“Wer bestimmt, was Deutschland denkt?”

19.03.26 | Dritte Ausgabe von „Horch amol” bringt Redaktionsleiter und Influencer-Pfarrerin ins Gespräch

HORCH AMOL – Gespräche im Wirtshaus

Lauf an der Pegnitz. Wer entscheidet eigentlich, welche Nachricht uns morgens am Frühstückstisch erreicht – und welche nicht? Dieser Frage ging die dritte Auflage der Gesprächsreihe „Horch amol” nach, zu der die Evangelische Kirchengemeinde Lauf und der CVJM beim Wollner in den Wintergarten nach Heuchling eingeladen hatten. Vor gut gefüllten Tischen diskutierten Andreas Sichelstiel, Redaktionsleiter der Pegnitz-Zeitung, und Pfarrerin Dr. Tia Pelz, die als „Pfarrerin von nebenan” auf Instagram rund 30.000 Menschen erreicht, unter der Moderation von Frank Wüst (CVJM). Schnell wurde klar: Die Antwort auf die Titelfrage ist komplizierter – und ehrlicher –, als man erwarten würde.

Zwei, die entscheiden – und es zugeben

Sichelstiel macht keinen Hehl daraus: Am Ende entscheide er mit seinem neunköpfigen Team in der täglichen Redaktionskonferenz, was in die Zeitung kommt. Nicht der Bürgermeister, nicht der Verleger. Dabei helfen zunehmend Daten: Nicht nur Klickzahlen, sondern vor allem die sogenannte „Media Time” – wie lange Leser tatsächlich an einem Text dranbleiben – dient als Kompass. Trotzdem: „Wir machen auch bewusst Dinge, die nicht gut geklickt werden, einfach weil wir es wollen.”

Pelz, die von der bayerischen Landeskirche für ihre Arbeit als Teil des „Seeleute”-Teams bezahlt wird, genießt eine andere Freiheit: „Die Frage, wer entscheidet, was ich mache? Ja, ich.” Was sie postet, sei sehr persönlich, aber nie privat – ein Unterschied, den viele nicht verstehen würden. Ihren Weg in die sozialen Medien fand sie nach dreieinhalb Jahren als Gemeindepfarrerin in der Bay Area, wo zwei Drittel der Gemeinde sonntags im Gottesdienst saß. Zurück in Nürnberg-Ziegelstein, vor 40 bis 50 von 3.000 Gemeindegliedern, stellte sie fest: „Der Gemeindebrief? Steht drin, weiß aber keiner.”

Zwischen Jagdinstinkt und Verantwortung

Am lebendigsten wurde der Abend, als es um die Spannung zwischen Reichweite und Haltung ging. Sichelstiel schilderte seine jahrelange Recherche zum Schadstoff PFOS im Birkensee – eine Geschichte, die Behörden mauern ließ, Anwälte auf den Plan rief und am Ende doch „nicht so goutiert wurde draußen”. Trotzdem hält er sie für eine der wichtigsten seiner Karriere. Und er erzählte von einem erschossenen Asylbewerber am Laufer Bahnhof, dessen Geschichte die Redaktion bewusst differenziert aufarbeitete – gegen den Strom der Empörung und trotz übelster Kommentare auf Facebook.

Pelz kennt die Schattenseiten der Sichtbarkeit ebenso. Wenn der Instagram-Algorithmus ihre progressiv-theologischen Beiträge in konservative Bubbles spült, werde sie „als Hexe beschimpft, die man verbrennen soll”. Ihre Strategie: schnell blocken, manchmal mit Ironie reagieren – und weitermachen. Denn auf der anderen Seite stehen Nachrichten wie die eines jungen Mannes, der vor zehn Jahren aus dem Irak floh und sie über Instagram kontaktierte, weil er mehr über den Glauben erfahren wollte. „Dafür lohnt es sich.”

