Nimm 2! Diakonin Tina Höpfner und Prädikant Udo Reitzmann am Sonntag 26.9 um 9:30 Uhr in der Johanniskirche im Gottesdienst eingeführt

Geschäftsführender Pfarrer Hanstein überreichte obligatorischen Blumenstrauß, Schlüssel und Notebook zum Dienstbeginn am 1. Juli

Am nächsten Sonntag begrüßt unsere evangelische Kirchengemeinde gleich zwei MitarbeiterInnen:

Die Rummelsberger Diakonin Tina Höpfner und der Prädikant Udo Reitzmann werden in ihren Dienst von Dekan Tobias Schäfer in einem feierlichen Gottesdienst eingeführt. Der Jugend übernimmt unter Leitung von Kantorin Silke Kupper die musikalische Gestaltung. Danach gibt es die Möglichkeit, sich bei dem angesagten sonnigen Wetter auf dem Kirchplatz bei dem Kirchencafe zu begegnen.

Herzliche Einladung zu dem Gottesdienst am Sonntag. Nach den neuen Regeln zur Corona-Prävention müssen Sie sich entgegen früherer Nachrichten nicht anmelden. An ihrem Platz angekommen, dürfen Sie ohne Maske am Gottesdienst teilnehmen und auch singen.

Diakonin Tina Höpfner hat sich hier bereits vorgestellt: sie ist die Nachfolgerin von Diakon David Geitner und wird verantwortlich die Kinder-und Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde verantwortlich leiten. Sie erhält dafür auch die Beauftragung zur Verkündigung in Gottesdiensten einschließlich dem Abendmahl. Sie ist von der Rummelsberger Diakoninnengemeinschaft vorgeschlagen worden. Diakone und Diakoninnen verbinden soziales Engagement mit christlichem Glauben in einer lebenslangen Gemeinschaft. Mit einer sozial-fachlichen und theologisch fundierten Ausbildung stellen sie sich der Herausforderung eines besonderen Berufes, der für junge Menschen ungebrochen attraktiv bleibt.

Ihrer Präsentation auf die Vollzeitstelle in unserer Gemeinde hat der Kirchenvorstand im Mai 2021 gerne zugestimmt. Sie hat ihren Dienst bereits zum 1. Juli 2021 angetreten.

Udo Reitzmann ist als langjähriger Ehrenamtlicher in CVJM und Kirchengemeinde Lauf wohlbekannt. Er hat die zweijährige Ausbildung zum Prädikantendienst am Gottesdienstinstitut Nürnberg abgeschlossen.

Prädikantinnen und Prädikanten sind Ehrenamtliche. Sie engagieren sich neben ihrem Beruf in unserer Kirche. Sie setzen sich einer langen Ausbildung aus, um Gottesdienste in ihrer Gemeinde oder ihrem Dekanat feiern zu können. Nach der Ausbildung werden sie von unserer Kirche zur öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung berufen. Sie gestalten dann die Gottesdienste mit eigener Predigt und können – wenn das in der Gemeinde gebraucht wird – auch Abendmahlsfeiern leiten. Dafür haben wir in Bayern ein „Sendungsprinzip“. D.h. die Person wird von einem Kirchenvorstand vorgeschlagen und angemeldet; Dekan/in und Regionabischof/bischöfin müssen die Eignung für die Ausbildung beurteilen und die Entsendung befürworten.

Geschäftsführender Pfarrer Jan-Peter Hanstein

„blick“-Austräger:innen und Urlaubsvertretungen gesucht

Um den Gemeindebrief „blick“ unseren Gemeindemitgliedern zukommen zu lassen, sind alle zwei Monate fast 100 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterwegs. Trotzdem gibt es zurzeit noch Straßen in Lauf, in denen kein Gemeindebrief verteilt wird.

Haben Sie Lust alle zwei Monate diesen Dienst zu übernehmen, dann melden Sie sich bei uns im Pfarramt. Wir freuen uns, wenn sie eine oder auch mehr Straßen übernehmen können.

