Schutzkonzept der Evangelischen Kirchengemeinde Lauf für die Nutzung der Gemeinderäume

In Zeiten der Corona Pandemie – Stand: Juni 2020

Dieses Konzept wurde erstellt in Anlehnung an die derzeitigen Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und darüber hinaus der aktuellen Empfehlungen des Bayerischen Jugend Rings (BJR)

Grundsätzlich gelten folgende Regeln:

Abstand
  • Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes
  • Abstand halten: mindestens 1,5 Meter
  • Bei grippeähnlichen Symptomen ist eine Teilnahme nicht gestattet
  • Nies- und Hustenetikette einhalten: in Armbeuge niesen oder husten
  • Regelmäßiges Händewaschen: 20-30 sec
  • Nicht ins Gesicht fassen

Darüber hinaus ist zu beachten:

  • Häufiges Lüften: Empfohlen wird nach jeder Stunde 10 Minuten
  • Eine regelmäßige Desinfektion (Materialien, Türklinken, Toiletten) muss vorgenommen werden
  • Dokumentation der Kontakte (Teilnehmer der Gruppentreffen, Ort, Zeit):
  • Informationspflicht an beteiligte Personen u.a. die GruppenleiterInnen
  • Bei paralleler Belegung mehrerer Räume ist dafür zu sorgt, dass die Pausen nicht gleichzeitig stattfinden, um die aufeinandertreffende Personenzahl zu begrenzen.
  • Bei sportlichen Aktivitäten gilt das aktuelle Hygienekonzept des Bayrischen Landessportverbandes (BLSV).
  • Für musikalische Gruppen gilt zusätzlich noch ein entsprechendes Hygienekonzept

Mieter der Räumlichkeiten der Gemeindehäuser haben sich an das vorgelegte Hygienekonzept zu halten

2. Durchführung von Gruppentreffen in den Gemeindehäusern

(Vorrangig sollten Gruppenstunden im Freien stattfinden!)

  • Abstand halten von 1,5 m ab Betreten des Grundstücks
  • Bei Eintritt und Verlassen des Gemeindehauses ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  •  Abstand in den Gruppenräumen entweder 1,5 m oder bei Unterschreitung der Abstandsregel mit Maske
  • Gruppenbildung vor den Gemeindehäusern nur unter Wahrung des Mindestabstandes und der Maskenpflicht
  • Eingang: durch Haupteingang (während der Veranstaltung sind die Türen offen zu halten)
  1. Mitarbeiter empfängt die Teilnehmer am Eingang, achtet auf Händedesinfektion und gibt Anweisungen über Ort der Veranstaltung und Verhalten
  2. Das Tragen von Mund-/Nasenschutz in den Räumen richtet sich nach den jeweils gültigen Vorschriften; außerhalb der Gruppenräume, im Treppenhaus und Foyer ist ein Mund/Nasenschutz zu tragen!
  3. Die Anzahl der Teilnehmer richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben;
  4. Die Gruppengröße richtet sich nach der Raumgröße.
  • Möglichst kontaktloses Programm ausarbeiten
  • Auf vorgeschriebenen Abstand beim Spielen und Sitzen achten
  • Auf gemeinsames Singen ist nach Möglichkeit zu verzichten, falls Singen zwingend erforderlich, unbedingt darauf achten, dass in die gleiche Richtung gesungen wird.
  • Kein gemeinsames Kochen und Essen
  • Toilettengänge / Räume verlassen: nur Einzeln und mit Mund/Nasenschutz

Eine Checkliste mit den wichtigsten Regeln um Überblick können Sie hier herunterladen:

„Hummel-Gebrummel“ – Brief an unsere Hort-Eltern mit neuesten Informationen

Liebe Horteltern, hier die neuesten Informationen!

1. Sommerferienprogramm

Herzlichen Dank, dass Sie ihr Kind über unsere Online Umfrage (oder per Info an uns) an- bzw. abgemeldet haben. Wir haben nun für die Ferienwochen im Großen Hummelnest ein abwechslungsreiches Ferienprogramm zusammengestellt. Sie finden Sie das Programm:

2. Vorläufiger Jahresplan 2020/2021

Unseren vorläufigen Jahresplan für das kommende Hortjahr können Sie sich herunterladen. Wir haben einmal so geplant als gäbe es keine Corona-Schutzmaßnahmen. 😉 Dennoch kann sich natürlich noch einiges ändern oder unter Auflagen stattfinden. Näheres dazu folgt dann bei der Eltern-Vollversammlung oder sobald Informationen vorliegen.