KI als Werkzeug, nicht als Autor

Beide nutzen Künstliche Intelligenz – und beide ziehen klare Grenzen. Bei der Pegnitz-Zeitung baut KI inzwischen Zeitungsseiten, prüft Rechtschreibung und kann Texte kürzen. „Aber im Impressum stehe ich, nicht die KI”, betont Sichelstiel. Pelz lässt sich aus einer sechsstündigen Predigtvorbereitung in 30 Sekunden Instagram-Slides generieren, geht aber immer noch selbst drüber. Generische KI-Texte von Kolleginnen erkennt sie sofort: „Diese Halbsätze mit Punkt am Ende.”

Überschriften, Clips und der Kampf um Aufmerksamkeit

Aus dem Publikum kam engagierte Kritik an reißerischen Überschriften und die Sorge über Filterblasen und Bot-Netzwerke. Sichelstiel räumte ein, dass Online-Logiken auf den Print durchschlagen, verteidigte aber den Grundgedanken: „Eine Überschrift ist das Eingangstor.” Pelz pflichtete bei: „Das muss knallen, sonst kommt der tolle Inhalt nicht zu den Leuten.” Dass dabei das Bild noch vor der Überschrift entscheide, ob ein Artikel gelesen wird, darüber waren sich beide einig. Überhaupt verschiebt sich die Arbeit massiv ins Visuelle: Wo zur Kommunalwahl früher ein Bericht am nächsten Morgen reichte, produzieren Redaktionen heute Reels aus dem Rathaus. „Ich habe manchmal das Gefühl, wir brauchen eigentlich Fernsehleute”, gesteht Sichelstiel, „und keine Leute mehr, die nur schreiben können.” Viele Redakteure kämen aber genau aus dem Schreiben – und liebten es. Die Printqualität leide, wenn die Kapazität ins Bewegtbild fließe. Auch Pelz bestätigt: Bei Instagram entscheide die erste Folie, das erste Bild, die ersten Sekunden eines Videos. 15-Sekunden-Clips würden massenhaft abgespielt, ab einer Minute sinke die Reichweite rapide.

Auch die schwindende Kommentarkultur in Tageszeitungen wurde im Publikum beklagt. Ob es nicht Mut brauche, sich als Zeitung klar zu positionieren – gerade, wenn in den sozialen Medien ohnehin so schlecht kommentiert werde? Sichelstiel gab offen zu: Für einen klugen Kommentar brauche man oft mehr Zeit als für den Artikel selbst. „Früher saßen in der Politikredaktion kluge Männer, die den ganzen Tag Zeit hatten, sich gewichtige Gedanken zu machen. Das haben wir heute nicht mehr.” Die verdichteten Arbeitsabläufe ließen kaum Raum, und zugleich traue man sich kaum noch, wenn jede Meinungsäußerung sofort zum Shitstorm einlade. Pelz sieht ihre Rolle da anders: Sie sei erkennbar subjektiv, stehe für eine offene progressive Theologie und kommentiere bewusst auch Missstände in der eigenen Kirche. „Ich finde es großartig, dass meine Landeskirche mich dafür bezahlt, sie zu kritisieren. Das ist Freiheit.”

Kein Handy vor 14 – eine Pfarrerin gegen den Strom

Ein Publikumsbeitrag lenkte den Blick auf die junge Generation. Pelz erzählte von ihrer Zeit in der Bay Area, dem Herzen des Silicon Valley: Ausgerechnet dort, wo die Technologie entsteht, herrschte unter den Eltern Konsens – kein Smartphone vor 14, keine Tablets in der Schule, keine Screen Time. „Die Leute, die diese Technologie bauen, geben sie ihren Kindern nicht.” Zurück in Deutschland setzten sie und ihr Mann das konsequent um: Ihre fast zwölf- und dreizehnjährigen Kinder haben als Einzige in der Klasse kein Handy. „Sie überleben es.” Auch ihre handyfreie Konfirmandenzeit funktioniere prächtig – die einzigen, die murrten, seien die Kolleginnen und Kollegen, nicht die Jugendlichen. „Die reden plötzlich miteinander.”

Wer bestimmt nun – Algorithmus oder wir?