Folgende Straßen suchen noch einen Austräger / eine Austrägerin

Sprengel I:
  • Sichartstraße, Deutscher Hof, Langwiesenstraße, Pegnitzstraße, Schlachthofplatz
Urlaubsvertetung für die Ausgabe Oktober/November 2021
  • Lindenstraße, Rudolfshofer Straße, Schlehenweg,
  • Danziger und Elbinger Straße
  • Kärntner-, Grazer-, Innsbrucker- und Röthenbacher Straße, Klagenfurther Weg

Auferstanden aus Ruinen. Predigt zum Kirchweihgottesdienst Spitalsruine Lauf 19.9.2021 Pfr. Hanstein

Liebe Festgemeinde an der Kirchweihe unserer Spital-Kirche!
Auferstanden aus Ruinen.
Leonardsruine am Spital

 Seit meinen ersten Besuchen in Lauf habe ich mich immer gewundert, warum diese Ruine mitten in der Stadt steht? Wann wurde die Kirche zerstört? Warum wurde sie nicht wieder aufgebaut? Wozu dient die romantische Ruine jetzt?

Inzwischen nach einigen Stadtführungen auch durch mich selbst, weiß ich es natürlich:

Der Markgrafenkrieg 1552-54, genauer gesagt schon der zweite – war ein evangelischer Bruderkrieg. Nachdem sie die katholischen Hochstifte und Bistümer angegriffen und „gebrandschatzt“ hatte – also gegen viel Geld erpresst, dass sie die Städte nicht in Brand schossen, war es dem brandenburgischen Fürsten Albrecht Alkibiades noch nicht genug. Ich weiß nicht, ob nur noch zu wenig Geld oder zu wenig Krieg … In Wikipedia stand, dass er besser Schlachten anführen als diplomatisch verhandeln konnte. Da wandte er sich nach Franken und wollte Nürnberg einnehmen. Weil er die Stadt zwar nicht einnehmen konnte, richtete er furchtbaren Schaden im umliegenden Städten anrichtete:   vor allem Lauf du Altdorf wurden 1553 so gründlich zerstört, dass es kein einziges Schriftstück oder Chronik in Lauf überlebt hat.

Albrecht Alcibiades wurde schließlich wie ein tollwütiger Huind mitz vereinten Kräften besiegt. Doch wir sitzen in dieser einzigen Ruine aus dieser Zeit – der Kirche St. Leonard neben dem Spital, gestiftet von dem Ehepaar Kessler vor über 700 Jahren, der Grabplatte hier vor mir liegt.

 Stellen wir uns das unermessliche Elend in Lauf vor 468 Jahren vor. Sie werden in Hütten und Kellern gehaust haben. Wie sehr werden sie da das Buch Klagelieder Jeremias immer und immer wieder gelesen haben, so das Kapitel 3, da heute Predigttext ist.

Klgl 3 Klage und Trost eines Leidenden (LUT)

Ich bin der Mann, der Elend sehen muss durch die Rute seines Grimmes.

2 Er hat mich geführt und gehen lassen in die Finsternis und nicht ins Licht.

3 Er hat seine Hand gewendet gegen mich und erhebt sie gegen mich Tag für Tag.

8 Und wenn ich auch schreie und rufe, so stopft er sich die Ohren zu vor meinem Gebet.

17 Meine Seele ist aus dem Frieden vertrieben; ich habe das Gute vergessen.

18 Ich sprach: Mein Ruhm und meine Hoffnung auf den HERRN sind dahin.

19 Gedenke doch, wie ich so elend und verlassen, mit Wermut und Bitterkeit getränkt bin!

Klgl 3

Jeremia, der Prophet, der nicht nur das Unheil kommen sah, sondern die Katastrophe vom ersten bis zum letzten Tag erleben musste und dem ein eigene Buch, eben die Klagelieder zugeschrieben wurde.

Er erlebte wie die Bewohner der Stadt Jerusalem, nachdem die Babylonier im Jahr 587 vor der Geburt Christi die Stadt erobert und dem Erdboden gleich gemacht hatten. Ja, da saßen sie nun in den Trümmern ihrer Stadt – gezeichnet von den Schrecken der Zerstörung, ohne jede Zukunftshoffnung. Und eines war ihnen dabei ganz klar: Gott hatte mit den Propheten Jesaja und Jeremia vor dieser politischen Katastrophe gewarnt.