3. Erinnerung: Abschiedsfeiern

Auch wenn manche Kinder den Hort nicht mehr regelmäßig besuchen, wollen wir die Kinder des großen Hummelnestes zu einer Abschiedsfeier einladen. Da die Kinder unterschiedlich die Schule besuchen werden wir zwei Abschiedsfeiern anbieten.

Die Termine: Donnerstag, 9.7.2020 um 15.45 – 16.45 Uhr und am Donnerstag, 16.7.2020 um 15.45 – 16.45 Uhr inkl. Abschiedsfeier von unseren Kolleginnen Luise Rekitt und Ramona Gutmann.

Für ein Abschiedsgeschenk für die Mitarbeiter sammeln wir in den Einrichtungen mit unseren Hummelsammeldosen.

Auch die Kinder des Kleinen Hummelnest feiern den Übergang ins Große Hummelnest und Abschied aus dem Kleinen Hummelnest sowie die Verabschiedung von Ramona Gutmann am Mittwoch 22.7.2020 um 15.15 – 16.15 Uhr.

Es wäre schön, wenn Sie für die Feier etwas für ein kleines Buffet beisteuern könnten. Dabei ist zu beachten, dass wir momentan nur originalverpackte Lebensmittel entgegennehmen dürfen. Bitte geben Sie uns kurz Bescheid (wenn noch nicht geschehen), bei welcher Abschiedsfeier ihr Kind teilnimmt und was sie zum Buffet beisteuern.

4. Information vom Träger bzgl. Beitragsordnung:

Liebe Horteltern,

die neuen Buchungsverträge mit der geänderten Beitragsordnung sind Ihnen zugegangen.

Bitte beachten Sie:

  • Sie erhalten alles in zweifacher Ausfertigung (1 Exemplar für Sie zum Verbleib)
  • 1 Exemplar von BEIDEN Elternteilen unterschreiben lassen
  • Wir nehmen die unterschriebenen Verträge nur persönlich an den unten angegebenen Terminen an!!!!!
  • Bitte nehmen Sie sich zu einer der folgenden Abgabetermine kurz Zeit:

Dienstag, 21.07.2020 von 12Uhr bis 16Uhr

Mittwoch, 22.07.2020 von 12Uhr bis 17.30Uhr

Donnerstag, 23.07.2020 von 8Uhr bis 15Uhr

  • Diese ergänzenden Vertragsunterlagen sind verpflichtend zu unterschreiben und abzugeben!

Nur so kann im neuen Hortjahr eine Betreuung gewährleistet werden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihre Hortleitung Claudia Gebhard

5. Betreuung im Hort bis zu den Sommerferien

Seit dem 1. Juli 2020 gehen wir von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb über. Das bedeutet, dass ab diesem Termin alle Kinder wieder in den Hort kommen können.

Die Kinder die zu Hause beschult werden dürfen erst ab 11.15 in den Hort!

Bitte informieren Sie uns (falls noch nicht geschehen) für die Planung der Hortbetreuung immer bis spätestens Freitag, der Vorwoche. 12 Uhr ob ihr Kind in der kommenden Woche den Hort besucht oder nicht.

Bitte per Mail () oder mit einer Nachricht auf dem AB!

Es gelten weiterhin die bekannten Voraussetzungen:

  • Ihr Kind hat keinerlei Symptome einer Erkrankung.
  • Es gibt keine Erkrankung oder Quarantänefall in ihrem Haushalt.
  • Bitte betreten Sie als Eltern nicht unsere Einrichtung. Benutzen Sie unsere Klingel.

Bitte denken Sie auch an die Essensbestellung bis Mittwoch der Vorwoche um 13Uhr bei kitafino! Abbestellen ist jeden Morgen bis 6.00 Uhr möglich.

Auch mit der Änderung des eingeschränkten Regelbetriebes zum 1.7. verfolgen wir weiterhin folgende Punkte zum Schutz und zur Verringerung des Ansteckungsrisikos:

  • Weiterhin gilt ein Betretungsverbot der Eltern in der Einrichtung. Bitte klingeln Sie.
  • Weiterhin sind keine eigenen Vesperboxen und Getränkeflaschen erlaubt (diese Regelung gilt erst mal bis zu den Sommerferien)

Wir wünschen alles Liebe, viel Gesundheit und Durchhaltevermögen.

