Raus aus dem Alltag und rein ins Meer

So war´s auf der Teenagerfreizeit in Dänemark:

Zehn Tage Sonne im Gesicht und Wind um die Nase, das genossen die 22 Jugendlichen auf der Teenager-Sommerfreizeit unserer Kirchengemeinden Lauf und Rückersdorf auf der dänischen Insel Langeland. Endlich wieder zusammen singen, spielen, sich bei Bibelarbeiten über Gott und die Welt unterhalten, verbranntes oder noch teigiges Stockbrot genießen und spät abends müde und voller Eindrücke ins Bett fallen.

Die weite Anfahrt hat sich gelohnt, denn das achtköpfige Team dachte sich ein abwechslungsreiches und liebevolles Programm aus, das neben einem Volleyball-Turnier, einem Quizabend, vielen kreativen Workshops am Nachmittag jede Menge Zeit bot, sich in der Gemeinschaft zu erleben. Natürlich durften die Lagerfeuerabende mit Stockbrot, Singen und dem Betrachten des Sternenhimmels nicht fehlen. Selbst sportliche Frühaufsteher sind bei der morgendlichen Jogging-Runde auf ihre Kosten gekommen.

Highlights waren die wunderschönen Sonnenaufgänge am 1,5 km entfernten Strand (schon um 6 Uhr) und das Krimidinner am vorletzten Abend, bei dem alle fein herausgeputzt in eine Rolle geschlüpft sind, sich das überragende 5-Gänge-Menü schmecken ließen und den Mörder im Spiel entlarvten. Einige Jugendliche durften sogar auf dem benachbarten Golfplatz Probestunden nehmen und brachten glückliche Gesichter und den ein oder anderen Muskelkater am nächsten Tag mit zurück.

Die Tage, die zu Beginn der Freizeit noch endlos schienen vergingen wie im nu und alle waren sich erschöpft und zufrieden einig: Das war wirklich eine besondere Zeit, in der so einiges gelernt wurde und viele über sich hinausgewachsen sind.

Ein großer Dank gilt besonders den drei Mitarbeitenden Lucas Volkammer, David & Nina Naßler aus der Kirchengemeinde Lauf und den drei Mitarbeitenden Mirjam Schmauß, Johannes & Christian Schempf aus der Kirchengemeinde Rückersdorf, die mit ihrer Kreativität und ihren Ideen die die Freizeit gemeinsam mit den beiden Diakoninnen Tina Höpfner und Verena Elsterer gestalteten.

Neue Informationen von Mondi Benoit aus Haiti

Update 3 vom 19. August 2021

Erdbeben + Tropensturm: Begrenzte Möglichkeiten

Liebe Mitkämpfer, liebe Fonmeh-Freunde und Sponsoren,

die Lage hat sich für die Menschen im Süden Haitis durch Wind und Regen verschlechtert. Der
Tropensturm „Grace“ hat das Land heimgesucht – Gott sei Dank aber nicht so heftig wie befürchtet! Dennoch war es schlimm genug für alle, die unter freiem Himmel schlafen müssen.

In den Trümmern sind noch viele verschüttet. Unter anderem stürzte ein Haus um, in dem an die 50 Medizinstudenten wohnten. Bis jetzt konnten 20 Studenten gerettet und neun Leichen geborgen werden. Die Suche geht weiter, immer in der Hoffnung, noch viele Lebende zu finden.

Das ist leider nur ein Beispiel von vielen. Die Bergungen gehen nur langsam voran, weil es am nötigen Gerät mangelt, um die Arbeiten schnell fortzusetzen. Zudem sind viele Straßen leider immer noch unpassierbar, verschüttet oder infolge des Bebens in mehrere Teile zerbrochen. Ein Lichtblick ist, dass jeder, der einen Hubschrauber oder ein Flugzeug hat, diese zur Verfügung stellt, um Kranken und Obdachlosen zu helfen.

Bis jetzt hat Haiti etwa 500 Nachbeben erlebt. Weitere Häuser wurden dabei zerstört und die Todeszahlen sind angestiegen. Insgesamt sind seit 14. August an die 2.500 Menschen umgekommen, und Tausende werden vermisst.

Was tut Fonmeh für die Opfer?

Als erste Reaktion hat unser Verein schon am Samstagabend entschieden, 20.000 US-Dollar aus unseren Rücklagen nach Haiti zu überweisen. Wir hoffen, dieses Geld durch Spenden wieder einzunehmen. Denn auch im Waisenhaus fehlt es jetzt an allem. Es muss sehr viel erneuert oder bestenfalls repariert werden.