Und wer bestimmt nun, was Deutschland denkt? „Der Algorithmus bei Facebook”, sagt Sichelstiel nüchtern – weil er Emotionen belohne, nicht Information. Pelz kontert mit einem anderen Akzent: Nicht das Gleichdenken sei das Ziel, sondern Medienkompetenz. „Wir müssen uns klarmachen, wer welche Interessen hat.”

Bücher statt Bubbles

Zum Schluss gaben beide ihren persönlichen Tipp: Sichelstiel empfahl, bewusst in fremde Bubbles zu schauen und mit Menschen zu reden, die man sonst nicht trifft. Pelz zitierte eine Freundin: „Leaders are readers” – und plädierte für eine halbe Stunde Buch am Abend, weil dort das Denken anders angeregt werde als im Takt der Algorithmen.

Die nächste „Horch amol”-Veranstaltung ist für den Herbst geplant.

Text und Bilder Jan-Peter Hanstein mit Unterstützung von Claude AI und Transkript mit MS Copilot AI

Gemeinsam wachsen – Ehe leben mit Gott

Ein offener Ehe-HauskreisHerz, geformt aus Händen und im Format eines Herzens, mit einem Fragezeichen und einem Ausrufezeichen

Unsere Ehe, als Mann und Frau, ist ein Abenteuer, das Gott mit uns schreibt. Im Ehe-Hauskreis möchten wir Raum schaffen, um dieses Abenteuer bewusst zu gestalten – mit Gott im Zentrum.
Wir treffen uns in zwangloser Atmosphäre, um über Themen des Ehealltags zu sprechen, biblische Impulse aus dem Buch „Liebe und Respekt“ zu hören und füreinander zu beten.
Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um echtes Miteinander, gegenseitige Unterstützung und geistliches Wachstum.
Paare aller Altersstufen sind einmal im Monat herzlich eingeladen.

Gemeindehaus Christuskirche, 1. Stock, Martin-Luther-Str. 15

Die nächsten Treffen sind (jeweils Donnerstag, 19:30–21:00 Uhr):

  • 19. März 2026
  • 30. April 2026
  • 28. Mai 2026
  • 25. Juni 2026
  • 23. Juli 2026
  • 3. September 2026
  • 1. Oktober 2026
  • 12. November 2026
  • 10. Dezember 2026

Kontakt:
Barbara und Günter Schlegl, Tel.: 09123 3837

Liebe und Respekt

eine Buchempfehlung

Nicht nur für unseren Ehe-Hauskreis “Gemeinsam wachsen” empfehlen wir dieses Buch von Emerson Eggerichs.
Wir können es auch uneingeschränkt für jede Partnerschaft empfehlen, die eine biblische und geistliche Perspektive sucht.

Ihr Team Herzenssache

ISBN 9783865914927

“blick”- Ausgabe Juni-Juli

Hier geht’s zum neuen “blick” (Klick aufs Bild):

Ab Donnerstag, 28.05.2026, kann der neue Gemeindebrief im Pfarramt abgeholt werden.

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Gemeindebrief zu unseren Öffnungszeiten abzuholen, dann melden Sie sich unter

Tel. 09123 / 2201 oder
Mail: 

Austräger gesucht

Zur Zeit gibt es für einige Straße keine Austräger. Wer von Ihnen noch Kapazitäten frei hat oder jemanden kennt, der diesen Dienst übernehmen möchte: Bitte melden Sie sich bei mir im Pfarramt:
Karin Kempf, 09123 / 2201, 

Haben Sie Lust alle zwei Monate diesen Dienst zu übernehmen, dann melden Sie sich bei uns im Pfarramt. (Tel. 09123-2201) Wir freuen uns aus Sie.

Für folgende Straßen suchen wir Austräger:innen:

  • Aussiger Straße, Leitmeritzer Straße – ca. 30 Hefte

Für folgende Straßen suchen wir Urlaubsvertretungen im Juni:

  • Kriemhildstraße – ca. 80 Hefte

Stellenanzeige: Eine-Welt-Laden

Eine-Welt-Laden sucht neue

Leitung für den Ladenbetrieb

Spätestens zum 1. September sucht der Eine-Welt-Laden jemanden, der den Ladenbetrieb am Laufen hält, da die bisherige Stelleninhaberin nach langjähriger intensiver Mitarbeit In Zukunft nur noch eingeschränkt ehrenamtliche Tätigkeiten übernehmen wird.