Das Team vom Hummelnest

Zum silbernen Jubiläum: Die Laufer Stadtstreicher schreiben Geschichte(n)

25 Jahre sind eine gerade noch überschaubare, zweifellos lange Zeit. Wie auch immer man diese Zeitspanne betrachtet, wird sie ein Leben verändert haben. Für ein musikalisches Ensemble gilt dies umso mehr. Seit 1995 bestehen die Laufer Stadtstreicher der Johanniskantorei Lauf. Seit der ersten Stunde ist Heidi Braun als Gründerin und Leiterin der unermüdliche Motor und das Herzstück des Orchesters. Bei einem festlichen Muttertagskonzert am 10. Mai 2020 wird das Orchester mit seiner Dirigentin dieses Jubiläum mit den Zuhörenden im Dehnberger Hof Theater feiern. (Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der aktuellen Lage steht noch nicht fest, ob das Konzert wie geplant stattfinden kann.) Grund genug, die Anfänge und Hintergründe, Geschichte und Geschichten des Orchesters einmal genauer zu betrachten, Mitglieder zu Wort kommen zu lassen und auch einen kleinen Blick in die Zukunft zu werfen.

Die Stadtstreicher 1997
Weihnachten 1996

Den Anstoß zur Gründung der Stadtstreicher gab die Laufer Geigen- und Klavierlehrerin Heidi Braun, die ihren jugendlichen Schülerinnen und Schülern ermöglichen wollte, die Freude des gemeinsamen Musizierens in einem kleinen Orchester zu erleben. Zusammen mit dem damaligen Kantor Reinhold Schelter entstand die Idee, das Ensemble an die Johanniskantorei zu binden, um Chorprojekte in Zukunft gemeinsam bestreiten zu können. Den Anfang wagte die Dirigentin mit einigen wenigen Musikerinnen und Musikern. Wie Günter Kohl sich erinnert, war der Erfolg des Projekts keinesfalls von Beginn an gesichert. „Natürlich war an große Werke bei unserem ersten Auftritt beim Adventssingen 1995 noch nicht zu denken. Aber manche Dinge brauchen eben ihre Zeit – und es hat sich wirklich gelohnt!“, erzählt Heidi Braun schmunzelnd. Gelohnt hat es sich in der Tat, denn die Begleitung des Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach, ebenso wie die Aufführung des Mozart-Requiems sind nur zwei prominente Beispiele für die fruchtbare Zusammenarbeit der beiden Ensembles. Auch Kantorin Silke Kupper sieht eine große Bereicherung für das Gemeindeleben in den gemeinsamen Projekten: „Heidi Braun macht eine wunderbare Jugend- und Erwachsenen-Arbeit, und durch ihre kompetente und mitreißende Art hat das Orchester ein hohes musikalisches Niveau. Die Stadtstreicher machen unser Laufer Gemeindeleben und die Gottesdienste bunt und es ist zu spüren, dass es eine feste und bereichernde Orchestergemeinschaft gibt.“ So ist die Gestaltung von Gottesdiensten auch außerhalb von Lauf beispielsweise fester Bestandteil des Sonntagvormittags bei der Orchesterfreizeit. Für Heidi Braun ist das „Wunderbare an der aktiven Ausübung der Kirchenmusik, dass Menschen spirituelle Erfahrungen machen und innerlich tief berührt werden können von Inhalten, die mit Worten allein oft nur schwer auszudrücken sind.“

Gleichzeitig nahmen die Stadtstreicher immer komplexere Werke in ihr Repertoire auf, wie klassische Sinfonien, aber auch Werke aus der Film- und Musicalwelt. Oft spielten sie gemeinsam mit befreundeten Bläserinnen und Bläsern aus dem Großraum Nürnberg. „Wer kann schon behaupten, schon mal ein Marimbaphon-Konzert gespielt zu haben?“, so Andrea Sowa aus der Cellogruppe. Doch auch „Eigengewächse“ der Stadtstreicher sind solistisch immer wieder mit dem Ensemble zu hören und sie wachsen an diesen Aufgaben weit über sich hinaus.