Ein Ingenieur hat inzwischen das Waisenhaus begutachtet: Es hat mehrere Risse und kann noch nicht zur Bewohnung freigegeben werden. Darum müssen die Kinder und die Mitarbeiter weiterhin unter freiem Himmel übernachten.

Die privaten Häuser unserer Mitarbeiter sind leider alle zerstört. Unser Team vor Ort hat alle Mitarbeiter besucht, und die Bilder, die wir erhielten, zeigen den ganzen Ernst der Lage. Wir würden den Mitarbeitern gern helfen, aber leider sind unsere eigenen Möglichkeiten begrenzt.

Unser Brunnen ist zwar nicht defekt, aber das Wasser ist im Moment ungenießbar. So müssen wir selbst Trinkwasser in großen Mengen einkaufen, um die Leute zu versorgen. Einige aus dem Unterstützer-Team haben wir in die Hauptstadt, nach Port-au-Prince geschickt, um dringend Nötiges wie Zelte und Lebensmittel zu besorgen. Doch leider gibt es zurzeit im ganzen Land keine Zelte mehr. Wir werden sie aus der Dominikanischen Republik importieren müssen, um eine bessere Bleibe zu schaffen.

Wie geht es weiter?

Dankbar können wir sein, dass unser Haus überhaupt noch steht. Darüber hinaus agieren wir nach Kräften mit dem, was uns zur Verfügung steht. Wir haben viele brauchbare Ideen und auch ein gutes Team. Doch leider fehlt das Geld, um die Vorhaben umsetzen zu können. In den letzten Tagen sind bereits 3.000 Euro für die Opfer auf dem Vereinskonto eingegangen, wofür wir sehr dankbar sind.

Herzlichen Dank an die Geber, die dafür gespendet haben! Da sich zurzeit weltweit Katastrophen häufen und leider auch Corona immer noch aktuell ist, verstehen wir, dass auch frühere Spender in Notlage geraten sind oder nicht „überall“ helfen können. Wir leben in einer Zeit, da es nicht einfach ist, Spenden zu bekommen, und gleichzeitig auch schwieriger ist, den Opfern zu helfen.

Zu wissen, dass wir euch an unserer Seite haben dürfen, etwa wenn ihr unsere Briefe an Freunde und Bekannte weiterleitet, tut uns gut und hilft den Opfern auch. Und wenn ihr noch etwas für sie übrig habt, könnt ihr gern an unseren Verein spenden – Verwendungszweck: Erdbeben. Für uns zählt jeder einzelne Euro, und wenn ihr uns eure Adresse mitteilt, bekommt ihr auch eine Spendenbescheinigung.

Wir beten weiter für die Menschen in Haiti und hoffen, dass vielen geholfen werden kann.
Wer unsere Infos als Newsletter haben will, kann uns eine E-Mail schicken an:

Mit herzlichen Grüßen von unserm Team hier in Deutschland und in Haiti und …
vergelt’s euch Gott!

Euer Mondi Benoit

Daten zur Spendenüberweisung:

  • FONMEH e.V.
  • Verwendungszweck: Erdbeben
  • IBAN: DE77 7606 1482 0000 3777 08
  • BIC: GENODEF1HSB
  • Raiffeisenbank Hersbruck

Konzert mit Christoph Zehendner

Am Freitag, den 4. Juni 2021 veranstalteten die Laufer Basarfrauen gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Lauf ein Konzert mit dem christlichen Liedermacher Christoph Zehendner.

Aufgrund der aktuellen Situation wurde das Konzert “nur” auf dem Youtube-Kanal der Kirchengemeinde „C1 Lauf“ live online übertragen. Haben Sie das Konzert verpasst oder möchten Sie es noch einmal anhören, dann wählen Sie sich einfach, wie Sie es von den Livestream-Gottesdiensten kennen, bei „C1 Lauf“ ein.

Da keine Eintrittskarten verkauft werden konnten, wird das Konzert rein auf Spendenbasis finanziert werden. Die Laufer Basarfrauen und die evangelische Kirchengemeinde freuen sich über Ihre Spende weiter unten auf dieser Seite!

Was für ein Konzert erwartet Sie?

„Ehrlich, persönlich, anspruchsvoll. Live wirken die Lieder von Christoph Zehendner besonders stark. Der gelernte Journalist nimmt seine Hörerinnen und Hörer mit auf die Reise. Lädt zum Schmunzeln, Nachdenken und Mitmachen ein. Erzählt wahre Geschichten, die das Herz berühren. Erinnert an Menschen, die ihn inspiriert haben, z. B. in Indien, in Israel, auf Teneriffa oder nebenan. Berichtet von Mutter Teresa, einem verfolgten Christen, Stammvater Abraham und den “Christusträger-Brüdern”.