Was gibt es zu tun?

  • Kontaktpflege zu den ca. 30 ehrenamtlich Mitarbeiter*innen
  • Einteilung der Verkaufsschichten, ggf. organisieren von Vertretungen
  • Beteiligung an der Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen
  • Ansprechperson für Externe
  • Gesamter Einkauf von Kunsthandwerk/Geschenkartikel
  • Evtl. Einkauf von Lebensmitteln bei zwei kleineren Lieferanten

Was sollten Sie/solltest Du mitbringen?

  • Interesse an entwicklungspolitischen Fragestellungen und an Themen des ethischen Konsums
  • Bereitschaft, sich längerfristig und zuverlässig zu engagieren (z. B. durch die Teilnahme an den monatlichen Teamtreffen)
  • Strukturiertes selbständiges Arbeiten, aber auch Zusammenarbeit mit dem Team und dem Vereinsvorstand
  • Kenntnisse im Umgang mit dem Computer, z. B. für Warenbestellungen in Online-Shops

Was bieten wir?

  • Eine befriedigende Tätigkeit mit inspirierenden Kontakten und einem netten Team
  • Bezahlung von 5-6 Stunden pro Woche (Minijob), angelehnt an den TV-L
  • Einarbeitung durch die bisherige Stelleninhaberin
  • Unterstützung durch den Vereinsvorstand
  • Möglichkeiten zur Fortbildung
  • Unfall- und Haftpflichtversicherung
  • Einkaufsvorteile bei kunsthandwerklichen Artikeln

Interessiert?

Dann einfach mal den Laden in der Spitalstraße 10 besuchen und sich umsehen oder unsere Webseite aufrufen: www.ewl-lauf.de.
Bei konkretem Interesse an der angebotenen Tätigkeit ist der Vereinsvorstand der richtige Ansprechpartner, der auch für weitergehende Informationen und zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung steht:
Heiner Schächtele, Mail: , Tel.: 0151 22360565

Stellenanzeige: Mitarbeiter*innen für Eltern-Kind-Gruppe

Wir suchen Mitarbeiter *innen für unsere Eltern-Kind-Gruppe am Dienstagvormittag im Gemeindehaus Christuskirche
(jeden Dienstag 9.30-10.45 Uhr-außer in den Schulferien)

Wer wir sind

-Unsere christliche Krabbelgruppe ist ein
liebevoller Treffpunkt für Eltern und Kinder (0-3 Jahre).
-Gemeinsam spielen, singen, lachen und
entdecken wir die Welt – begleitet von Gottes
Liebe und kleinen kindgerechten Impulsen aus
dem Glauben.

Wen wir suchen

-Menschen mit Herz, die unsere Arbeit
ehrenamtlich unterstützen möchten
-regelmäßig oder flexibel

Deine Aufgaben

-Unterstützung bei Spielen, Liedern &
Bewegungsangeboten
-Mitgestaltung von kleinen christlichen
Impulsen (z. B. Gebete, Geschichten)
-Hilfe bei vorbereitung & Organisation
-Offenes Ohr für Eltern und Kinder

Das bringst du mit

-Freude an Kindern und Gemeinschaft
-Offenheit für den christlichen Glauben
-Zuverlässigkeit und Herzlichkeit
-Keine Vorkenntnisse erforderlich

Wir freuen uns auf dich!

Melde dich bei Tina Leikam, 09123 1640717
oder per Mail:

Orgelmusik zur Marktzeit

Samstags vom 23.05. bis 20.06. | 11.00 Uhr | Johanniskirche


Herzliche Einladungen zu unseren besonderen Orgel-Konzerten der Reihe Orgelmusik zur Marktzeit

Unsere einzigartige Brandenstein-Hoffmann Orgel in der Johanniskirche wurde von unserer evangelischen Kirchengemeinde vor nun fast 36 Jahren orginalgetreu rekonstruiert im Blick auf die historische Brandenstein-Orgel von 1700 – und um 9 Register erweitert.