Die gewachsene Gemeinschaft des Orchesters zeichnet sich dadurch aus, dass Junge und Junggebliebene zwischen neun und über achtzig Jahren in einem generationsübergreifenden Ensemble musizieren. Viele Mitglieder der Stadtstreicher sind selbst noch keine 25 Jahre alt, denn auch heute spielen vorwiegend Schülerinnen und Schüler von Heidi Braun mit, der die Nachwuchsförderung nach wie vor besonders am Herzen liegt. Und trotz der großen Altersunterschiede, „ist die Gemeinschaft einfach cool“, wie Lina Kupper findet. Anders als in anderen Ensembles ist der Wechsel der Mitspielenden ungewöhnlich hoch, denn viele gehen nach der Schule andere Wege, die sie aus Lauf wegführen. Oft bleibt der Kontakt über weite Entfernungen dennoch erhalten und spätestens zum Gottesdienst am Heiligen Abend in St. Johannis freuen sich die „alten Hasen“, wieder Teil der Stadtstreicher zu sein. „Dieses Orchester ist definitiv mehr als die Gruppe der musizierenden Menschen“, so Gründungsmitglied und langjährige Konzertmeisterin Kristina Glücker. Ein fester Kern von Erwachsenen verleiht den Stadtstreichern darüber hinaus Kontinuität und Stabilität. Die innige Verbindung der Musizierenden entsteht durch die geteilte Liebe zur Musik und die Freude an den gemeinsamen Proben, der jährlichen Orchesterfreizeit und den Konzerten. „Ich bin sehr dankbar, dass mich dieses Orchester in meiner Jugend begleitet hat“, so Sophia Maiwald, die wie Kristina Glücker selbst inzwischen die Geige zu ihrem Beruf gemacht hat und gerne an ihre ersten Orchestererfahrungen zurückdenkt. Und Clara Arantes fügt hinzu, dass ihr diese frühen Erlebnisse eine profunde Basis für das Spielen in anderen, größeren Orchestern mitgegeben haben.

Weihnachtsoratorium 2015

Die Laufer Stadtstreicher sind nun seit Jahr(zehnt)en eine etablierte Institution im Kulturleben der Stadt Lauf und weit über ihre Grenzen hinaus. Dabei wollen das Ensemble und seine Leiterin aber nicht stehen bleiben. Es ist eine immerwährende Aufgabe, das Gewachsene zu pflegen und doch neue Herausforderungen zu suchen. Dies bedeutet auch, sich neuen Gegebenheiten anzupassen. „Herausfordernd ist, dass sich Menschen heute nicht mehr so gern langfristig festlegen für eine Sache. Insofern arbeiten wir mit Projektprobenplänen, so dass die nötige Planungssicherheit für beide Seiten dennoch besteht“, erläutert Heidi Braun. Und sie fügt schmunzelnd hinzu, dass für das nächste Projekt im Herbst – ausschließlich mit Werken von J. S. Bach und in Kooperation mit der Johanniskantorei und Silke Kupper noch Musizierende an der Geige und der Bratsche gesucht werden. Die Proben für das Konzert am 22. November 2020 beginnen am 28.5. – denn dann heißt es nach dem Jubiläumskonzert an Muttertag wieder: „Nach dem Konzert ist vor dem Konzert.“

Dass die Musiker auch individuell von den Orchestererfahrungen profitieren und ihr Können auf ihren Instrumenten weiterentwickeln, macht Cellistin Nicola Pfriem deutlich: „Ich lerne durch unsere Dirigentin Heidi Braun klassische Werke und Komponisten neu kennen, sie vermittelt uns anschaulich ein Verständnis für die Musik und ich entwickle mich durch ihre fachlichen Tipps auch auf meinem Instrument musikalisch weiter.“ Ein glückliches Händchen bei der Wahl der Stücke ist von Nöten, wenn man ein Ensemble gleichzeitig fördern und fordern möchte. So war es, so Heidi Braun, nie das vorrangige Ziel, möglichst schwierige Stücke einzuüben, sondern dem Orchester in seinem aktuellen Können gerecht zu werden und so der Freude an der Musik Raum zu geben.

Die Stadtstreicher 2019

Für weitere Informationen zum Konzertprogramm findet sich unter den Ankündigungen ein kurzer Überblick, auch auf den Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde Lauf gibt es Aktuelles und Kontaktdaten: https://www.lauf-evangelisch.de/laufer-stadtstreicher/.

Katharina Leniger

Neuer Kicker im Hort – bauen und spielen

In den vergangenen Wochen schraubten, hämmerten und leimten die Kinder des Hummelnestes einen Tischkickerbausatz zusammen und können sich nun über einen qualitativ hochwertigen Kicker freuen. Die mitwirkenden Kinder hatten beim Bau schon eine Riesenfreude. Unter Begleitung von Mark Nockemann wurde dieses Projekt umgesetzt. Nun wird der Kicker fleißig genutzt und bespielt. Die Anschaffung des Kickers wurde unterstützt durch David Blank, der auch gleich zu einem Einweihungsspiel vorbeikam.