Die geschliffenen Texte machen Mut zum Wagnis. Und erinnern an das, was letztlich zählt: Dankbarkeit, Staunen, Zuwendung, Gemeinschaft und Liebe.“

Livestream-Gottesdienste

– Ohne Techniker:innen im Hintergrund geht gar nichts!

Videomixing

Videokameras bedienen, Ton mischen, Einblendungen erstellen – das sind die Aufgaben der Techniker:innen eines Livestream-Gottesdienstes.

In einem kompetenten und netten Team kann man hier seine Lust an Technik ausleben.

Souverände Kameraleute

Der Zeitaufwand umfasst bei Einsätzen für Gottesdienste eine Probe und der Livestream am Sonntag. Aber auch andere Einsätze bei Veranstaltungen der Gemeinde sind denkbar.

Die Anzahl der Einsätze kann man, in Absprache mit den Teamleitern, selbst festlegen.

Alter: ab 15 Jahre

Öffentlichkeitsarbeit

– Ein Arbeitsfeld für kreative Köpfe

Die Kirchengemeinde Lauf stellt sich und Ihre Arbeit auf verschiedenen Kommunikationswegen dar. Das älteste Medium ist hier unser Gemeindebrief „blick“ in gedruckter Form. Durch unsere Homepage, sowie in den Sozialen Medien sind wir digital präsent.

Für unseren Gemeindebrief suchen wir Leute mit der Lust am Texte schreiben.

Wir bieten auch die Möglichkeit, sich in einem Redaktionsteam inhaltlich und thematisch mit einzubringen und so unserem Gemeindebrief ein Gesicht zu verleihen.

Das Redaktionsteam trifft sich regelmäßig sechs Mal im Jahr zur Vorbereitung der jeweiligen „blick“-Ausgabe.


Für unser Homepage suchen wir Leute, denen es ein Anliegen ist, dass Leser:innen mit aktuellen Informationen der Kirchengemeinde versorgt werden.

Außer der Lust am Gestalten der Webseiten, Neugierde was gerade dran ist und der Hartnäckigkeit Beiträge einzuforden, wäre eine gute Vernetzheit in der Kirchengemeinde von Vorteil. Der Zeitaufwand würde nach einer Einarbeitungsphase ca. 2 Stunden in der Woche betragen.

Diese Arbeit kann man zeitlich flexibel ausführen. Was leider ein wenig zu kurz kommt, ist der regelmäßig Austausch und Kontakt in einem Team.

Alter ab 15 Jahre

Liturgische Lektoren

– die rechte Hand des Pfarrers bzw. der Pfarrerin

Jeden Sonntag begegnen Ihnen im Gottesdienst neben dem/der Pfarrer:innen auch liturgische Lektoren.

Die Aufgabe des liturgischen Lektors ist es, u.a. biblische Texte, Gebete und Abkündigungen zu lesen. Außerdem helfen sie bei der Austeilung des Abendmahls mit.

  • Haben Sie keine Scheu, vor anderen Leuten zu stehen und Texte zu lesen?
  • Sind Sie ein aufgeschlossener und kontaktfreudiger Mensch, der gerne auf andere zugeht?

Dann ist der Dienst des liturgichen Lektors oder der liturgischen Lektorin in unser Kirchengemeinde etwas für Sie.

Wir bieten als Einstieg einen Trainingskurs an. Termine dafür wird es erst wieder geben, wenn die Corona-Pandemie ein Treffen wieder möglich macht.

Ansprechpartner:

WIR SUCHEN DICH für unser TEAM!

Du bist Erzieherin,Sozialpädagogin, Hebamme oder ähnliches und hast Lust mit Eltern und Kindern zu arbeiten?

Dann bist du bei uns genau richtig!

Wir suchen wieder neue Eltern-Kind-GruppenleiterInnen für z.B.unsere Babykurse, Mini Clubs und Papa-Kind-Turnkurse, aber auch für Nachmittagskurse.

Wir freuen uns aber auch über deine Ideen und Visionen.

Bitte melde dich bei der pädagogischen Leitung Nadja Bauer unter 09123-9998400 oder per E-Mail

Alle Infos zu unserer Familienbildungsstätte findest du auch unter www.familienhaus-lauf.de

Christina Höpfner – unsere neue Jugenddiakonin

Liebe Gemeinde, Liebe Jungs und Mädels der Evangelischen Jugend, 

ist euch, ist Ihnen das Spiel „Wer bin ich?“ bekannt? Man sitzt in einer lustigen Runde mit Freunden zusammen. An der eigenen Stirn pappt ein bunter Zettel mit einem prominenten Namen drauf. Ich selbst kann den Zettel ja nicht lesen, also versuche ich, über Fragen herauszufinden, wer ich bin. Die Freunde beantworten sie mit Ja oder Nein. Ich schöpfe Verdacht, wer ich sein könnte, vermute, setze die einzelnen Informationen zu einem Bild zusammen und dann kommt die Erkenntnis. Endlich weiß ich wer ich bin.