Auch die Reihe der Konzerte „Orgelmusik zur Marktzeit“ kann hier in Lauf auf eine lange Tradition zurückblicken – und wir dürfen nun in diesem Jahr auf fünf Konzerte mit versierten Organisten blicken, die wir Ihnen hier voller Vorfreude präsentieren können.


Sa, 23.5.2026 11-11:30 Uhr
Orgelmusik zur Marktzeit mit Kantor Gerd Hennecke (Sulzbach-Rosenberg) – Johanniskirche

Sa, 30.5.2026 11-11:30 Uhr
Orgelmusik zur Marktzeit mit Konzertorganistin und Dozentin Simona Fruscella (Campobasso, Italien) – Johanniskirche

Sa, 6.6.2026 11-11:30 Uhr
Orgelmusik zur Marktzeit mit Kantor Zoltán Suhó-Wittenberg (Schwabach) – Johanniskirche

Sa, 13.6.2026 11-11:30 Uhr
Orgelmusik zur Marktzeit mit Kantor Andreas Schmidt (Lauf) – Johanniskirche

Sa, 20.6.2026 11-11:30 Uhr
Orgelmusik zur Marktzeit mit Kantor Reinhold Schelter (Wunsiedel) – Johanniskirche
Dieses Konzert findet in Zusammenarbeit des Kantorats mit unserem Creativ-Shop statt, der sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Kommen Sie zahlreich. Im Anschluss an unser letztes Konzert dieser Reihe (vom 20.06.) feiert unser Kreativshop sein 50jähriges Bestehen und lädt dazu nach dem Konzert zu Kaffee und Kuchen ein.

Kirche Kunterbunt

Sonntag, 14.06. | 15.30 – 18.00 Uhr | CVJM-Wiese (bei schlechtem Wetter in St. Otto|

Kirche Kunterbunt feiert fünfjähriges Jubiläum

Die Kirche Kunterbunt in Lauf feiert ihr fünfjähriges Bestehen: Am Sonntag, den 14. Juni, sind Familien herzlich
eingeladen, dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern. Beginn ist um 15.30 Uhr auf der CVJM-Wiese hinter dem Spielplatz Heuchling, das Ende ist gegen 18.00 Uhr nach einem gemeinsamen Essen geplant. Parkmöglichkeiten stehen am Friedhof Heuchling zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter werden wir ins Pfarrzentrum St. Otto (Ottogasse 10, 91207 Lauf) ausweichen. Info erfolgt rechtzeitig auf www.cvjm-lauf.de. Unter dem Motto „Lasst uns feiern!“ erwartet die Besucher ein bunter Aktionsnachmittag für alle Generationen.

Kirche Kunterbunt ist kein klassischer Familiengottesdienst, sondern ein offenes Mitmachformat: An zahlreichen Stationen können Kinder und Erwachsene gemeinsam basteln, knobeln und spielen. Auch eine Hüpfburg wird es anlässlich des Jubiläums geben.

Ein kurzer Impuls greift das Thema in kindgerechter und lebendiger Weise auf und lädt dazu ein, Glauben gemeinsam zu entdecken. Besonders wichtig ist uns außerdem die Zeit für Gemeinschaft und Begegnung bei einem kleinen gemeinsamen Essen. Kirche Kunterbunt ist ein gemeinsames Angebot von St. Otto, der evangelischen Kirchengemeinde und dem CVJM Lauf. Weitere Termine der Kirche Kunterbunt im Jahr 2026 sind der 4. Oktober und der 29. November, jeweils von 15.30 bis 18.00 Uhr. Nähere Informationen hierzu folgen. Alle Familien mit Kindern bis ca. 12 Jahren (mit Eltern, Großeltern oder Paten) sind herzlich eingeladen, mitzufeiern!


