hier bitte ich Euch/Sie, die Augen offenzuhalten, wenn jemand auf Hilfe angewiesen ist. Die Koordinierungsnummer ist die Telefonnummer des Pfarramts: Tel. 2201, Mo-Fr 9-12 Uhr.

Telefon-Kontakt Statt den klassischen Besuchen, werden wir Hauptberufliche nun auch stärker über Telefon aktiv sein. Teilweise sind auch Videochats möglich. Natürlich wissen wir, dass das den persönlichen Besuch oder die individuelle Umarmung, ein Lächeln nicht ersetzen kann. Aber wir wollen in dieser für alle herausfordernden Zeit tun, was möglich ist.

Wenn Sie Ideen haben/ ihr habt, teilen Sie/t sie mit uns und mit anderen. Wir freuen uns über Anrufe und Mails!

Es ist eine Zeit der Entschleunigung, eine Zeit zum Nachdenken, zur Unterbrechung von manchem, was scheinbar selbstverständlich ist. Auch und gerade in Bezug auf unser Wirtschaftssystem merken wir, wie brüchig doch vieles sein kann, auf das wir uns scheinbar verlassen. Und doch wird sich daraus Neues – vielleicht im ersten Moment – Ungewohntes entwickeln.

Gerade die Passionszeit, in der wir den Leidensweg Jesu mitgehen, ist die Zeit im Kirchenjahr, wo uns im Leiden und Sterben Jesu auch die Angst und Sorge der Menschheit – ja der gesamten Schöpfung – so nahekommt. Es ist eine Zeit, in der Verunsicherung, Fragen, Sorgen und Nöte ihren Platz haben: Bei Gott! Denn Passionszeit ist auch die Zeit, in der wir wissen und darauf hoffen dürfen, dass Gott mitten im Leid der Welt präsent ist und uns dabei nicht alleine lässt. Und: Das tiefere Verständnis der Passionszeit können wir nur von der Auferstehung – von Ostern her – deuten: Bildhaft an den Jüngern, die aus der Erfahrung der Auferstehung Jesu, neu auf die vergangene Leidenszeit blicken konnten.

„Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

(D.Bonhoeffer)

Aus dieser Hoffnung heraus leben wir als Christinnen und Christen und so möchten wir Sie/Euch dazu aufrufen, dem Geist Gottes der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit auch in Ihrem/Eurem Leben jetzt weiten Raum zu geben und sich/euch nicht von Furcht oder Panik überwältigen zu lassen.

Viele Älteren unter uns haben erleben dürfen, wie Glaube durch so manche schwere Zeiten hindurchgetragen hat. Und wir sind überzeugt: mit Solidarität, Liebe und Aufmerksamkeit für unsere Nächsten werden wir auch diese Zeit bestehen.

Darauf hoffen wir, dafür beten wir, dafür setzen wir uns als Christinnen und Christen ein. Besonders in der Karwoche und an Ostern.

Bleiben Sie/bleibt gesund und behütet von Gottes gutem Segen.

Mit herzlichem Gruß

Jan-Peter Hanstein, Lisa Nikol-Eryazici, Thomas Reuß, Thomas Hofmann, Friederike Hoffmann, David Geitner und Silke Kupper

P.S. In eigener Sache eine Bitte vom Pfarrbüro:

Wir schicken Ihnen diesen Brief per Post, weil wir keine E-mail-Adresse von Ihnen gespeichert haben. Sollten Sie in der Zwischenzeit eine Email-Adresse regelmäßig nutzen, wären wir sehr dankbar, wenn Sie uns diese per E-Mail an mitteilen könnten.

Falls Sie sich nicht (mehr) als MitarbeiterIn dieser Kirchengemeinde betrachten, verständigen Sie uns bitte auch, dann nehmen wir sie selbstverständlich von dieser Liste!

Livestream-Gottesdienste der Kirchengemeinde Lauf aus der Christuskirche

Wir sind dankbar, dass wir bereits einige Gottesdienste online zusammen feiern konnten. Sie können sich die letzten Gottesdienste und Kindergottesdienste auf unserem YouTube-Kanal ansehen oder sich die Predigten noch einmal durchlesen.


Der kommenden Gottesdienst

Auch am kommenden Karfreitag, 10. April, feiern wir gemeinsam Gottesdienst online.

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Joh 3,16

Zur Einstimmung:
Jesus stirbt am Kreuz. Und es wird sehr still…

Predigt: Pfarrerin Nikol-Eryazici
Lesungen: Pfarrer Thomas Reuß
Klavier und Gesang: Silke Kupper und Heidi Braun
Technik: Philipp Höcht und Jo Schober von [bild:werk] medien

Kollekte: Kirchliche Asylarbeit

Auf unserem YouTube-Kanal finden Sie auch den Kindergottesdienst in Form eines Videos. Ihre Kinder können damit parallel zum Livestream der Erwachsenen ihren eigenen Gottesdienst abrufen.