Herzlichen Dank für die finanzielle Spende und Unterstützung. Der neue Kicker ist eine echte Bereicherung für unser reichhaltiges Spieleangebot, das die Kinder gerne nutzen.

Tag der offenen Tür im Hummelnest

am 1. Februar 2020

Auch dieses Jahr öffnete das „Hummelnest“ wieder seine Türen für alle Interessierten. Zahlreiche Besucher schauten sich die Einrichtung mit den verschiedenen Räumen und Arbeitsbereichen an. Auch das „Kleine Hummelnest“ in der Kunigundenschule konnte besichtigt werden und die Mitarbeitenden standen für alle Fragen zur Verfügung.

Tattoo „Tag der offenen Tür“

Im „Großen Hummelnest“ wurden fleißig Holzscheiben bunt bemalt und gestaltet. Es gab die Möglichkeit sich schminken, oder ein cooles Tattoo machen lassen. Auch für das leibliche Wohl war mit dem reichhaltigen Buffet sowie Kaffee und Getränken gesorgt. Im oberen Bereich des Hortes konnte man auf dem hauseigenen Flohmarkt das ein oder andere Schnäppchen machen, oder im Bewegungsraum über den selbst gebauten Parcours laufen.

AusträgerInnen gesucht!

Um den BLICK unseren Gemeindemitgliedern zukommen zu lassen, sind alle zwei Monate fast 100 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterwegs. Trotzdem gibt es zurzeit viele Straßen in Lauf, die von niemandem ausgeteilt werden.

Haben Sie Lust alle zwei Monate diesen Dienst zu übernehmen, dann melden Sie sich bei uns im Pfarramt. Wir freuen uns, wenn sie eine oder auch mehr Straßen übernehmen können.

Die offenen Straßen sehen Sie hier:

Sprengel I: Blumenstraße, Friedrichstraße, Holzgartenstraße, Nürnberger Straße 1-63

Sprengel II: Schützenstraße, Schmalzbergstraße

Sprengel III: Wiesenstraße

Gottes Wort – noch süßer als der beste Honig!

Geistliches Wort der „blick“-Ausgabe April / Mai 2020

Könnten Sie sich vorstellen, dass ein Glas Honig so viel kostet wie ein VW Golf?

Aber genauso war es bei den Pharaonen in Ägypten. Dem Golf vergleichbar benutzen sie allerdings Esel und so heißt es bei wikipedia: „Ein Topf Honig hatte einen Wert vergleichbar dem eines Esels“. Der Honig galt ihnen als „Speise der Götter“ und als Quelle der Unsterblichkeit. Der Honig war ein wahrhaft königliches und göttliches Lebensmittel. Der Honig war nicht nur der Farbe nach ähnlich wie Gold.

In Psalm 119,103 nun aber sagt der Psalmbeter, dass etwas anderes noch viel kostbarer ist und süßer schmeckt als der überaus wertvolle Honig: Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.

In diesem Psalm staunt der Beter, dass ihm der Wille Gottes im Wort der Bibel zugänglich ist. Er staunt darüber, dass Gott sich offenbart hat in der Heiligen Schrift und wir so unser Leben nach seinem Willen gestalten können. Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig, weil es mir hilft recht nach dem Willen des gütigen Gottes zu leben, wie er z.B. in den Zehn Geboten zugänglich ist und wie er sich in der Person von Jesus Christus zeigt: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!

Damit mir der Wille Gottes aber bekannt ist, muss ich ganz praktisch tief schürfen, also die Heilige Schrift lesen und buchstabieren und in ihr Inneres vordringen. Ich muss mich mit meinem ganzen Sein der Heiligen Schrift hingeben und mich mühen, den Inhalt aufzunehmen und zu verstehen suchen. Dieses Mühen ist eine lebenslange Aufgabe, das sich lohnt.

Um dies zu verdeutlichen, bestrich der jüdische Lehrer die Buchstaben auf der Schiefertafel des Schülers mit Honig, damit der Schüler lernte, dass sich die Mühe des Studiums der Heiligen Schrift sehr lohnen würde. Danach bekamen die Schüler mit Honig gebackene Buchstabenkuchen zum Essen, um auch hier ganz schmackhaft zu erfahren: Wer die Heilige Schrift studiert, der findet die Süße des ewigen Lebens in Gott, dem wird die Heilige Schrift „zur Speise der Götter“, zur Quelle der Unsterblichkeit.