DARMSTADT

So ähnlich wie ich mich noch als Kinder der 70er Jahren erinnern kann, dass in meiner Heimatstadt am Innenstadtring noch riesige Schuttberge an den Feuersturm von 1944 erinnerte, als Darmstadt und seine chemische Industrie 3 Tage lang brannte wie eine Fackel. Als Kind fragte ich immer wieder nach, wie das geschehen konnte. Und gruselte mich beim Anblick der städtischen Oper, die eingezäunt, verbrannt und zerschossen auf ihre Wiederauferstehung wartete. 12.300 Menschen kamen damals in diesen Tagen ums Leben.

Nun sitzen wir hier in unserer Ruine und gedenken der Kirchweihe einer Kirche, die nicht mehr existiert. Miene Frage, warum sie nicht wieder aufgebaut wurde, habe ich noch nicht beantwortet.

Erste Antwort: Sie bauten die Johanniskirche am Markt, denn den Berichten nach war sie den Laufern zu „rückwärtsgewandt“, zu katholisch, aber auch zu klein. Sie erinnerte sie an die Zustände vor der Reformation. Jetzt aber waren sie selbstbewusste Ackerbürger und Händler und wollten eine Kirche am Marktplatz. So bauten sie mit finanzkräftiger Unterstützung der Nürnberger die Johanniskirche aus einer vorhandenen Kapelle und erweiterten sie und erhöhten sie, bis sie die jetzige Form im Jahr 1699 erreichte.

Zweite Antwort: Bis Anfang des 19.Jhdts lag die Ruine ohne Störung (vielleicht auch als ehemaliger Friedhof?), als die Stadt ein Antrag erreichte, die Ruine abzubrechen und Stelle dessen ein Wohnhaus zu errichten. Der damalige Bürgermeister setzte sich mit folgender romantischer Haltung durch: „Überall bauen sie Ruinen, weil sie keine haben, aber so schön anzusehen sind, wir haben eine und sollten sie abbrechen?“

Wozu dient die romantische Ruine jetzt? Sie war eine Art Hof für die Bewohner des benachbarten Spitals. Arme Alte Kranke Waisen. Aber für mich ist sie auf eine nicht von unseren Vorfahren gedachte Weise auch ein Mahnmal dafür, wie Gewalt ausarten kann, wie der Glaube zwischen die Fronten geraten kann und zermahlen wird wie in diesem Markgrafen-Krieg der evangelischen Gebiete. Nur erinnern ohne Heilen führt zu nichts oder zu erneuter Rache …

24 Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen.

25 Denn der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt.

26 Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen.

31 Denn der Herr verstößt nicht ewig; 32 sondern er betrübt wohl

und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.

33 Denn nicht von Herzen plagt und betrübt er die Menschen.

Klgl 3

Nur erinnern ohne Heilen führt zu nichts oder zu erneuter Rache …

Ich freue mich immer noch über unseren Buß-Gottesdienst 2017, „Erinnerung heilen – Jesus Christus bezeugen“ den wir in der ökumenisch auf Vorschlag unserer Bischöfe Marx und Bedford-Strohm gefeiert haben. Das Reformationsfest sollte ein Christusfest werden. Die katholische und evangelischen Kirchen tragen dafür eine große Schuld. Wir haben Gemeindeglieder aufgerufen haben, ihre Geschichte zu erzählen, die durch konfessionelle Streitigkeiten Schmerzen zugefügt wurden. Und tatsächlich haben Pfarrer Alexander und ich dort einige Geschichte gehört und wir haben in Einzelgesprächen diese Personen um Vergebung gebeten. Vielleicht wäre diese Ruine dafür der passende Ort, um sich regelmäßig zu erinnern an maßlose Gewalt und Unfrieden und Krieg, an Verbrechen aneinander mit diesem englischen Methode: Healing Memories – das Zweifaches bedeuten kann:  Erinnerungen heilen und heilende Erinnerung. Nur erinnern ohne Heilen führt zu nichts oder zu erneuter Rache …

Jeremia setzt sein Gebet fort:  

20 Du wirst ja daran gedenken, denn meine Seele sagt mir’s.

21 Dies nehme ich zu Herzen, darum hoffe ich noch:

22 Die Güte des HERRN ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende,

23 sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.