Wir drehen das Spiel einmal um: Ich weiß wer ich bin und ihr dürft raten:

Los geht´s! Ja, ich bin eine Frau. Ich bin verheiratet. Nein, ich wohne nicht in Lauf, sondern in Simmelsdorf. Ich bin in den 30ern. Wir haben einen Sohn. Ich liebe meinen Beruf. Nein, vor dem Computer sitze ich ungerne. Ich spiele am liebsten etwas mit Würfeln oder mit Karten. Ja, ich fahre gerne auf Freizeiten und arbeite am liebsten in kleinen Gruppen und mit Kindern und Jugendlichen. Es macht mir große Freude, Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Malen ist nicht mein Hobby. Ich höre kein Rap oder HipHop. Ich genieße das Meer am liebsten auf einem Segelschiff. Ich trinke Kaffee und Tee. Ich liebe den Frühling und bin gern barfuß unterwegs. Nein, ich bin keine Pfarrerin. Mein Konfirmationsspruch ist mein Begleiter. Ja, ich bin „die NEUE“ im Hauptberuflichen Team.

Und – habt ihr, haben Sie eine Idee wer ich bin?

Richtig, ich bin die neue Diakonin! Mein Name ist Christina Höpfner – wobei sich mein Spitzname „Tina“ meist durchsetzt.

Los geht es für mich in Lauf am 01. Juli, und ich freu mich riesig auf die neuen Aufgaben und Veränderungen. Mein Weg führt mich nach neun Jahren von Nürnberg West nun nach Lauf, zu Euch und zu Ihnen. Aufgewachsen bin ich im wunderschönen, wenn auch katholischen Landsberg am Lech. Mit 17 Jahren zog ich nach Rummelsberg, um den Beruf der Diakonin zu lernen. 2009 war das geschafft, und ich trat meine erste Stelle in München an. Der Liebe wegen zog es mich 2012 zurück nach Franken – genauer gesagt nach Nürnberg in die Nikodemuskirche.
Mein Mann ist auch Diakon, er arbeitet als Migrationsberater für die Rummelsberger Diakonie.
Als Dream-Team gestalten wir unser Leben gemeinsam mit unserem Sohn Joshua.

Mit viel Erfahrung im Gepäck bin ich für die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien in der Kirchengemeinde zuständig. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Jugendausschuss, den Mitgliedern des Kirchenvorstandes und den Kollegen vor Ort. Ich bin gespannt auf unserer ersten Begegnungen und gemeinsamen Projekte. Ich freue mich darauf, die Menschen und die Stadt Lauf nun mit anderen Augen und beruflichen Aufgaben neu zu entdecken.
Möglichkeiten zum Kennenlernen werden wir hoffentlich viele haben – gerade jetzt im Sommer. Ob im Jugendhaus auf einen Kaffee, eine goldene Milch oder an der Eisdiele auf einen kurzen Plausch, ich freue mich auf jede einzelne Begegnung.
Ich wünsche Euch und Ihnen einen gesegneten Sommer.

Eure/Ihre

Tina Höpfner

Besondere Zeiten: Trauerfeiern unter freiem Himmel

Es ist Ausnahmezustand zur Corona-Prävention: Schulen und viele Geschäfte sind geschlossen, Gottesdienste sind abgesagt, Taufen, Trauungen…
Doch wir lassen Sie nicht alleine! Und schon gar nicht bei einem Todesfall!

Wir kommen selbstverständlich zu Aussegnungen und Trauergesprächen und sind auch telefonisch intensiv für Sie da.
Und wir dürfen aktuell auch nach Absprache mit dem Gesundheitsamt in eingeschränkter Weise Beerdigungen durchführen.

Wenn Sie einen Todesfall haben, müssen Sie sich leider folgendes überlegen:

  • Kann die Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden?
  • Wenn dies nicht möglich ist, dann kann eine Bestattung / Urnenbeisetzung trotz Veranstaltungsverbot durchgeführt werden,
    allerdings mit folgenden Einschränkungen:
    • Die Feier findet im Außenbereich statt.
    • Nur der engste Familienkreis ist dazu eingeladen.
    • Ort und Zeit der Trauerfeier darf nicht im Vorhinein öffentlich bekannt gemacht werden.

Gerne begleiten wir Sie in dieser schweren Zeit in so einer besonderen Zeit.

Kontaktieren Sie auch gerne direkt uns Pfarrer und Pfarrerinnen.