Bevor man also den Honig der Zärtlichkeit Gottes und seiner Güte (Kirchenvater Augustinus) genießen kann, braucht es demnach ganz praktisch die Mühe der Hingabe an die Heilige Schrift. Ich muss sie lesen und mich ihr widmen mit meiner ganzen Aufmerksamkeit, damit ich mich und mein Unterbewusstes anfülle mit den Worten und Gedanken der Heiligen Schrift. So lese ich die Bibel nicht nur für den Augenblick, sondern auch für die Zukunft. Was ich jetzt lese, kann Jahre später aus mir aufsteigen und mir eine Situation in meinem Leben erschließen in Bezug auf meinen Glauben auf Gott hin. Und dann wird mir dieses Wort, diese biblische Geschichte, Jahre nach der Mühe des Lesens süßer als Honig, weil es mich zuversichtlich macht, Gottes Güte und Liebe zu vertrauen.

Bei der Geburt Jesu sagten die Hirten die Botschaft der Engel auch Maria:

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr (Lukas 2). Wie nahm Maria diese Botschaft auf?

Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Maria behielt die Worte im Herzen und hat sie dort bewegt, damit sie sie versteht und sie ihr zum Honig werden.

Das ist keine Sache, mit der man sich „mal eben schnell“ beschäftigt. Das braucht Zeit, Mühe, Geduld und Ernsthaftigkeit.

Ob Maria an diese Worte gedacht hat, 37 Jahre später, als ihr Sohn am Kreuz hing, litt und starb?

Wenn Maria diese Worte nicht in ihrem Herzen bewegt hätte, dann sicherlich nicht. Dann wäre ihr dieses Wort sicher nicht süß wie Honig geworden, weil es gar nicht da gewesen wäre.

Aber Maria bewegt diese Worte in ihrem Herzen und so wurden sie ihr Trost und Hoffnung auch im Angesicht des Todes. Dein Wort ist meinem Mund süßer als Honig.

In diesem Sinne: Wer sich der Bibel hingibt, dem gibt sich auch die Bibel hin und er schmeckt die Süße der Liebe Gottes in seinem Leben.

Pfarrer Thomas Reuß

Vorankündigung

Herzensache lädt am Freitag, den 9. Oktober 2020 um 19.00 Uhr in das Gemeindehaus Christuskirche (Martin-Luther-Straße 15, Lauf) zu einem Vortrag mit Sabine Hess von der Caritas ein. Das Thema wir sein: Das Vier-Ohren-Modell.

Weiter Information folgen zu gegebener Zeit.

Lebendig bleiben – nicht erstarren. Lot und seine Frau

Predigt zum Segnungsgottesdienst für Paare am 16.02.2020 in St. Otto

Als die Morgenröte aufstieg drängten die Engel Lot zur Eile: Auf nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht wegen der Schuld der Stadt hinweggerafft wirst.  Da er noch zögerte, fassten sie ihn, seine Frau und seine beiden Töchter an der Hand, weil der Herr mit ihm Mitleid hatte, führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt los. Sie sagten: bring dich in Sicherheit, es geht um dein Leben. Sieh dich nicht um und bleib in der ganzen Gegend nicht stehen. Rette dich, sonst wirst du hinweggerafft….

Als die Sonne aufgegangen war und Lot in Zoar angekommen war, ließ der Herr auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab. ER vernichtete jene Städte von Grund auf  und die ganze Gegend und alles was auf den Feldern wuchs.Als Lots Frau zurückblickte, erstarrte sie zu einer Salzsäule.

nach Moses 19, 15-26

Eine ungewöhnliche Bibelstelle für einen Segnungsgottesdienst für Paare, nicht wahr?

Im Vorbereitungsteam haben wir uns in unseren Familien und Freundeskreisen umgehört. Warum dreht Lots Frau sich um? Und warum erstarrt sie dann zur Salzsäule? Einhellige Meinung: Na klar, das ist nun mal die Strafe für neugierige Frauen!

So klischeehaft wollten wir das nicht stehen lassen und haben noch eine andere Erklärungsmöglichkeit entdeckt.

Wir haben es bereits eingangs gehört. Das, was wir hier am Beispiel von Lot und seiner Frau hören, ist keine Mann-Frau-Geschichte. Kein Stereotyp: „So sind sie, die Frauen und Männer“. Sondern Lot und seine Frau stehen für zwei Möglichkeiten, mit Erinnerung und Verlust, mit Schmerz und Trauer umzugehen. Diese zwei Typen kennt jedes Paar. Durchaus in wechselnder Besetzung. Und diese zwei Verhaltensweisen kenne ich auch ganz tief in mir drin. Dazu brauche ich meinen Mann gar nicht!