Klgl 3

Wenn wir uns an die großen Katastrophen unserer Vorfahren erinnern, sind wir vielleicht etwas beschämt über unsere Auseinandersetzungen in der Corona-Krise. Trotzdem war und ist für uns diese Pandemie die größte Herausforderung in unserer Gesellschaft zum Schutz der Älteren und Schwachen.

Aber ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich freue, welche Freiheiten wir nun wieder genießen können. Wenn ich die Bläser höre, dann denke ich an eure Aktion im schlimmsten Lockdown, als ihr jeden Sonntag jeder und jede an seinem Ort auf dem Balkon oder am Fenster um Punkt 9:30 Uhr auf Glockenschlag Choräle gespielt habt. Jeder seine Stimme. Ich glaube, nur in Heuchling hattet ihr die Chance, einen andere Stimme zu hören. Aber diese Aktion war wie der Vogelgesang am Morgen, wenn die Nacht noch dunkel ist, aber wir wissen, dass die Sonne gleich aufgehen wird.

Die Barmherzigkeit unseres Gottes hat kein Ende und ist alle Morgen neu: auch nach den Nächten seines Zornes, seines Gerichtes und seiner Strafen – am Morgen ist Vergebung und seine Sonne scheint über Gläubige und Ungläubige, über die Toten und die Lebendigen.

Wir sitzen in einer Ruine – vielleicht auch in einer Ruine unserer Erwartungen und Hoffnungen. Aber euer Bläserspiel war und ist ein Zeichen für den Glauben an Gott wie Jeremia betet:

Darauf will ich hoffen:

Die Güte des Herrn ists, daß wir nicht gar aus sind,

seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende,

Jeden Morgen neu ist sein Erbarmen,

und groß ist seine Treue.

Der Herr ist mein Teil,

spricht meine Seele

darum will ich auf ihn hoffen.

Und auf Wunsch des Leiters von JohannisBrass Joachim Rahm singen und spielen wir das Lied,

Freunde, dass der Mandelzweig
Wieder blüht und treibt,
Ist das nicht ein Fingerzeig,
dass die Liebe bleibt?

Eine Erinnerung an die Berufung Jeremias im Kapitel 1,11:

“Das Wort des Herrn erging an mich: Was siehst du, Jeremia? Ich antwortete: Einen Mandelzweig. Da sprach der Herr zu mir: Du hast richtig gesehen; denn ich wache über mein Wort und führe es aus.” (Jer 1,11f)

Auf diese Wort setzen wir unsere Hoffnung.

AMEN

EG 659 Freunde, dass der Mandelzweig

1. Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,

ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

2. Dass das Leben nicht verging, so viel Blut auch schreit,

achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.

3. Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht.

Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.

4. Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt,

bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt.

Text: Schalom Ben-Chorin 1942 nach Jeremia 1,11

Christuskirche ohne Anmeldung

Ohne die bisher nötige Online-Anmeldung, ohne Zahlenbegrenzung, aber mit 3G-Nachweis und dünner OP-Maske kann man ab jetzt in die Christuskirche, nach St. Jakob und nach Günthersbühl zum Gottesdienst gehen.

Doch bitte kommen Sie so rechtzeitig, dass es keinen Stau gibt und unser Messner-Team Ihren mitgebrachten 3G-Nachweis sehen kann. Wer weder genesen noch geimpft ist, kann noch vor Ort einen unserer Lutsch-Selbsttests machen, sollte aber spätestens um 10.10 Uhr kommen. Wir wollen niemanden ausschließen.

In Kirchen, wo die Besuchs-“Nachfrage” das Platz-Angebot für große Abstände übersteigt, hat der Kirchenvorstand am vergangenen Donnerstag die 3G-Regel beschlossen, Näheres erfahren Sie durch Klick HIER.

Neue Coronaschutzmaßnahmen sorgen für Erleichterung in unseren Kirchen in Lauf!

Pünktlich zum Schulstart hat der Freistaat mit der 14. Infektionsschutz­maßnahmenverordnung zahlreiche Regelungen auch für das kirchliche Leben verändert. Durch die zunehmende Impfbereitschaft sind die Folgen des Virus besser im Griff. Daraus haben sich zahlreiche Erleichterungen ergeben. Grundsätzlich gilt nun für alle Bereiche des öffentlichen Lebens die 3G-Regel, die viele von uns kennen und an die wir schon gewöhnt sind: Geimpft, Genesen, Getestet. Diese Regel bezieht sich aber nicht auf Gottesdienste!