Kirche Kunterbunt Lauf ist ein Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Kirchengemeinde Lauf, der katholischen
Pfarrgemeinde St. Otto Lauf und des CVJM Lauf

Das Mitarbeiterteam freut sich auf Euer Kommen!
Sonntag von 15.30–18.00 Uhr
Nächste Termine: 14.06., CVJM-Wiese (bei schlechtem Wetter in St. Otto)
Save the date: 04.10. / 29.11.
Nähere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Brunch & Talk in Juni: Thema: „Familien unter Druck“

Sonntag, 14.06. | St. Jakob | 9.30 Buffet, 10.30 Talk

Gottesdienst mit Buffet und Podiumsgespräch im Gemeindezentrum St. Jakob zum Thema:

Familien unter Druck

Was brauchen Eltern, was brauchen Kinder?

Heutige Eltern reflektieren ihre Erziehungsarbeit. Sie berichten, dass sie sich von den Methoden der eigenen Eltern abgrenzen wollen. Sie wollen den Bedürfnissen ihrer Kinder mehr Raum geben und geraten dadurch in ein Spannungsfeld. Sie suchen Rat im Außen und erhalten Hinweise aus den unterschiedlichsten Quellen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Schule an die Kinder und die des gesellschaftlichen Umfelds an die Familien als Ganzes. Sowohl Eltern als auch Kinder geraten dadurch zunehmend unter Druck. 

Wir wollen der Frage nachgehen, was sich in den letzten Jahrzehnten für Familien verändert hat – zum Guten wie zum Schlechten. Wir wollen die Gründe benennen, die zu diesen Veränderungen geführt haben. Haben wir Probleme mit der Arbeitssituation, mit der Schule, mit mangelnden Ressourcen? Was wünschen sich Eltern von der Gesellschaft und vom Staat? Wie könnte die Gemeinde unterstützend wirken?

Wir wollen den Blick auch gezielt auf die Kinder richten und fragen, was Kinder brauchen, damit sie eine „gute Kindheit“ erleben können? Was kann Kinder (und Elternteile) stärken? Wie könnten wir die neuen Medien sinnvoll einsetzen?

Als Gäste am Podium erwarten wir Julia Tomuschat (Diplom-Psychologin, Buchautorin) und Hendrik Claas Meyer (Soziologe, Dozent an den Ev. Fachakademien in Nürnberg und Rummelsberg).

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Julia Tomuschat
(Bild: ©privat)

Hendrik Claas Meyer
(Bild: ©privat)

Ort: Gemeindezentrum St. Jakob, Breslauer Str. 21

Zeit: Sonntag, 14.06.2026, ein köstliches Frühstücksbuffet wird um 9.30 Uhr eröffnet. Der Talk beginnt um 10.30 Uhr.

Das Ev. Familienhaus e.V. sorgt für die Kinderbetreuung.

Jacob’s Campfire

20.06.2026 I 20.00 Uhr I Gemeindezentrum St. Jakob

Auch dieses Jahr werden wieder die Lagerfeuer in St. Jakob entzündet und wir wollen uns gemeinsam zu einem entspannten Abend treffen. Eingeladen sind Menschen aller Altersgruppen rund um ein gemütliches Lagerfeuer, um gemeinsam der Hektik des Alltags zu entfliehen, über Gott und die Welt zu hören und zu reden und einer Lagerfeuergeschichte zu lauschen.
Bei Gitarrenklang und anderen Instrumenten werden sowohl traditionelle als auch moderne Lieder angestimmt und jeder ist eingeladen mitzusingen oder einfach nur die Lieder zu genießen. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Eine Auswahl an leckeren Snacks und Getränken steht zur Verfügung.
Wie auch im letzten Jahr verzichten wir aus Nachhaltigkeitsgründen auf ausgedruckte Liederblätter. Stattdessen können die Liedtexte online übers Handy geladen werden. Also bitte vergesst eure Handys nicht.

Wo und Wann?
Gemeindezentrum St. Jakob, Breslauer Str. 21
20.06.2026 Lagerfeuer ab 20.00 Uhr

Save the date:
25.07.2026 Lagerfeuer ab 20.00 Uhr als Abschluss des Stadtteilfestes in Kotzenhof