Übersicht der Karwoche und Ostern

Gottesdienste
Fr, 10.4. 10:30-11:30 Uhr Gottesdienst am Karfreitag im Livestream aus der Christuskirche
So, 12.4. 10:30-12 Uhr Gottesdienst am Ostersonntag im Livestream aus der Christuskirche
Mo, 13.4. 10:30-11:30 Uhr Gottesdienst am Ostermontag für Familien als Video aus St. Jakob
So, 19.4. 10:30-12 Uhr Gottesdienst an Quasiomodogeniti im Livestream aus der Christuskirche

Gottesdienst am Karfreitag im Livestream aus der Christuskirche

Christuskirche Martin-Luther-Straße 15, Lauf a.d. Pegnitz
Predigt: Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici und Thomas Reuß Musik: Silke Kupper, Heidi Braun und Miriam Eryazici #kirchengemeindeLauf, #Streaminggottesdienstlauf
Lektor/in Thomas Reuß
Weitere Angebote

Hinweis: Pfarrer, Musiker und Techniker gestalten und filmen die Gottesdienste in reduzierter Zahl und mit großem Sicherheitsabstand und Hygienestandard. Gleichzeitig bleibt die Kirche geschlossen – derzeit müssen die Gottesdienste leider ohne Live-Besucher stattfinden.

Auf dem Weg zur Osterfreude – Meditative Andachten in der Karwoche

Die Tradition aus der Kunigundenkirche nun zu Hause

Es ist eine alte christliche Tradition, sich in der Woche vor Ostern, der Karwoche, auf Ostern vorzubereiten. Dabei führt der Weg über das Gedenken an das Geschehen von Gründonnerstag und Karfreitag hin zum Auferstehungsjubel am Morgen des Ostersonntags.

Leider können heuer die Andachten die meditativen Andachten in der Kunigundenkirche nicht stattfinden.

Aber vielleicht wollen Sie zeitgleich zu Hause jeweils von 19.00 -19.30 Uhr die beigefügte Andacht halten.

Gestaltet werden die Andachten in der gewohnten Weise mit Gesängen aus dem Gesangbuch, aus der orthodoxen Tradition und aus Taizé, mit Lesungen zur Passion und viel Stille. Das Kreuz in der Mitte erinnert uns an Jesu heilbringendes Leiden und Sterben. Herzliche Einladung!

Digitale Fundstücke und Empfehlungen im Dekanat Hersbruck

Evangelisches Dekanat Hersbruck

Viele Orte fallen mir ein, die ich jetzt gerne besuchen möchte. Aber wir dürfen ja nicht. Ausgangssperre. Wie viele andere surfe ich im Internet. Ich weiß, das ist kein Ersatz für echte Erlebnisse. Aber wer sich öffnet und interessiert, dem wird auch viel geschenkt. Ich kann „Mäuschen“ spielen bei Kollegen. Sehen, wie sie so reagieren auf die Coronazeit. Ich habe mich einmal im Dekanat Hersbruck umgeschaut und hier sind meine Funde!

Mut zur Lücke! Sagt die Stadtkirche Hersbruck

Hier findet man keine Livestreams und hektischen Aktionen. Dafür viel Nachbarschaftshilfe und eine wunderbare Andacht und Erklärung zum Hersbrucker Passionsaltar in der Stadtkirche Hersbruck hat mein Kollege Thomas Lichteneber gelayoutet. Hier sind Bilder und Texte zum Download!

Auch Velden mit Gottesdienst@home und Schnaittach mit Uli Zenker setzen auf geschriebene teilweise tägliche Impulse.

Gerhard Metzger

Wenn Corona will, steht (fast) alles still: Tägliche Gedanken von Pfr. Gerhard Metzger in einer schwierigen Zeit

Pfarrer Gerhard Metzger aus Altensittenbach hat ein richtiges Logbuch erstellt. Von Tag 1 der Coronakrise. Treu aktualisiert er jeden Tag seinen Blog. Erfrischend authentisch und immer mit geistlichen Hintersinn höre ich geradezu seine Stimme, wenn ich das lese.

Viele neue Youtube-Kanäle

Björn Schukat aus der Pfarrei Vorra sendet von vielen verschiedenen Orten, gerne auch in der schönen Natur auf einem Felsen über dem Pegnitztal.

Sofagottesdienste selbstgestrickt!

Im Doppelpack: Das Pfarrersehepaar Ann-Sophie und Martin Hoepfner aus der Kirchengemeinde Offenhausen stellen täglich eine kleine Andacht und jeden Sonntag einen Sofa-Gottesdienst auf ihrem Youtubekanal zur Verfügung. Da bekommt man auch mal Einblicke die schönen alten Pfarrhäuser!

Die Johanniskirche Hersbruck sendet aus ihrer Kirche. Von mal zu mal mit neuen Ideen. Mit Pfarrer Kleinlein und Team. Und für die Jugend beteiligt sich die Johanniskirche an der Aktion Segenssteine! Das ist mal nicht virtuell, sondern äußerst real!