Lot will, was war, was geschehen ist, was nicht zu ändern ist, hinter sich lassen. Neu anfangen! Keine Zeit verlieren! Vielleicht auch keine Energie verschwenden und sich mit aller Kraft dem Neuen zuzuwenden.

Seine Frau, von der wir leider keinen Namen kennen, ist da anders! Sie gibt, was war, nicht so schnell auf! Will die guten Zeiten, die sie in Sodom hatte, nicht so schnell abhaken. Will nach-spüren, nach-schauen, sich um-schauen. Das hat durchaus etwas sehr Wertschätzendes und Bewahrendes.

Doch das, was sie sieht, lässt sie nicht mehr los. Sie verharrt im Vergangenen. Die glücklichen Lebensphasen, von denen sie sich verabschieden muss. Die Zeit als unbekümmertes junges Liebespaar. Die Zeit als die Kinder zwar anstrengend waren, aber immer für Stimmung und Gesprächsstoff sorgten.

Verabschieden müssen wir uns auch von manch schwierigen Lebensphasen. Von erlittenem Schmerz und Enttäuschungen.

Das, was sie so gefangen nimmt, muss jedoch gar nicht so vernichtend sein, wie die Zerstörung Sodoms. Es sind die vermeintlichen Kleinigkeiten des Alltags. Wenn wir an alten Rollenbildern, an alten Bildern, die wir uns von einander gemacht haben, festhalten. „Da brauche ich gar nicht dran zu denken, das macht der nie! Das war schon immer so!“

Wenn wir in der Routine des Alltags feststecken. Wenn die Abläufe des Zusammenlebens vorhersehbar und einengend sind. Wenn kein Platz mehr ist für Fantasie und Leichtigkeit.

Aber vielleicht kommt Lots Frau auch nicht los von den Träumen und Zukunftsplänen, die jetzt nicht mehr realisierbar sind. Wir hatten doch so viel vor… wo ist die Zeit hin? Uns fehlt die Kraft.

Ihr Blick bleibt verhaftet in dem, was war oder schon immer so zu sein scheint.

Das Erstarren ist also vielleicht keine Strafe Gottes, sondern die Folge von Wehmut, Trauer, Enttäuschung und Unachtsamkeit, die mich bindet und nicht mehr loslässt.

Das Verbot, sich umzudrehen, kann dann auch als wohl gemeinter Schutz verstanden werden. Als Schutz davor, sich fest zu beißen. Warum kann es nicht so sein, wie damals? Als Schutz davor, sich in alten Routinen zu verfangen. Das haben wir doch immer so gemacht?!

Doch die Erstarrung muss nicht das Ende sein! Auch in der Natur kennen wir die Erstarrung. Wenn im Winter alles ruht. Wenn sich die abgeerntete Erde zurückziehen darf und Zeit bekommt, sich zu erholen. Wenn wir uns nach einer schweren oder anstrengenden Zeit für die Heilung zurückziehen dürfen. Dann kann Neues gedeihen!

Jetzt entscheidet sich, wie es Lot und seiner Frau weiter ergeht. Ob es gelingt, das, was war, zu verwandeln. Den Erinnerungen einen würdigen und liebevollen Platz in der neuen Situation zu geben. Das Erlebte im Guten wie im Schlechten als eine Kraft zu verstehen, die mich für das Neue, das da kommen soll, stark macht. Die Älteren kennen das sicherlich, wenn sie dankbar und vielleicht auch etwas wehmütig in alten Fotoalben blättern. Wissen um das, was sie erleben durften und geschafft haben. Und zugegebenermaßen: Auf manches davon würden wir gerne verzichten.

Für mich stecken in dieser Erzählung zwei wichtige Erfahrungen des Menschen. Jeder von uns, auch der Gerechteste, muss sich von Vertrautem, Liebgewonnenem und auch schlimmen Erfahrungen und Enttäuschungen lösen. Muss den Blick abwenden können. Das wird uns allen immer wieder geschehen.

Aber da ist auch die Rede von zwei Engeln, die Lot und seine Familie begleiten und zur Eile mahnen. Die schon da sind, als es beginnt brenzlig zu werden. Für mich heißt das:

Wir haben einen Gott, der uns aus den schwierigen Phasen unseres Lebens herausführen will! Der unseren Blick weiten will und uns in Bewegung bringt. Der nicht will, dass wir in einem gefühlten Niemandsland zwischen Abschied und Ankunft stecken bleiben.