Dort gibt es zwei Möglichkeiten – der Kirchenvorstand Lauf hat entschieden (Der Kirchenvorstand Dehnberg entscheidet noch):

1. In Gottesdiensten, in denen ein Mindestabstand von 1,5m eingehalten wird, muss am festen Sitzplatz keine Maske mehr getragen werden. Das gilt auch für das Singen im Gottesdienst, das jetzt ohne Maske wieder möglich ist. Bei allen Bewegungen im Raum ist aber eine Maske zu tragen und auf den Mindestabstand zu achten. Hier gelten die bisher schon von Ihnen eingehaltenen Höchstgrenzen aufgrund der Raumgröße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Diese Regel wird für normale Wochen- und Feiertagsgottesdiensten in folgenden Kirchen in Lauf angewendet:

  • Evang. Johanniskirche
  • Evang. Kundigundenkirche

Auch in diesen Kirchen kann bei besonderen Fest-Gottesdiensten mit höherer erwarteter Teilnehmerzahl die 3G-Regel angewendet werden. Diese werden im Gottesdienstplan mit „3G“ gekennzeichnet.  

2. Gottesdienst mit 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet)

Corona-Warn-App: empfehlen wir für die 3G-Veranstaltungen!

Bei solchen Gottesdiensten entfällt die Abstandsregelung generell und die Teilnehmendenobergrenze. ABER: In diesen Gottesdiensten ist grundsätzlich und überall eine medizinische Maske (auch am Platz und beim Singen) zu tragen. Die Teilnehmer müssen die Nachweise auf Papier oder als App auf dem Smartphone auf Verlangen vorzeigen können. Schulkinder und Kindergartenkinder gelten als getestet und brauchen keine Nachweise. Eine vorherige Anmeldung wie bisher ist nicht mehr notwendig. Vor Ort kann man auch mit der Corona-Warn-App (nicht Luca!) einchecken.

Folgende Kirchen in Lauf werden 3G in ihren regulären Gottesdiensten ab Sonntag 19.9. einführen:

  • Evangelische Christuskirche Lauf links
  • Evangelisches Gemeindezentrum St. Jakob in Kotzenhof
  • Evangelische Kirche Günthersbühl

Diese werden im Gottesdienstplan mit „3G“ gekennzeichnet.  

Die evangelische Kirchengemeinde Lauf bietet bei allen ihren 3G-Veranstaltungen einen kostenlosen beaufsichtigten Selbsttest an. Dazu müssen die Testenden sich mindestens 20 Minuten zuvor bei den Gottesdienstteams melden.

3. Gottesdienste unter freiem Himmel

Hier besteht keine Maskenpflicht, es ist keine Anmeldung nötig, doch die Abstandsregel soll zuverlässig eingehalten werden.

4. Gruppen und Erwachsenenbildung mit 3G

Die staatliche Regelung erlaubt hier keine Alternative wie in den Gottesdiensten. Schulkinder und Kindergartenkinder gelten als getestet und brauchen keine Nachweise. Auch hier bietet die evangelische Kirchengemeinde Lauf vorher einen kostenlosen beaufsichtigten Selbsttest an. Im Evangelischen Familienhaus kann man Tests zum Selbstkostenpreis erstehen. Näherer Informationen erhalten Sie bei Bedarf im Pfarramt oder bei Ihren Gruppenverantwortlichen.

+ Trauer um Werner Müller

Unsere Kirchengemeinde, der CVJM Lauf und SCH-LAU e.V. trauern um ein “Urgestein” unter ihren Ehrenamtlichen: Werner Müller starb am frühen Morgen des 15. September nach fortschreitender Krankheit. Unser Mitgefühl und unsere Gebete gelten seiner Familie.

Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 21.09. um 12.30 Uhr in der Christuskirche statt. Bitte einen der 3G-Nachweise mitbringen und am Eingang dem Bestattungspersonal vorzeigen.
In jungen Jahren war er Jungscharleiter, Sportbetreuer und als Vertreter des CVJM im Jugendausschuss tätig. Seine musikalische Begabung zeigte er als Schlagzeuger und Bassist in der Gemeindeband, als Leiter im Liturgischen Chor in der Johanniskirche, als Sänger in der Osternacht und als jahrzehntelang treuer Posaunenbläser im Gemeinde-Posaunenchor.
Seine Frau Linda und er leiteten jahrelang einen Hauskreis. Beide verband auch die jahrzehntelange Aufbauarbeit im Kreativshop Christuskirche. Dessen Erlöse kamen den Waisenhäusern und KiTas der Christusträger-Schwestern in Jujuy in Argentinien zugute, die das Ehepaar Müller anlässlich der Silberhochzeit auf eigene Kosten besuchte und förderte. Von 1994 bis 2018 übernahm Werner Verantwortung als Kirchenvorsteher – unvergessen sind etwa seine Adventsandachten sowie sein streitbares Eintreten für den Gemeindehaus-Ersatzneubau im Rahmen der “Freunde der Christuskirche”. Seine große Stärke war auch die Organisation von großen Gemeindefesten oder Benefizveranstaltungen wie Bällen und Buffets.
Nach dem Tod seiner Frau Linda engagierte er sich als 3. Vorsitzender und Organisator der Garten-Dienste im Laufer Sozialverein SCH-LAU e.V., bis ihn seine Erkrankung immer mehr einschränkte. Wir vertrauen Werner und seine Kinder mit Familien Gottes Gnade an.

“Herr, mehre uns den Glauben!”

Die Predigt vom 12.9. über Lukas 17, 5-6 lehrt uns, dass auch der kleine oder beginnende “Senfkorn”-Glaube eine große Verheißung Jesu hat. Zum Nachhören von Pfarrer Hofmanns Predigt klicken Sie HIER.

Raus aus dem Alltag und rein ins Meer

So war´s auf der Teenagerfreizeit in Dänemark:

Zehn Tage Sonne im Gesicht und Wind um die Nase, das genossen die 22 Jugendlichen auf der Teenager-Sommerfreizeit unserer Kirchengemeinden Lauf und Rückersdorf auf der dänischen Insel Langeland. Endlich wieder zusammen singen, spielen, sich bei Bibelarbeiten über Gott und die Welt unterhalten, verbranntes oder noch teigiges Stockbrot genießen und spät abends müde und voller Eindrücke ins Bett fallen.

Die weite Anfahrt hat sich gelohnt, denn das achtköpfige Team dachte sich ein abwechslungsreiches und liebevolles Programm aus, das neben einem Volleyball-Turnier, einem Quizabend, vielen kreativen Workshops am Nachmittag jede Menge Zeit bot, sich in der Gemeinschaft zu erleben. Natürlich durften die Lagerfeuerabende mit Stockbrot, Singen und dem Betrachten des Sternenhimmels nicht fehlen. Selbst sportliche Frühaufsteher sind bei der morgendlichen Jogging-Runde auf ihre Kosten gekommen.

Highlights waren die wunderschönen Sonnenaufgänge am 1,5 km entfernten Strand (schon um 6 Uhr) und das Krimidinner am vorletzten Abend, bei dem alle fein herausgeputzt in eine Rolle geschlüpft sind, sich das überragende 5-Gänge-Menü schmecken ließen und den Mörder im Spiel entlarvten. Einige Jugendliche durften sogar auf dem benachbarten Golfplatz Probestunden nehmen und brachten glückliche Gesichter und den ein oder anderen Muskelkater am nächsten Tag mit zurück.

Die Tage, die zu Beginn der Freizeit noch endlos schienen vergingen wie im nu und alle waren sich erschöpft und zufrieden einig: Das war wirklich eine besondere Zeit, in der so einiges gelernt wurde und viele über sich hinausgewachsen sind.

Ein großer Dank gilt besonders den drei Mitarbeitenden Lucas Volkammer, David & Nina Naßler aus der Kirchengemeinde Lauf und den drei Mitarbeitenden Mirjam Schmauß, Johannes & Christian Schempf aus der Kirchengemeinde Rückersdorf, die mit ihrer Kreativität und ihren Ideen die die Freizeit gemeinsam mit den beiden Diakoninnen Tina Höpfner und Verena Elsterer gestalteten.