Frisch auf Sendung: Die die Gemeinden werden immer einfallsreicher – Reichenschwand hat nicht nur Bläser, sondern auch die Konfirmanden einbezogen in einer tollen Videoandacht zum Palmsonntag! Bravo Lisa Weniger und dem Team! Richtig gute Qualität und sehr abwechslungsreich. Warum das nicht auch in Nach-Coronazeiten fortsetzen?

Überhaupt: Was macht die Jugend?

Lauf und Schnaittach, CVJM und Evangelische Jugend haben sich zusammen getan und machen jeden Tag einen Videopodcast. Der ist richtig cool und fromm zugleich! Youthnited Pegnitztal! Das kann man sich abonnieren! Wenn sie da so durch Lauf rasen, bekomme ich wieder Sehnsucht auf Motorradfahren…

Also – bei meinem Rundgang/Überflug habe ich richtig viel entdeckt. Aber das ist kein Anspruch auf Vollständigkeit. Ich bin mir ganz sicher, dass da noch viel mehr ist und vor allem gerade entsteht!

Jan-Peter Hanstein

Absage der Konfirmation des Sprengel 1 wegen Corona-Prävention

Konfikerzen 2016

Donnerstag, 2.4.2020

Liebe Konfirmanden, liebe Eltern,

nun ist es doch soweit: auch ich sage die Konfirmation ab für den Sprengel 1, die am Wochenende 25. und 26. April in der Johanniskirche stattfinden sollte.

Die Kirchengemeinde und ich halten die Aussicht, dass wir dort schon wieder unbeschwert eure Konfirmation feiern könnten, für zu gering. Corona-Prävention wird uns davon abhalten, wenn nicht staatlich, dann die eigene Vernunft.  Aus dem gleichen Grund kann ich noch keinen Ausweichtermin anbieten. Sobald wir die Situation klarer überblicken, werde ich ihn natürlich nennen. Realistisch können wir diesen kaum vor September einplanen.

Wie geht es nun weiter? Erst einmal nur virtuell: Es wäre schön, wenn wir uns noch 2-3x per Videokonferenz sehen könnten, um ausstehende Themen zu besprechen. Eigentlich fehlen mir nur Taufe und Bekenntnis, sowie 10 Gebote. Das werde ich mit Online-Angeboten per Email versuchen abzudecken.

Ihr könnt auch unsere Online-Gottesdienste anschauen. Ihr findet sie auf dem Youtubekanal:  C1 Gottesdienst Lauf: https://www.youtube.com/channel/UCBRtiTjlcz6R1d13m7Wpjiw

Die Evangelische Jugend und der CVJM Lauf haben sich zusammengetan. Ihr findet sie auch unter „#Youthnited Pegnitztal“ auf Youtube.  https://www.youtube.com/channel/UCe6rWzFYhDKAw0VZ2VigIeA

Ihr könnt mich auch ganz persönlich anfragen und kontaktieren über meine Seite „Book-a-Pastor“ ab 6.4. bin ich dann wieder verfügbar! https://www.lauf-evangelisch.de/hanstein/

Am ursprünglich geplanten Konfirmationstermin schicke ich euch einen persönlichen Brief. Vielleicht kannst du mir auch einen Brief schicken. Ganz persönlich, wie es dir geht und was du so glaubst. Was eure Hoffnung ist in diesen schweren aber auch einzigartigen Zeiten.  

Schwer vorstellbar, wie wir alle zu Hause Ostern feiern sollten. Aber es geht auch anders! Tips zur Gestaltung  von Ostern zu Hause findet ihr übrigens hier! https://www.lauf-evangelisch.de/2020/04/02/ostern-feiern-allein-oder-mit-familie-wirbleibenzuhause/

Jetzt wünsche ich euch und euren Familien trotz allem ein gutes und gesegnetes Osterfest. Bleibt gesund und achtet aufeinander – und euren Nachbarn auch! Gott segne und behüte euch und unsere Stadt!

Euer Pfarrer Jan-Peter Hanstein

Allein oder mit Familie – Gottesdienstentwürfe für zu Hause

Was bieten wir hier konkret?

Ostern #wirbleibenzuhause

Gottesdienste zeitgleich oder auch: Gottesdienst am Küchentisch. Dank dem Michaeliskloster Hildesheim! Zum Ausdrucken, am Bildschirm ablesen, Mitsingen!

Über Ostern eine kleine Liturgie, ein fester Ablauf als Anregung für den Gottesdienst oder die Andacht zuhause – vielleicht auch mit anderen an ihrem Ort. Durch die Gleichzeitigkeit trotz körperlichen Abstands wird Nähe erlebt – in Formen, die digital und medial angeboten oder auch in Gemeinden vor Ort entwickelt werden. Familienfreundlich.

Die Entwürfe sind „analogfähig“. Sie dürfen gern auch ausgedruckt und z.B. in der Gemeinde oder an Freunde und Bekannte ausgeteilt werden.

#wirbleibenzuhause

Gottesdienstentwürfe für zu Hause des Michaeliskloster Hildesheim

Alle GD dürfen zur Verkündigung unter Nennung des Herausgebers „Michaeliskloster Hildesheim“ genutzt werden.