Ob diese Engel nun Freunde sind, die die Krise des Paares erkennen und versuchen, sie durch Gespräche und gemeinsame Unternehmungen zu unterstützen. Ob es der eigene Partner ist, der sich traut, von Wünschen und Hoffnungen zu sprechen. Die er bisher nicht zu sagen wagte. Ob es die Paartherapeutin ist, die den Partnern hilft, die eignen Hemmschwellen im Übergang zu etwas Neuen anzuschauen.

Ich glaube, jeder von uns kennt solche Engel und durfte schon einmal so ein Engel sein.

Hier sitzen so viele Jahre an Lebens- und Beziehungserfahrung. Sie haben schon viele Hürden miteinander gemeistert. Haben immer wieder miteinander Schwung aufgenommen. Auch wenn Sie zwischenzeitlich glaubten, in eine Sackgasse geraten zu sein.

Lot und seine Frau sind zwei Teile desselben Themas. Im Zurückschauen können das Bewahrende, Wertschätzung und Verarbeitung liegen. Im Vorwärtsgehen liegen Kraft und Zuversicht, die Erschaffung von etwas Neuem. Sie sind das Yin und Yang der chinesischen Philosophie. Die sich nicht bekämpfen, sondern im Einklang miteinander

ihre Wirkung erzielen.

Wir kennen ja auch den Spruch: „Gegensätze ziehen sich an.“ Wenn sich diese vermeintlichen Gegensätze aber als gut und schlecht bewerten, kommt es zu einem Kampf, der uns erstarren lässt. Wir sind dann hin- und hergerissen und kommen nicht vom Fleck! Denn auch Lot kommt ins Stocken. Er rennt ja nicht einfach weiter. Er ist irritiert,

versucht sicherlich, seine Frau aus ihrer Fixierung zu befreien. Das Problem des einen

ist also immer das Problem des Paares!

Auch das kennen Sie aus Ihrer gemeinsamen Geschichte. Wir sind auf das schwächste oder sensibelste Glied in der Kette angewiesen. Wenn es uns aber gelingt, beide Seiten wert zu schätzen, beides zur Geltung kommen zu lassen. Wenn das, was war, sein darf und seinen rechtmäßigen Platz in der Geschichte des Paares oder des einzelnen bekommt, wird daraus ein Hin- und Her-Schwingen. Dann kommt Bewegung ins Spiel!

Dann wird es ein achtsamer Umgang mit den Bedürfnissen und Grenzen des anderen, der mich bereichert. Weil er etwas wahrnimmt, was ich nicht sehe. Die Lebendigkeit und Vielfalt unseres Lebens und unserer Paarbeziehung wird spürbar, und wir entdecken Bewegungsspielräume für Neues.

Von der amerikanischen Psychotherapeutin Virginia Satir stammt der Spruch: Wir kommen zusammen aufgrund von Gemeinsamkeiten und wir wachsen aufgrund von Unterschieden.

Und wenn es gut geht, hat uns Gott für geraume Zeit genau den Menschen an die Seite gestellt, an dem wir wachsen und mit dem wir beweglich bleiben dürfen.

Stefanie Dietze

Freiwilliges Soziales Jahr in der Diakonie – Ein Jahr sinnvoll überbrücken

– Sie sind mit der Schule fertig ……

– Mit dem Ausbildungsplatz, dem Studienplatz, dem Platz an der Fach(hoch)schule hat es noch nicht geklappt ..

– Sie suchen eine Perspektive für ein Jahr ……

Hätten Sie dann Lust, ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ in unserer Einrichtung zu leisten?

Die Diakonie Unteres Pegnitztal gGmbH in Lauf sucht für die Tagespflege-Einrichtung

von September 2020 bis August 2021

eine engagierte junge Frau oder einen jungen Mann zur Mitarbeit.

Wir bieten Ihnen

– eine geregelte Arbeitszeit: Mo-Fr. von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr (kein Wochenenddienst!)

– mehr als nur ein „Taschengeld“:

– Mithilfe bei der sinnvollen und fröhlichen Gestaltung des Tagesablaufes unserer Tagespflegebesucher/innen

– und vor allem: eine befriedigende Arbeit in familiärer Atmosphäre

INTERESSIERT??

Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf unter Tel. 09123/2138,

Frau Pfister, Frau Ritter oder Frau von Hanstein werden Ihnen Ihre Fragen zum „Freiwilligen Sozialen Jahr“ beantworten.

Infos unter www.diakonie-lauf.de